Lea goes Corsica


Guten Morgen!

Ja, okay, elf Uhr kann man nicht mehr wirklich als ‚Morgen‘ bezeichnen, aber ich bin gerade erst aufgestanden und dementsprechend bezeichne ich diese Uhrzeit jetzt eben als solchen.

Ich habe jetzt noch drei Wochen Ferien (sie vergehen so schnell, aaaah) und fahre demnächst mit meiner Familie in den Urlaub, und zwar nach Italien und Korsika. Das macht jetzt für euch vermutlich eh keinen Unterschied, ich bin hier schließlich eh recht… inaktiv (Was meine Kreativität angeht stecke ich in einem schwarzen Loch, und ich will euch nicht immer nur Rezis zum Lesen vorsetzen, das ist doch langweilig).

Theoretisch dient dieser Beitrag nur dazu, euch zu sagen, dass ich vermutlich noch für weitere Zeit inaktiv sein werde (allerdings werde ich Beiträge planen), da ich keine Ahnung habe, ob ich irgendwo Free WiFi auftreiben kann. Ist jetzt allerdings nicht so schwer, da wir praktisch eine Art Roadtrip machen und ich immernoch irgendwohin ziehen kann, wo es WLAN gibt. Irgendwie muss ich es doch kreativ und in Form eines Beitrags verarbeiten, dass ich in Buchläden ziehe, in denen ich sowieso keine Bücher lesen kann. Mein Französisch würde zwar ausreichen, aber wenn wir ehrlich sind, dann will ich das gar nicht. Und Italienisch? Nö, kann ich gar nicht. Aber hey, man nimmt was man kriegt, in meinem Fall muss ich mich dann eben mit Covern abgeben.

Und, na ja, in 35 Tagen wird mein Blog dann auch schon zwei Jahre alt. Oder waren es 36 Tage? Oh man.
Jedenfalls ist da auch noch ein Gewinnspiel geplant und ugh, ich habe keine Ahnung, warum ich das jetzt noch in diesen kleinen Infobeitrag gequetscht habe.

Jetzt ist die Frage: Kennt jemand von euch Orte auf Korsika, die man gesehen haben muss? Irgendwelche Geheimtipps?

Lea 🙂

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[Rezension] Lady Midnight


(Offizielle Spoilerwarnung!)

Über das Buch:

Autor: Cassandra Clare

Reihe: Die dunklen Mächte

Verlag: Goldmann

Genre: Urban Fantasy

Preis: 19.99€

Seiten: 832

Inhalt:

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …

Meine Meinung:

Bevor ich hier irgendetwas zum Inhalt sage: Ich finde es eindeutig nicht okay, dass die Reihe ‚Die dunklen Mächte‘ heißt. Das passt nicht in mein Regal. Ich habe da ‚Die Chroniken der Schattenjäger‘, ‚Die Chroniken der Unterwelt‘ und ‚Die Chroniken des Magnus Bane‘. Und dann kommt die ernsthaft mit ‚Die dunklen Mächte‘?! Es tut mir ja sehr leid, aber das musste ich mal anmerken: Ich persönlich hätte eine Reihe mit dem Namen ‚Die Chroniken irgendwas‘ besser gefunden. Das ist jetzt alles andere als Objektiv betrachtet, ich weiß, aber in mein Regal passt es schon mal nicht. (Und neben City of heavenly fire übrigens auch nicht, die Größe ist unterschiedlich :0)
Okay, ja, das war ein bisschen gemein. Tut mir ja leid. Ihr dürft mich jetzt gerne schlagen.
So, und nun meiner Meinung zum Inhalt (Trommelwirbel, bitte!):
Anders als in den Chroniken der Unterwelt (Schattenjäger kann ich nicht ganz beurteilen) finde ich die Charaktere hier wesentlich besser beschrieben, und ich bin ein besonders großer Fan von Ty. Das Verhalten und Aussehen der einzelnen, wichtigen Personen ist recht gut beschrieben und es wird immer wieder betont, dass beispielsweise Julian Farbe an den Händen hat oder Ty irgendwelche Dinge entwirrt, um seine Hände sinnvoll zu benutzen. Das komplette Buch kommt ohne auffälligen Badboy als Hauptperson aus, und – soviel Zeit muss sein – es gibt ein neues Gay – Shipping, das meiner Ansicht nach zu 100% real werden wird (Hach, weder Cassie, noch ich kommen ohne ein ordentliches Shipping aus, so wie es scheint.)
Was mich ebenfalls begeistert hat, war Church. Ich weiß nicht, ich mag den Kater. Auch wenn es ein wenig gruselig ist, dass er bereits an die 200 Jahre alt ist…
Andererseits ist einer meiner größten Kritikpunkte die länge der Kapitel. Ich persönlich mag es nicht, wenn ich Kapitel unterbrechen muss, und lese daher immer das ganze. Bei Cassandra Clare ist das ein bisschen schwierig, weil ihre Kapitel immer so unnötig lang sind, teilweise ohne Absatz. Ich will doch nur auf die Toilette oder schlafen…
Es gibt so unnötig viele Romanzen. Das gesamte Buch scheint sich um Romanzen zu drehen – was, bei zwei, drei auch vollkommen okay ist, schließlich hat eine den ganzen Schlamassel verursacht, eine braucht es, weil die Hauptpersonen immer was miteinander anfangen, und eines dient als neues OTP, jetzt, da Malec in den Hintergrund gerutscht ist -. Ich meine, irgendwann verliert man beinahe die Übersicht. Der macht mit dem rum, der findet den toll, die steht auf ihn, aber auch auf den anderen, sie macht mit dem einen rum, um sich dann den anderen zu angeln, einer hebt die ganze Welt aus den Fugen, was ich teilweise sogar verstehen kann… Es ist einfach zu viel. Viel zu viel. Wir sind hier nicht in einem Teenie – Liebesroman von irgendeinem schnulzigen Autor, sondern in einem verdammten Fantasybuch, also bitte, bitte lasst die Fantasy nicht in den Hintergrund rutschen, weil eine Liebesbeziehung gerade angeblich wichtiger ist.
Ein weiterer Kritikpunkt: Man kommt so gut wie gar nicht auf den Täter – ich zumindest nicht. Es ist über ein Jahr her, dass ich City of heavenly fire gelesen habe, und ich bin mir nicht sicher, ob da die Fakten für die Schlüsse, die die Hauptpersonen ziehen,m da überhaupt vorkamen. Das mit Cornwall habe ich nicht mitbekommen, und von der Lady Midnight habe ich noch nie gehört. (Allerdings muss man anmerken, dass ich das mit Raphael auch total verpeilt habe. Das hat mich richtig aus den Socken gehauen, als ich das gelesen habe. Mein Hirn muss den Schock verdrängt haben…) Die Tatsache, dass man nicht unbedingt alleine auf den Verantwortlichen kommt, nimmt einem ein bisschen das Triumpfgefühl, das ich als leidenschaftliche Thriller – Leserin immer verspüre, wenn meine Annahme, wer denn der Mörder ist, richtig ist.
Zudem war nie in den Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe (Was die Chroniken der Unterwelt, LM und Clockwork Angel beinhaltet, also nicht zu viel) die Rede von einem weiteren, verschollenen Herondale. Es ist doch schon sehr schön, dass ich dann urplötzlich erfahre, dass einer existiert. Danke für die Info, Cassie!
Der letzte Punkt, dann darf Vera mich in der Luft zerreissen:
Ich kann mir von den unwichtigeren Charakteren kein richtiges Bild machen. Dru, Tavvy, sogar Johnny und Kit werden dafür leider nicht ausgiebig beschrieben und kommen teilweise zu selten vor, als dass ich mir wirklich vorstellen kann, wie sie aussehen und wie sie sich verhalten. Das f9inde ich ein bisschen schade, besonders, weil ich es eigentlich mag, auf Charaktere, die in der vergangenen Reihe mitgespielt haben, zu treffen.
Fazit:
4 von 5 Punkten, einfach, weil mich der Schreibstil total überzeugt. Und wegen Ty. Ty ist cool.

Habt ihr das Buch gelesen? Wenn ja, stimmt ihr mir zu, oder wollt ihr mich lieber töten?

Lea 🙂

[Rezension] Frostherz


(Offizielle Spoilerwarnung!)

Über das Buch:

Autor: Jennifer Estep

Verlag: Piper/ivi

Genre: Fantasy/Mystery

Preis: 9.99€/14.99€

Seiten: 432

Inhalt:

Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

Meine Meinung:

Ich würde den Teil jetzt nicht als meinen bisherigen Lieblingsband bezeichnen, aber ich fand ihn doch besser als den zweiten Teil. Wie in beiden Büchern davor konnte man eigene Schlüsse ziehen, wer jetzt das Schnittermädchen ist, und deren Aufklärung ist auch recht logisch, sodass die Wahrheit nicht mit einem lauten Knall über einen hereinbricht, genauso wenig wie die Handlung. Zwischendrin gibt es mal viel Spannung und ich hatte nicht wenig Lust, ab und an mal meine Fingernägel anzuknabbern (aber ich habe es nicht zugelassen, dass der Kreislauf von vorne beginnt, ha!), dann hat man wieder Zeit zum Runterkommen.
Besonders gefallen hat mir das Ende. In den vergangenen zwei Büchern und während des Großteils dieses Bandes habe ich immer wieder verzweifelt beobachtet, wie Logan und Gwen umeinander herumgeschlichen sind, und habe es den beiden mehr als gegönnt, endlich mal zusammen zu kommen.Zudem war es kein Cliffhanger, was meine Nerven jedes Mal ungemein entspannt. Bei wirklich jedem Buch habe ich Angst, dass es in einem offenen Ende… na ja, endet, weswegen ich auch nie Leseproben lese. Das ist nicht gut für meinen Geldbeutel.
Das Buch ist recht emotional geschrieben, was an einigen Stellen richtig gut passt. Allerdings gibt es einige Szenen, die einfach zu emotional sind, sodass es wieder ein wenig unglaubwürdig oder einfach maßlos übertrieben wirkt, was bisher bei noch keinen einzigen Buch gut ankam. Außerdem sind manche Handlungen einfach für mich persönlich nicht nachvollziehbar, und ich hatte einige Momente, in denen ich mir das Buch einfach nur so fest wie möglich an die Stirn hauen wollte. Und das nicht nur bei Gwen, Logan hat sich manchmal aufgeführt wie ein vollkommener Idiot, und das hat mir gar nicht in den Kram gepasst. Ja, klar, normale Menschen handeln nicht immer richtig, aber an manchen Stellen hat mich Logan mit seiner übertriebenen Sorge um sein ach so schlimmes Geheimnis beinahe zur Weißglut gebracht.

Fazit:
3,6 von 5 Punkten

Habt ihr das Buch gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es?

Lea 🙂

Bibliophil TAG


Guten Morgen!

Ich wurde letztens von Sandra für diesen TAG nominiert, und ich mache liebend gerne mit.

Legende:
X = trifft vollkommen zu!
* = trifft nicht zu 100% zu!
– = trifft nicht zu

[*] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.

Na ja, ich bin kein Mensch, der gerne große Taschen mitnimmt. Besonders im Sommer habe ich immer so kleine Taschen, dass ich nur mit größter Mühe mein Schulzeug reinbekomme, da hat ein Buch leider keinen Platz mehr :/

[*] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.

Nein, ich habe nur drei Bücherregale, und eigentlich besteht nur eines davon aus Büchern. Der Großteil meines Zimmers wird von meinem Bett und meinem Schrank regiert, erst dann kommt mein Regal.

[*] Du teilst dein Bett mit Büchern.

Manchmal, wenn ich über einem Buch einschlafe. Aber ich habe viel zu große Angst, dass ich es dann irgendwie kaputt mache.

[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.

Wer kann es mir verübeln? Mal ehrlich, das machen wir doch alle! (Wer jetzt den Kopf schüttelt, der lügt!)

[*] Du streichelst Bücher.

Kommt auf den Einband an. Ich liebe es, über ‚unebene‘ Cover zu streichen, warum auch immer. Manchmal sind ja die Buchstaben des Titels hervorgehoben oder eingestampft, und ich kann dann nicht anders als es tausend Mal zu berühren.

[*] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.

Na ja. Nicht immer, weil ich oft von Freundinnen reingeschleppt werde und dann gar keine Lust habe, großartig zu gucken, weil ich genau weiß, dass ich nur Geld ausgeben werde. Aber meistens wandert dann doch etwas Neues in meinen Besitz, muss ja nicht immer ein Buch sein. Erst letztens ist bei mir dieser wundervolle Einhorn – Turnbeutel eingezogen…

[-] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.

Zum Glück nicht, das wäre mir zu viel Druck. Ian (Ja, das ist mein SuB) ist ganz genau 40 Bücher dick.

[*] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.

Wenn ich alleine bin ja, dann zetere ich meistens rum, weil nichts im Buch so läuft wie ich es gerne hätte. Die arme Emma Carstairs musste sich so einiges anhören…
Aber wenn jemand da ist lasse ich das, meine Familie hält mich auch so schon viel bekloppt.

[X] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.

Ich wohne (selbstverständlich) noch bei meinen Eltern, ich gebe so gut wie gar nichts für Lebensmittel aus. Ab und an Schokolade, Cola oder – ganz beliebt – Essigchips, vielleicht mal ein Eis, aber das ist noch lange nicht so teuer wie ein Buch.

[*] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.

Wenn sie in meiner Reichweite sind, ja. Dann ist es immer besonders praktisch, wenn ich ein Buch lese, das in meiner Stadt spielt.

[-] Du hältst Bücher für eine bessere Altersvorsorge, als Aktien etc.

Nö. Ich schließe mich Sandra und Elizzy an: Bücher verkauft man nicht. Aber ich werde sie später meinen Kindern reindrücken, damit die auch die Bücher meiner Kindheit lesen können. Oder ich versuch es zumindest…

[-] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.

Das habe ich tatsächlich noch nie gemacht. Es gibt so eine praktische Funktion, die sich Vorbestellen nennt. Ich habe mir die Bücher, die ich unbedingt haben will, einfach vorbestellt und kann dann ganz bequem an der Prügelei am Ausstellungstisch des Buches vorbeilaufen, um mein eigenes Exemplar zu bekommen 🙂

[*] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.

Gundsätzlich schwärme ich immer von Büchern, die ich unbedingt will, oder ich schreibe eine Wunschliste. Aber meistens umgehen die Menschen in meinem Umfeld einfach dieses Problem und schenken mir einen Büchergutschein.

[X] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.

Oh ja.

[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.

Jep, und meistens wird die Konversation dann langweilig, weil es um irgendwelche Sachbücher geht.

[-] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.

Tatsächlich begebe ich mich ab und an noch in das allseits verhasste ‚Sozialleben‘, um nicht vollkommen zu verwahrlosen.

[-] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.

Das ist ein bisschen radikal. Ich mag einfach keine Leute, die über Bücher herziehen, aber es ist mir vollkommen Banane, ob andere Leute Bücher mögen oder nicht. ist ja deren Sache, wenn sie den ganzen Spaß verpassen. Schade, aber nicht mein Problem.

[-] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.

Nö. Ich lese die Bücher wegen ihrem Inhalt, nicht wegen den Autoren. Und den Sinn von Lesungen habe ich noch nicht ganz verstanden…

[-] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.

Nein? Dadurch werden sie doch nur kaputt!

[*] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.

Ähm… Hehe… Ja, manchmal. Aber nicht oft.

[-] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.

Das wräre zwar unterhaltsam, aber nicht gut für mein soziales Umfeld :/

[X] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.

Oh ja. Ian wird immer dicker und dicker, bald braucht er ein neues Regalfach. (Okay, er braucht jetzt schon ein neues Regalfach, aber sagt es ihm nicht, das beschert ihm nur Komplexe.)

[X] Du versuchst von den Verlagen Rezensionsexemplare zu bekommen.

Natürlich. Wozu eine Chance haben und nicht nutzen?

[-] Du liest Bücher auf Englisch, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.

Naaah. Ich gucke Serien auf Englisch, aber bei Büchern brauche ich dann immer so lange zum Lesen, dass es sich einfach nicht lohnt. Außerdem passt es dann in 90% der Fälle nicht zu den anderen Büchern im Regal, wenn es ein Buch aus einer Reihe ist.

[*] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.

Na ja, manche Bücher sind ja auch darauf ausgelegt, dass man mehrere Tage zum Lesen braucht oder einfach nicht spannend. Aber es gibt schon Bücher, die ich von vorne bis hinten und umgekehrt auf einmal durchgelesen habe.

[-] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.

In meiner Klasse würde ich deswegen gekillt werden. Wir dealen alle mit Büchern, und meistens bin ich diejenige, die anderen ihre Lieblingsbücher aufzwingt (und es danach bereut). Seelen zum Beispiel ist bei praktisch allen meiner Klassenkameradinnen gewesen. So sieht das Buch auch mal ein bisschen von der Welt. Mittlerweile ist es zwar zerlesen und sieht in meinem Regal nicht mehr schön aus, aber ich finde, es zeugt davon, dass es gut ist – sonst hätten es ja nicht so viele gelesen.

[*] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.

Na ja, noch nicht ganz. Ich arbeite daran.

[-] Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.

Bin ich ein Museum?

[-] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“

Ich habe definitiv kein Problem damit, das Buch auch mal wegzulegen. So bin ich nicht.

[-] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).

Oh Gott, nein. Ich schlafe recht viel und gerne, und ich mache den Tag über auch andere Dinge als Lesen. Sonst wird das ja langweilig.

[*] Du magst keine eBooks.

Sie riechen nicht so toll. Aber gerade für den Urlaub sind sie recht praktisch, also haben sie die Berechtigung, dableiben zu können.

[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.

JA! Außer Game of Thrones und Tribute von Panem. Habt ihr die Edelsteintrilogie gesehen? Ich hätte fast angefangen zu weinen, so schlecht waren die Filme 😦

[*] Du schreibst eine Fanfiktion darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.

Na jaaaaaa, meistens schließe ich damit ab. Aber wenn nicht, dann schreibe ich schon irgendwas dazu, es muss ja nicht gerade um ihr zukünftiges Leben gehen.

[-] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.

Nicht, soweit ich mich erinnern kann.

[*] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

Nein, ich achte nicht auf die Bestsellerliste. Interessiert mich einfach nicht.

Ich tagge:

Worte sind Wind

Itchy

Ari

Kati

Lea 🙂

[Rezension] Die Flamme erlischt


Die Flammer erlischt

Über das Buch:

Autor: GRRM

Verlag: Penhaligon

Genre: Sci – Fi / Fantasy

Preis: 14.99€ (broschiert)

Seiten: 430

Inhalt:

Der Hilferuf seiner Jugendliebe Gwen führt Dirk t’Larien zu der sterbenden Welt Worlorn. Aber als er dort eintritt, scheint Gwen es sich anders überlegt zu haben und versucht, ihn wieder wegzuschicken, denn sie liebt ihren Ehemann Jaan. Doch mit der Heirat ist sie auch in eine Kultur eingetreten, die Frauen keine Selbstbestimmung erlaubt. Dirk kann nicht glauben, dass sie dieses Schicksal freiwillig gewählt hat, und tatsächlich gelingt es ihm, sie zur Flucht zu überreden. Doch mit ihrem Verrat an Jaan haben sie auch dessen Schutz aufgegeben, und Menschenjäger treiben sie in die Enge. Nur einer kann sie noch retten – doch Jaan ist seine Ehre wichtiger als alles andere …

Meine Meinung:

Ich bin enttäuscht. Da ich bereits den ersten Teil von ‚Das Lied von Eis und Feuer‘ von Martin gelesen habe, habe ich mit weit mehr versprochen. Von ASOIAF war ich absolut begeistert, vom Schreibstil her wie auch von der Idee. Hier, bei ‚Die Flamme erlischt‘ konnte mich lediglich die Hintergrund Idee des Planetensystems überzeugen, die recht beeindruckend in seiner Komplexibilität ist. Allerdings ist es das eine, eine komplexe Welt zu erschaffen und das Andere, diese Welt auch gut zu vermitteln. Anders als in ASOIAF kam ich überhaupt nicht in das Geschehen hinein, und die dann doch über ganze zwei Seiten (Achtung, Sarkasmus) gehende Einleitung hat mich dann einfach nur verwirrt. Zudem war es nicht gerade förderlich für mein Verständnis, dass Dirk anfangs immer von einer Gwen und von einer Jenny geredet hat, ich wusste nicht, wer jetzt genau wer war. Hinzu kommen die Namen, die manchmal einfach nur so klingen, als hätte Martin willkürlich auf der Tastatur rumgehauen. Tut mir wirklich leid, wenn ich es nicht verstehe, aber muss man seinen Charakteren so komplizierte Namen geben? Ich habe das bereits bei einigen anderen Autoren bemerkt und verstehe es einfach nicht. Ja, klar, in der Zukunft kann sich einiges ändern, aber müssen die Namen da so komisch sein? Ich mag das nicht…
Es ist recht anspruchsvoll, was das Lesen angeht. Nicht kompliziert, aber auch nicht einfach, und man kann es problemlos auf mehrere Tage lesen. Ich finde das immer sehr schön, vor allem, weil ich dann nicht immer den Drang habe, sofort weiterlesen zu müssen und gemütlich was essen kann.
Aber, was ich dazu sagen muss: Die Spannung fehlt mir oft. Es gibt Konversationen, gerade am Anfang, bei denen ich beinahe eingeschlafen wäre. Und in dem Moment, in dem am meisten Spannung aufgebaut wird – da endet das Buch. Einfach so. Dann will man einmal wirklich gerne weiterlesen und man kann es nicht. Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Cliffhanger, aber hier hat es mich einfach nur genervt. Ich will doch wissen, ob die Hauptperson überlebt, und nicht auf meine Fantasie angewiesen sein!Ein winziges Detail, das ich noch ansprechen muss: Es ist recht realistisch gehalten, was das ganze High – Tech – Zeug angeht. Eine Fahrt mit dem Raumschiff zu einem anderen Planeten dauert Monate und so weiter. Das ist für mich durchaus ein Pluspunkt.
Fazit:
‚Die Flamme erlischt‘ bekommt von mir 1,5 von 5 Punkten, weil ich die Grundidee mochte, die Umsetzung aber überhaupt nicht.

Habt ihr das Buch gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es?

Lea 🙂

Monatsrückblick Juli


Hey ihr Lieben!

Es ist Mittwoch, ich habe seit einer Woche Ferien und im Moment liege ich mit Schnupfen des Todes im Bett und bemitleide mich ehrlich gesagt ein wenig selbst, weil ich außgerechnet in den Sommerferien krank bin.

Man könnte jetzt denken, dass ich meine freie Zeit dann zum Lesen nutzen würde, weil ich eh nichts besseres vorhabe, aber die ernüchternde Wahrheit ist, dass ich schlichtweg keine Lust habe, weswegen auch mein Lesemonat ein wenig… kränklich ausgefallen ist. Ich schmuggle einfach mal andere Dinge rein, vielleicht bemerkt es dann niemand.

Gelesen:

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  • Frostherz, Jennifer Estep
  • Lady Midnight, Cassie Clare (Top des Monats)
  • Manhattan Magic, Katrin Bogard (Flop des Monats D:)

Dank LM sind das dann doch ganze 1.454 Seiten (und mal wieder mittlerweile vier ungeschriebene Rezis..)

Neuzugänge:

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  • Frostherz
  • Lady Midnight
  • The Circle von Dave Eggers. Es ist doch immer praktisch, eine Freundin zu haben, deren Vater Buchbinder ist, oder nicht? 🙂
  • Die Flamme erlischt, GRRM
  • Frostglut von Jennifer Estep, was ich mir auf dem Bloggertreffen am Samstag gekauft habe (dazu gibt es, wenn ich Zeit und Lust finde, auch noch einen Beitrag).
  • Der Junge, den niemand sah von Corneloa Read (klasse Name), was ich mir auch am Samstag gekauft habe, und zwar im Texxt. (Hach, ich liebe diesen Laden jetzt schon.)
  • Und zu guter Letzt: Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht von C.C. Hunter. Das habe ich bei Emily gewonnen und es kam am Sonntag an, aber der Postbote hat das Paket einfach im Regen stehen lassen, weil er offenbar zu faul war, die fünfzig Meter von der Gartentür zu unserer Haustür zu laufen 😦

SuB – Abbau:

Chrm… Na ja, ähm, insgesamt komme ich auf 39, also +3… Es gibt einfach zu viele Bücher, die ich lesen will.

Gesehen: (Ha, das ist neu!)

  • Staffel 5 & 6 von Game of Thrones, kann ich euch allen nur empfehlen. Das Staffelfinale war einfach… heftig.
  • Ice Age 5 (Ich habe Lewis vermisst :O)
  • Maze Runner, nachdem ich schon die Bücher gelesen habe. ICh war ein wenig enttäuscht, muss ich sagen.
  • Monsieur Claude und seine Töchter auf Französisch

Erlebt:

  • Das Bloggertreffen in München, aber dazu möchte ich einen eigenen Beitrag machen
  • Hach Gott, mir fällt gerade auf, dass ich ein ziemlich langweiliges Leben führe. Aber ich war in Tourandot auf den Bregenzer Festspielen, weil wir Musik – Aktionstage hatten. War gar nicht mal so langweilig wie angenommen, obwohl Opern nicht so meins sind.
  • Die erste Zeugnisvergabe, bei der keine großen Reden geschwungen wurden. Das klingt jetzt vielleicht langweilig, aber ich hatte bis jetzt noch keinen einzigen Lehrer, der keine Ansprache zu jedem einzelnen Schüler gehalten hat. Das ist erfrischend neu und verdient meiner Ansicht nach einen kleinen Platz hier.

Wie sah euer Juli so aus?

Ich wünsche euch einen schönen restlichen Mittwoch!

Lea 🙂