Liebster Blog Award #3


Hey ihr Lieben!
Ich wurde von der lieben Nana-fkb für den Liebsten Blog Award nominiert. Vielen Dank!
Vorab sei gesagt: Ich werde niemanden nominieren, da so gut wie alle schon nominiert sind xD
Die Regeln:

1. Verlinke den Blog, der dich nominiert hat
2. Beantworte die dir gestellten Fragen
3. Nominiere 11 Blogs
4. Denk dir 11 eigene Fragen für die Nominierten aus

Die Fragen an mich:

1. Was ist dein Lieblingsbuch? Warum gerade das?
Im Moment City of heavently fire und Tote Mädchen lügen nicht, weil ich die Hintergrundgeschichten von beiden total cool finde ^^

2. Was machst du gerne, wenn du gerade nicht liest?
Häufig schreibe ich oder gucke fern. Sehr selten lege ich mich auch in die Sonne.

3. Beschreibe dich in 3 Worten.
Chaotisch, Blond, Zerstreut

4. Wer ist der Held deiner Kindheit?
Anna. Das ist ein Mädchen, dass meine Mutter erfunden und mir immer Gute Nacht Geschichten von ihr erzählt hat

5. Schaust du gerne Serien? Wenn ja, welche sind deine Lieblinge?
Auf jeden Fall. Hauptsächlich Krimiserien, da mag ich NCIS und Criminal Minds am liebsten. Aber auch Comedy, da stehen HIMYM und TBBT ganz vorne.

6. Was bedeutet dir das Lesen im Alltag?
Flucht. Ich gehe noch zur Schule und habe einen kleinen Bruder, daher stürze ich mich gerne in das Leben anderer.

7. Wie entscheidest du dich in einem Buchladen für ein Buch?
Nach dem Klappentext. Manchmal auch nach dem Cover, davon kommt man halt nie ganz weg 😀

8. Wie liest du? Machst du dabei nebenher noch etwas anderes (Musik hören o.ä.) oder muss es ganz still sein?
Wehe, es ist laut. Ich kann einfach nicht mit Musik oder Fernseher im Hintergrund lesen. Menschen gehen noch.

9. Welches (Kinder-)Buch hat dich beim erwachsen werden besonders geprägt? Warum?
Der Hobbit. Dadurch habe ich meine Fantasie so ausgeprägt, dass ich mittlerweile sogar unwillkürlich darin versinke.

10. Warum hast du mit bloggen begonnen?
Aus Trotz xD Und aus Langeweile. Das war Ende letzten Schuljahres, und es gab einfach nichts zu tun.

11. Wer ist dein Lieblingsautor?
Karen Rose. Ich habe alle ihrer Bücher gelesen und bewundere sie sehr für ihren Schreibstil.

Ich will übrigens eine Pralinen-Uhr.
LG, Lea

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I know you #18


POV Olivia

Deprimiert sehe ich aus dem Fenster. Ich will das nicht. Will nicht in eine Kleinstadt ziehen. Will nicht an das andere Ende des Kontinents ziehen. Meine Freunde sind in Miami, meine Uni ist in Miami, und ich sitze nun in einem Flugzeug, dass mich zu meinem Vater bringen soll. Und dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher, als mich in mein Bett in Miami zu kuscheln und zu schlafen. Aber nein, mein alkoholabhängiger Vater zwingt mich ja, nach Forks zu ziehen. Deswegen befinde ich mich auch gerade über der Wolkendecke und sitze neben einem Nutella-Werbemann. Im Ernst, der sieht so aus, als würde er Werbespots drehen, in denen eine ganz normale, glückliche Familie ihre Brote mit Nutella bestreicht und die älteste Tochter eines davon wegschnappt, weil sie zu spät dran ist. Seit meinem 11 Lebensjahr wünsche ich mir so eine Familie. Eine ganze Familie, eine vollkommene. Stattdessen werde ich zum Arbeiten gezwungen, damit sich Dad Alkohl kaufen kann. Wütend schlage ich gegen den Sitz vor mir, was mir einen empörten Blick der Streichholzfrau auf dem Platz einbringt. Entschuldigend zucke ich mit den Achseln und widme mich dann wieder der Welt außerhalb des Flugzeuges. Ich hasse fliegen, aber die Aussicht ist toll. Wenn man nicht gerade über den Staat mit der höchsten Niederschlagsrate fliegt, so wie ich. Scheißwetter. In Miami strahlt fast immer die Sonne, hier so gut wie nie. Im Grunde weiß ich gar nicht, wie ich nach Forks komme. Mein Vater wird mich bestimmt nicht abholen.

Plötzlich wackelt das Flugzeug, und mein Magen macht einen Satz. Tourbulenzen. Klasse. Entnervt wende ich mich dem Innenraum des Flugzeuges zu. „Meine Damen und Herren, aufgrund der eben aufgetretenen Tourbulenzen bitten wir Sie, ihr Gurte anzulegen“, sagt die blonde Stewardess in ein Mikrofon, sodass es im ganzen Flugzeug zu hören ist. Ein rothaariger Mann stolpert aus der Toilettenkabine und hastet panisch auf seinen Platz, während ich nur kopfschüttelnd tue wie mir geheißen und dann wieder aus dem Fenster gucke. Ein erneuter Schwanker, der nicht enden will. Mittlerweile bekomme auch ich es mit der Angst zu tun. Das Wackeln soll aufhören. Muss aufhören. Doch nichts geschah, was die Menschen mit zunehmender Panik erfüllte. Und dann verloren wir an Höhe. Die Nase des Flugzeuges zeigte nach unten, was ein negatives G-Gefühl auslöste. Oder so. Das kam irgendwann in einer Serie. Ein lautes Geräusch erreicht meine Ohren, verbunden mit Schmerz, heftigem Schmerz. Und dann wurde die Welt um mich herum dunkel.

Schweißgebadet und ängstlich finde ich mich in meinem Bett wieder. Ein Traum. Es war nur ein Traum. Kein Grund zur Sorge. Vorsichtig werfe ich einen Blick aus dem Fenster, und erkenne erleichtert, dass ich mich noch in Miami befinde. Die Wellen des Meeres brechen sich am Strand. Kleine Kinder hüpfen fröhlich durch knöchelhohes Wasser. Das alles würde ich in Forks nicht zu sehen bekommen. Erschöpft lasse ich mich zurück in die Kissen fallen und schlafe augenblicklich wieder ein.

Urlaub – Tag 4


Hallo meine Kevins!
Hach ja, heute ist viel passiert. Wir waren heute shoppen, und ich besitze nun endlich einen Bikini. Dann war ich endlich, endlich im Meer.
So. Und jetzt das Tolle: Unsere Koffer waren heute in Catania, da, wo wir gelandet sind. Allerdings konnten die von da nicht hierher geliefert werden, daher fliegen sie jetzt über Rom nach Palermo. Geil, ne?
Übrigens ist mein Sonnenbrand besser geworden, und das ohne Joghurt xD. Wir haben eine Aloe Vera Pflanze gefunden, deren Schnodder ich mir auf die Haut reiben musste. Fühlt sich eklig an xD
Ich habe kaum Bilder gemacht >.< Weil ich mit Lena unsere neue gemeinsame Story diskutiert habe und leider mein Handy vergessen habe. Passiert nie wieder, versprochen.
Hier regnet es gerade. Meh.

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Aloe Vera

LG, Lea

(Lena stalkt. Und wir Lachen. Dauernd. Nervt wohl xD)

Liebster Blog #2


Hey ihr Lieben!
Ich wurde von der lieben Isabella von thechaosdiaries für den liebsten Blog Award nominiert. Dankeschön ♥!

Die Regeln:

-Verlinke den Blog, der dich nominiert hat.
-Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
-Nominiere 11 Blogs, die unter 200 -Follower haben (oder auch mehr).
-Denke dir 11 eigene Fragen für die Nominierten aus.

Die Fragen an mich:
1. Mein größter Held.
Mein Bett. Es rettet mich immer vor Stress.

2. Wo würdest du gerne leben?
In den USA, einfach, weil ich die Sprache sprechen kann, es dort ein Meer gibt und weil es Amerika ist. Am liebsten wäre mir natürlich LA oder NY, aber gegen Seattle spricht auch nichts.

3. Was wäre das tollste Geschenk für dich?
Eine Weltreise. Damit könnte man mich vielleicht sogar bestechen. Der Grund erklärt sich von selbst, ich meine, WELTREISE *-*

4. Etwas, das du schon immer mal haben wolltest, aber wahrscheinlich nie bekommst.
Ein MacBook. Davon träume ich seit ich das erste Mal bei meinem Onkel eines dieser Finger entdeckt habe, aber mein Vater hasst Apple über alles. Wenn er jemals eins bei mir finden würde, wäre es innerhalb von 24 h zerstört und/oder verkauft.

5. Wenn das Beamen erfunden werden würde, wohin würdest du als erstes reisen?
Auf das Empire State Building. Die Aussicht soll fantastisch sein *-*

6. Wenn du eine Geschichte (egal welches Medium) noch einmal zum ersten Mal sehen/lesen/erleben könntest, welche wäre das?
Vampire Academy. Ich habe den Film vor dem Buch gesehen und war dann entsprechend verwirrt.

7. Welches Buch-Genre liest du gerne/am liebsten?
Fantasy und Thriller. Da wird es einem nie langweilig. Allerdings habe ich in letzter Zeit auch die Liebe zu Liebesdramen entdeckt.

8. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?

Dass man sich austauschen kann, was in Zeitschi und Büchern leider nie der Fall ist.

9. Welche Geschichten müssen deine Nachkommen unbedingt erleben/lesen/sehen?
Herr der Ringe und Hobbit. Zuerst werden die Bücher gelesen, dann die Filme. Und zwar jeden Abend als gute Nacht Geschichte Hobbit, und wenn sie alt genug sind Lotr.

10. Wenn dein Leben Inhalt eines Buches wäre, was wäre sein Titel?
Ähm… Gute Frage. Die Memoiren einer Blondine? Keine Ahnung, aber das Buch würde alles andere als Ernst werden xD

11. In wessen Leben würdest du gerne für einen Tag schlüpfen und warum?
In das der Clary Fray. Wegen ihren Freunden, Jace und einfach das Schattenjägerdasein an sich. Ich hatte schon immer eine Schwäche für Übernatürliches, und Schattenjäger sind da keine Ausnahmen

Ich nominiere:
onlyskybee
-BlueSky von BlueSkyLine (Ich weiß, dass sie noch
nicht so heißt, aber sie will es ändern.)
-Jane von Jane’s Clutch
-Vilufrancami von Just me and my life
-Katharina von Make your Dreams come true

Meine Fragen an euch:
1. Ein Kindheitstraum?
2. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?
3. Was wünschst du dir technisches für die Zukunft?
4. Beschreibe dich mit 3 Worten
5. Welches Buch ist das von dir meistgelesene?
6. Wo würdest du gerne hinreisen?
7. Meer oder See?
8. Wen hättest du gerne um dich, wenn du stirbst?
9. Party oder lieber Ruhe?
10. Welchen fiktionellen Charakter möchtest du unbedingt treffen und warum?
11. Nenne 3 Sachen, die du nicht ausstehen kannst.

Urlaub – Tag 3


Hey ihr Lieben!
Ich sitze hier gemütlich, gucke in den Sonnenuntergang und schreibe das hier. Einleitung Ende.
Zugegeben, Meer und Strand sind schon schön, aber Sonnenbrand nicht. Meine Beine sind knallrot und tun weh. Und Lena hat es (wie auch immer) geschafft, seitlich an den Füßen Sonnenbrand zu haben. Drei Mal dürft ihr raten, wo mein After Sun Spray ist. Richtig – Im Koffer, der uns hoffentlich bis Montag geliefert wird. Davon abgesehen: Habt ihr jemals Heiße Schokolade à la Italiener getrunken? Verdammt süß, aber lustig dickflüssig.

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Ignoriert meine Beine xD

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Da ist so ein rotes Etwas. Seht ihr das?

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Ich wünsche euch übrigens viel Spaß, was auch immer ihr macht.
LG, Lea
(Ich habe dauernd einen Ohrwurm von Rhythm inside. Das ist das belgische ESC-Lied)
Zum Abschluss noch ein Bild:

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Musste sein. Ja.

Infopost


Hallo meine Kevins!
Ja. Damit wollte ich anfangen.
Nachdem ich nun hoffentlich eure Aufmerksamkeit habe:
Die Werte Lena, mit der ich im Urlaub bin, hat jetzt auch einen Blog (Klick).

Möglicherweise kommt noch IKY 19, weil ich gerade viel Zeit zum Schreiben habe. Allerdings tippe ich vom Handy aus, es könnte also noch dauern.

Da ist gerade eine Kindermenge im Pool, in dem ich wäre, wenn ich einen Bikini hätte.

Wir haben Sonnenbrand. Yaaaaay.

Okay. Genug davon. Mehr kommt heute Abend.
LG, Lea

I know you #17


POV Olivia

„Bitte was?!“, frage ich panisch. Ich will nicht zu Dad ziehen. Weder in eine Kleinstadt, noch weg von hier. „Ich möchte, dass du nach Forks kommst“, erklärt mein Erzeuger überdeutlich. Mir wird schlecht. Weg von hier? Weg von Miranda, weg von James? Weg von Ric?, wirft mein Unterbewusstsein ein. „Nein“, sage ich entschlossen und gestikuliere wild ins Nichts. Mittlerweile habe ich den Versuch, Alex‘ Nummer einzuspeichern, augegeben. „Nein“, wiederholt mein Vater verblüfft. Es klingt wie diese Stelle in Rapunzel – neu verföhnt, als Rapunzel ihrer Mutter widerspricht. „Nein.“ Lange Zeit ist es still, nur das Rauschen der Wellen ist zu hören, und ich realisiere, dass ich noch immer auf der Veranda stehe. Langsam lasse ich mich auf das kleine weiße Sofa, dass dort steht, fallen. „Du wirst hierher kommen, ob du willst oder nicht.“ Dads Stimme ist nur ein drohendes Flüstern. So kenne ich ihn gar nicht. So… drohend. Für mich war er immer der Held meiner Kindheit, auch jetzt noch. „Werde ich nicht“, widerspreche ich mit tonloser Stimme. „Wirst du. Weil du arbeiten sollst.“ „Arbeite selbst.“ Der leise Schlagabtausch zwischen Vater und Tochter wird lauter. „Du wirst hierher ziehen. Oh ja, das wirst du!“, brüllt er laut, sodass ich zusammenzucke. Ich habe ihn noch nie so erlebt. Eine Träne rinnt mir über die Wange. Er soll wieder zu meinem Dad werden. „Werde ich nicht.“ Mit diesen Worten lege ich auf und starre eine Weile in das nichts vor unserem Haus, das Telefon noch immer in der Hand. Letztendlich fang ich mich und gehe hinein. Die Tür fällt laut hinter mir ins Schloss, was Mike aufsehen lässt. „Und? Was wollte er?“ Ich presse lediglich meine Lippen aufeinander und schüttle den Kopf. Darüber möchte ich nun wirklich nicht reden. Mitfühlend sieht er mich an, entsinnt sich dann aber doch noch seinen erzieherischen Aufgaben und beginnt, mich zu tadeln: „Also, wo soll ich anfangen? Du warst nicht bei deiner Mutter im Krankenhaus, du kommst erst um 1 Uhr nachts nach Hause und du bist angetunken! Versuche ja nicht, es zu leugnen, junge Dame!“ Ein trauriges Lächeln bildet sich auf meinen Lippen. So war mein Vater auch, bevor Mom ihn erneut verlassen hat, entgültig diesmal. „Es tut mir leid.“ Meine Stimme ist ein tonloses Flüstern. „Was tut dir leid?“ „Dass ich eine schlechte Tochter bin und feiern war. Es tut mir leid.“ Verblüfft sieht Mike mir hinterher, während ich mich langsam Stufe um Stufe die Treppe hochschleppe. Oben angekommen schreibe ich eine Nachricht in die Gruppe von James, Miranda und mir: Mein Vater will, dass ich nach Forks ziehe. Will mich jemand töten?

Ja. Ich weiß, dass das Kapitel kurz ist. Tut mir leid.

LG, Lea

Urlaub – Tag 2


Hallo ihr Menschlein!
Mittlerweile sind wir nach 5 Stunden Fahrtzeit in San Vito Lo Capo angekommen und sitzen in einem Restaurant. Und die Koffer sind nicht da, also waren wir eben noch shoppen. Ich bin jetzt im Besitz eines wundervollen Affen-Smiley-Shirts *-*
Okay, kommen wir zu den Bildern:

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Meer *-*

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Fels. Grün.

Ich weiß, alle mit Effekten, aber die anderen sind verwackelt.
LG, Lea
PS: Hat jemand ne Ahnung, wie man extreme Gelenkschmerzen im Fuß wegbekommt?

Urlaub. Tag 1.


Hey meine Lieben!
Eigentlich sollte ich jetzt schon in Palermo sein. Warum eigentlich? Na ja, wir durften geschlagene 10 Stunden auf dem Brüsseler Flughafen verbringen, da in ganz Belgien irgendetwas Sicherheitsmäßiges ausgefallen ist. Währenddessen habe ich City of heavently fire fast ausgelesen und meine SimCity-Stadt ist enorm gewachsen. Mittlerweile bin ich bei Colaflasche Nummero deux, weil wir um 3.30 Uhr aufstehen mussten. Le knallrotes weil nicht geschminktes und übernachtigtes Me hockt gerade mit Lena und le me’s Mutter im Schneidersitz auf dem Boden des Romschen Flughafens. Weil Weiterflug. Über Rom. Nach Catania. Was an der anderen Seite der Insel liegt. Geil, ne? Nebenbei laufe ich in knallbunten Leggins rum und hoffe inständig, dass mich niemand kennt. Aber was nerve ich euch damit? Hier kommen erst einmal Fotos.

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Leggins. Bunt.

Ich verschone euch jetzt mal vor den Selfies xD
LG, Lea
(P.S: Ich habe heute Bekanntschaft mit einem ergrauten Sandmännchen und einer (noch) hässlicheren Ausgabe von Robert Pattinson gemacht)

I know you #16


POV Olivia

Letztendlich stehen wir doch am Strand, und ich blocke verzweifelt alle Versuche James‘ ab, mich ins Wasser zu schmeißen. Vergeblich, denn bereits nach zwei Minuten des Wehrens lande ich im seichten Wasser. Prustent spucke ich das Salzwasser aus und schlage James fest auf den Oberarm. Miranda baut währenddessen eine Sandburg am Strand. Rechts und links der noch nicht ganz so imposanten Hauptburg befinden sich zwei tiefe Gräben, dort sollen später Häuser stehen. Ich kenne Miris Sandburgbaustruktur, und sie ändert sich nicht. Meine beste Freundin hängt an ihren Gewohnheiten. Lächelnd sehe ich mich um und entdecke Alex, der auf mich zu joggt. „Hey“, begrüßt er mich freundlich. „Hallo“, gebe ich misstrauisch zurück. Einerseits kann Ric ihn nicht leiden, andererseits sind wir nicht mehr zusammen, also kann er mir nicht vorschreiben, mit wem ich mich unterhalten darf und mit wem nicht. „Was machst du hier?“ James gesellt sich zu Miranda und hilft ihr beim Bauen. „Ich jogge. Und du?“ Ein bitteres lächeln schleicht sich auf meine Lippen. Oh, ich habe mich von meinem Freund getrennt und lenke mich jetzt mit meinen besten Freunden ab., denke ich sarkstisch, antworte ihm dann aber doch. „Ich feiere mein Wochenende.“ „Am Strand?“, fragt er ungläubig. „Ja.“ „Andere Leute gehen auf Partys“, bemerkt er sachlich. Ich antworte nicht, was ihn dazu verleitet, weiter zu reden. „Weißt du, da gibt es so einen Club an der Küste, nicht weit von hier. Hat neu aufgemacht, heißt Barrymore. Wie wäre es, wenn wir die Lage dort auschecken?“ Unschlüssig blicke ich zu meinen Freunden, die von der Unterhaltung zwischen Alex und mir nicht mitbekommen. „Die Beiden können mit“, fügt Alex hinzu. Und so kommt es, dass ich mich später am Abend gemeinsam mit Alex, Miranda und James auf den Weg zu diesem neuen Club mache. Meine beste Freundin war sofort Feuer und Flamme, schließlich war sie seit Wochen nicht mehr in einem amerikanischen Club. James war zunächst ein wenig misstrauisch, entschied sich dann aber doch, mitzukommen. Der Türsteher lässt uns freundlicherweise hinein und wir finden uns in einem riesigen Raum mit Bar und Tanzfläche wieder. Klassischer Club halt. Verschwitzte Menschen tanzen mit noch verschwitzteren Menschen, betrunkene Typen baggern angetrunkene Mädchen an und wir stehe mittendrin. „Drink?“, fragt Alex zu meiner Rechten. Nickend willige ich ein und lasse mir von ihm einen Cocktail bringen.

Später an diesem Abend wird mein leicht angetrunkenes Ich von Alex nach Hause gebracht, während James und Miranda sich schon auf den Weg zum Campus gemacht haben. „Danke fürs Abliefern“, sage ich zu meinem Begleiter und will gerade die Tür aufschließen, als er mich herumwirbelt und seine Lippen auf meine drückt. Das wird Ric nicht gefallen!, spottet mein Unterbewusstsein. Entschlossen würge ich es ab und gebe mich dem Kuss hin. Mein unbewusstes Ich hat recht, Ric wird mich dafür hassen, doch das ist es wert. Plötzlich geht die Tür hinter mir auf und Mike tritt auf die Veranda. „Olivia? Telefon. Und Sie“, er zeigt mit dem Finger auf Alex, „verschwinden jetzt von hier, klar?“ Entrüstet sehe ich den Freund meiner Mutter an. Wie kann er es wagen? „Dein Vater.“ Mike streckt mit das Telefon entgegen. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Alex irgendetwas auf einen Zettel schreibt. Er steckt ihn mir zu und verschwindet ohne ein Wort des Abschiedes. Schreib mir. Oder ruf mich an. Was auch immer. ,steht auf dem Stück Papier, darunter ist eine Nummer. „Hallo?“, frage ich in das Telefon, während ich gleichzeitig versuche, die Nummer in meinem Handy einzuspeichern. „Livy, Hi! Wie geht’s dir?“ Die Stimme meines Vaters dringt an mein Ohr. „Was willst du wirklich?“, frage ich bissig. Würde Dad wissen wollen, wie es mir geht, hätte er eine Nachricht geschrieben. „Ich möchte, dass du zu mir ziehst.“