Monatrückblick Juni


Hey ihr Lieben!

Die letzten Tage war es so unfassbar heiß, aaaah! Na ja, jetzt regnet es wieder, was bedeutet, dass ich getrost im Inneren bleiben und lesen kann. Hach, ist das nicht schön?

Okay, ja, ich bin vielleicht etwas Lichtscheu…

Jedenfalls habe ich vier Bücher gelesen. Das klingt jetzt nach wenig, aber habt ihr euch mal Dornenmädchen angesehen? Das hat 900 Seiten!

  • Dornenmädchen, Karen Rose
  • Silber – das erste Buch der Träume, Kerstin Gier
  • Frostkuss, Jennifer Estep
  • Frostfluch, Jennifer Estep

Was soll ich sagen? Ich kann mich einfach nicht entscheiden, welches Buch das beste war. Die sind alle gut!!!!

dornenmc3a4dchen

71pamr4-wrl-_sl1181_

Frostkuss

Frostfluch

Soo, das sind stolze 2.122 Seiten.

Neuzugänge:

Keine! Ha! Ich war noch nie so stolz auf mich!

Oh, halt, nein. Meine Mutter hat mir Silber 1 mitgebracht, weil es das für 3€ gegeben hat und der dritte Teil einsam und alleine in meinem Regal stand. Jetzt hat er Gesellschaft 🙂

Ich hätte mir ja auch noch Frostherz gekauft, aber die Freundin, mit der ich jeden Donnerstag einen Ausflug in den Müller mache, in dem es den Teil gibt, musste ja unbedingt heute krank werden 😦

SuB – Abbau:

Minus drei, ich hänge jetzt bei 35 fest. Es bessert sich!

Einen schönen Tag noch!

Lea 🙂

 

 

 

 

 

 

[Rezension] Frostkuss – Cover Challenge


Die Leute, die einen lieben, sterben nie wirklich – nicht,
solange man die Erinnerung lebendig hält und sie im Herzen trägt.

Frostkuss

Ein Cover mit glitzernder/glänzender Schrift

 

 

Über das Buch:

Autor: Jennifer Estep

Verlag: Piper

Genre: Fantasy

Preis: 8.99€

Seiten: 400

Inhalt:

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Meine Meinung: (Achtung, Spoiler könnten auftreten!)

Okay, okay, ich hätte nie gedacht, dass ich so begeistert wäre. Das letzte Buch, das ich über die griechische Mythologie gelesen habe (und die steht hier im Vordergrund), war Göttlich, und da war die Liebesgeschichte definitiv weit vorne, was mich stellenweise beinahe auf die Palme getrieben habe. Bei Frostkuss ist das vollkommen anders, wie ich mit Freude feststellen konnte. Ich meine, klar, es gibt eine Liebesgeschichte, sonst wäre es ja kein Jugendbuch (:D), aber sie spielt keine zentrale Rolle. Ein paar Begegnungen hängen damit zusammen, aber die Beziehung geht jetzt nicht so schnell, dass man als Leser einen Moment innehalten muss. Zudem sind die Charaktere gut durchgeplant, ebenso die Handlung, sodass man sich vieles durch eigene Schlüsse erarbeiten konnte. Na ja, meistens.
Die Idee, dass es eine Schule voller übermenschlicher Kreaturen gibt, gab es ja schon öfter. Aber alle möglichen Mythen aus den verschiedensten Kulturen auf einmal? Das ist – meines Erachtens – neu. Okay, die griechische Mythologie spielt eine weitaus größere Rolle als die römische oder die indische, aber dennoch gibt es alles mögliche.
Anfangs ist das Buch etwas verwirrend, ich persönlich bin erst mal nicht gut in die ganze Geschichte rund um Walküren und Spartaner und und und eingetaucht, vor allem war es für mich schwer, herauszufinden, was denn eine Gypsie ist. Gwens Gabe war zwar von Anfang an klar, aber nicht, was genau sie ist. Zudem gibt es einfach zu viele Zufälle, sodass manche Ereignisse etwas unrealistisch wurden. Ich meine, ja, klar, Logan ist Gwen am Ball gefolgt, weil sie wütend war, aber warum taucht er an der Bibliothek auf? Und, kommt schon, Grace‘ Tod wird ständig betont. Ganz ehrlich, nach ein paar Seiten wird es langweilig und vorhersehbar. Wenn jemand so oft betont, dass eine andere Person durch einen Autounfall ums Leben kam, dann kann diese Person doch nicht dadurch gestorben sein, oder? Und ja, ich weiß, dass Gwen ihre Mutter geliebt hat und alles, aber nach einem halben Jahr sollte man soweit darüber hinweg sein, dass das nicht alle zwei Seiten auftaucht.

Zum Cover:

Es gibt zwei Varianten, aber mal unter uns: Ich mag die schwarze mehr. Auch wenn ich noch immer nicht herausgefunden habe, wofür genau jetzt diese Blume steht. Wobei ich das bei den Augen auch nicht weiß. Ich meine, die sind blau! Blau! Gwen hat purpurne Augen.Und dunkelbraune Haare, keine weißen. Ach, keine Ahnung, das Schwarze ist einfach passender. Uuuuuund es sieht im Regal klasse aus, wegen der Blume am Rand jedes Teils 😀

Lea 🙂

 

Quotes


Jeder von euch hat ein paar Zitate, die er einfach mag, richtig? Ganz egal, ob aus einem Film, einem Song, einem Buch oder von einer berühmten Person, man hat sie einfach. Ist einfach so. Und dann gibt es diese talentierten Menschen im Internet, zu denen ich niemals gehören werde, die aus diesen Zitaten ein paar schöne Bilder machen, von denen zwei derzeit meine Wand verschönern. Die meisten dieser Bilder sind einfach umwerfend, das muss man den kreativen Köpfen lassen. Aus einem einfachen Zitat wird etwas, na ja, noch besondereres. (Gibt es das Wort überhaupt?)
Seid ihr bereit für meine Favoriten?

Welches ist euer Lieblingszitat? (Nicht unbedingt eines aus denen oben, einfach nur eines.)

Lea 🙂

Die 7 buchigen W – Fragen


Hey ihr Lieben!

Ich habe die Fragen bei Sternebrise gefunden, die das Ganze ja auch ins Leben gerufen hat, und einfach mal ganz dreist geklaut, um ein bisschen mein Leseverhalten zu analysieren 😀


  • Was liest du am liebsten?

Ich liebe Thriller, allerdings bin ich da ziemlich kritisch. Ich habe glaube ich mit 12 oder so angefangen, teilweise total heftige Krimis zu lesen, und jetzt bin ich so abgestumpft, dass mich vieles einfach langweilt. Psychothriller findet man deswegen sehr oft in meinem Regal, und leider auch auf meinem SuB. Ich komme einfach nicht dazu :/
Außerdem lese ich noch relativ viel Fantasy, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mich mittlerweile viel nervt. Das meiste gab es schon, und die meisten (Fantasy-)Autoren halten an ihrem festen, erfolgreichen Konzept fest, weswegen auch Reihen von Autoren, deren ersten Bücher wirklich gut waren, einfach nur vorhersehbar und langweilig sind. Und bei High – Fantasy gucken sich die meisten die Bücher von Tolkien oder Martin an, und übernehmen ein großes Konzept. Somit geht meine Begeisterung für Fantasy dezent zurück.

  • Wer hat dich zum Lesen gebracht?

Uhm… Meine Eltern? Keine Ahnung, soweit ich weiß lese ich seit Ewigkeiten. Diese kleinen Pixi – Bücher, das magische Baumhaus, die unendliche Geschichte. Damit hat das alles angefangen, als ich in der ersten oder zweiten Klasse war. Damals hat mich meine Familie noch mit Büchern gefüttert, heute muss ich sie selbst kaufen 😦

  • Wo liest du am liebsten?

Im Bett. Ich lese eigentlich nur im Bett. Die Sonne meide ich den Großteil des Jahres wie ein Vampir, nur im Urlaub wage ich mich dann mal nach draußen und setze mich an den Strand, um mein Buch dort zu lesen. Ab und an lege ich mich auch auf den Balkon, damit ich etwas vorgebräunt bin, aber ansonsten bleibe ich im Bett. Und so, wie es draußen aussieht, werde ich da auch bleiben.

  • Wann liest du am liebsten?

Am Wochenende. Unter der Woche fehlt mir die Lust und die Geduld, ich lenke mich dann viel zu schnell ab. In den Ferien, in denen ich sowieso den konkreten Tag vergesse, lese ich eigentlich immer, wenn ich mir nicht gerade eine komplette Staffel meiner derzeitigen Lieblingsserie reinziehe.

  • Wie liest du?

Eigentlich relativ schnell. Und wenn ich kann, dann auch lange, sodass ich ein Buch so schnell wie möglich fertig habe, weil ich immer noch eins lesen will. Klar, ab und an gucke ich auf mein Handy oder gehe nach unten, nur um festzustellen, dass der Kühlschrank noch immer leer ist, aber ansonsten bekomme ich Bücher unter 500 Seiten an einem Tag durch (sofern Wochenende ist). Da ich mir das meiste sehr gut merken kann, geht das auch.

  • Warum liest du?

Eigentlich nicht sonderlich der Entspannung wegen, dafür gucke ich etwas an. Aber ich mag es einfach, mich in andere Personen und deren Leben hineinzuversetzen, besonders, wenn ich sie vermutlich nie selbst leben kann. Ich bin kein Vampir, kein FBI – Agent und auch kein Serienmörder. Zudem kann ich einfach in die Welt eintauchen und einfach mal alles um mich herum vergessen. (Ja, okay, ich gebe zu, ich habe mich von der weg.de Werbung inspirieren lassen)

  • Welche Bücher empfiehlst du?

Nein, ich schreibe jetzt nicht Harry Potter. Das kennt jeder, ebenso wie Chroniken der Schattenjäger/Unterwelt. Ich liebe die Karen Rose Bücher und habe jedes einzelne auf deutsch erschienene gelesen, und die Silber – Reihe ist die beste Trilogie in meinem Regal (Na ja, der zweite Teil fehlt…). Außerdem lese ich gerne die Bücher von Katrin Rodeit, die leider kein Mensch kennt, und die Frauen von Savannah ist so ziemlich das süßeste Buch in meinem Regal, das nichts mit Liebe zu tun hat. Zumindest nichts mit romantischer Liebe.

Lea 🙂

[Rezension] Dornenmädchen


dornenmc3a4dchen

Über das Buch:

Autor: Karen Rose

Verlag:Droemer Knaur

Genre: Thriller

Preis: 16.99€ (Broschiert]

Seiten: 890

Inhalt:

Gnadenlos gejagt von einem Stalker, flieht Faith an den Ort, der ihr seit ihrer Kindheit Alpträume bereitet: in das abgeschiedene, leerstehende Herrenhaus ihrer Familie, in dem ihre Mutter vor 23 Jahren Selbstmord beging. Hier will sie unter neuer Identität einen Neuanfang wagen. Doch was sie in dem alten Anwesen erwartet, übertrifft all ihre Ängste. Auf der Zufahrtstraße dorthin taumelt ihr eine schlimm zugerichtete, nackte junge Frau vors Auto. Bei den anschließenden Ermittlungen stößt das FBI unter dem Kellerboden der Villa auf sorgfältig präparierte Frauenleichen. FBI-Agent Deacon Novak zweifelt an Faith‘ Unschuld, doch gleichzeitig fasziniert ihn die hübsche Zeugin. Gemeinsam betreten sie einen düsteren Pfad, der weit in Faith‘ Vergangenheit führt.

Meine Meinung:

Karen Rose‘ Bücher verlaufen alle gleich. Ausnahmslos.Das komplett gleiche System, seit dem allerersten Buch. Das heißt nicht, dass es deswegen schlecht ist, oder ausgelutscht. Vielmehr bleibt es jedesmal spannend, weil sich einfach kleine Dinge ändern. Natürlich weiß man, dass bestimmte Personen nicht sterben werden, aber ehrlich gesagt finde ich das nicht allzu schlimm. Kleine – oder große – Dinge wie Leichenfunde, Todesarten, sowas in der Art sind immer anders, weswegen ihre Bücher trotz der Vorhersehung des Endes nie langweilig werden. Ein entscheidenden Faktor dabei spielen die POVs der Täter, die Einblicke in ihre Gedankenwelt liefern. Somit kann man selbst den Täter ermitteln, was meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmacht. Die Liebesbeziehung bietet zusätzlich noch Ablenkung von den Morden, Entführungen, was auch immer, auch wenn sie eher im Vordergrund steht. Was mich daran stört, ist, dass es immer so schnell geht. Die beiden kennen sich ein paar Stunden und schlafen miteinander, das geht wirklich, wirklich zu schnell. Man hat immer das Gefühl, dass die beiden nach drei Tagen heiraten sollten, um die Geschwindigkeit ihrer Beziehung zu wahren, was mir persönlich immer total auf den Keks geht. Durch eben diese Beziehung wird das Buch (also, speziell Dornenmädchen) ab und an überdramatisch. Der Anfang zieht sich etwas, später, wenn man in die Geschichte eingeweiht wird und nicht mehr bei der Vorgeschichte weilt, wird es um Welten spannender und interessanter. Die Todesart der Mädchen ist zwar heftig, jedoch nicht zu heftig. Langweilig wird es nach dem Anfang so gut wie gar nicht mehr, ein Ereignis reiht sich an ein anderes, wird dennoch besprochen und aufgeklärt. Die Handlung ist generell komplex, auch wenn ich mir bei dem Täter die meiste Zeit über sicher war. Ich konnte mitraten, in dem ich einfache Hinweise, die man besonders aus dem POV des Täters bekommt, verknüpft habe. Die ganzen Hinweise, die Indizien führten letztendlich zu einem logischen Ende, mit dem ich voll und ganz zufrieden bin.
Im Laufe des Buches kommen immer wieder alte Personen vor, wie man es von Rose nicht anders gewöhnt ist, aber auch neue, bei denen man sich denken kann, wer als nächstes ein eigenes Buch bekommt. Zwar spielt die Handlung dieses Mal in Ohio, dennoch mit den anderen Schauplätzen verbunden, sodass man auch einen älteren Charakter live und in Farbe in diesem Haus erleben konnte. Ich mag solche Wiedervereinigungen, fragt mich nicht 😀
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Smileys 🙂

Zum Cover:

Wie in jedem deutschen Karen Rose Cover ist auch hier eine Rose untergebracht, und zwar ganz gerissen in der Schrift des ‚Rose‘, was mir sehr gefällt. Allerdings ist das Orange vielleicht etwas grell, und ich habe noch immer keine Ahnung, warum das Buch jetzt Dornenmädchen heißt. Aber ansonsten gefällt mir das Cover recht gut.

Lea 🙂

[Rezension] Die Tote Nr.12


512lhfmhccl-_sx312_bo1204203200_

Über das Buch:

Autor: James Patterson

Verlag: Limes

Genre: Thriller

Preis: 14.99€ (Broschiert)

Seiten: 371

Inhalt:

Lindsay Boxer hat gerade eine Tochter zur Welt gebracht und genießt die Zeit zu Hause mit ihrem Baby. Doch das unbeschwerte Glück währt nicht lange, denn sie wird zurück zum Dienst beordert: Die Freundin eines bekannten Sportlers wurde erschossen. Ihre Leiche verschwand wenig später spurlos aus der Rechtsmedizin. Außerdem sagt ein exzentrischer Englischprofessor regelmäßig Mordfälle voraus, die kurz darauf exakt wie beschrieben eintreffen. Die Polizei tappt in beiden Fällen völlig im Dunkeln. Doch Lindsay Boxer steht eine noch größere Herausforderung bevor: Ein verurteilter Serienmörder hat nach ihr verlangt und will ihr seine dunkelsten Geheimnisse anvertrauen …

Meine Meinung:

Das war der erste Band des Women’s Murder Club, den ich jemals gelesen habe, und gleichzeitig auch der letzte. Das Buch konnte mich so gut wie gar nicht überzeugen, weder von der Handlung her, noch vom Schreibstil. Zudem hat mich die Anzahl der Kapitel – über hundert, und das bei knapp 400 Seiten! – schier erschlagen. Zum Vergleich: Das Buch, das ich derzeit lese, hat knapp 900 Seiten und 36 Kapitel. Zudem habe ich wirklich ewig gebraucht, um das Buch zu beenden, da ich wirklich irgendwann nicht mehr durchgeblickt habe. Es ist einfach verwirrend, da jedes Mitglied des Women’s Murder Club einen eigenen Fall hatte und nichts davon zusammenhing. Anfangs habe ich verzweifelt nach irgendwelchen Gemeinsamkeiten gesucht – wie gesagt, es war mein erster Band der Reihe – , aber nichts gefunden. Ich wurde einfach in meiner Verzweiflung von den vielen Dingen auf einmal erschlagen. Das einzige, was all das gemein hat, sind die Frauen, die sich eben untereinander kennen. Doch die Handlung – oder Handlungen, wie man’s nimmt – sind nur oberflächlich, nichts geht wirklich tief, nichts ist so, dass man sich hineinversetzen kann. Wenn man mich fragt, muss ein Thriller an den Nerven zerren. Dieser hier hat mich nicht einmal sonderlich berührt, weil ich einfach nicht in die Story kam. Zu der ganzen Verwirrung kam noch die Tatsache, dass das Buch einfach langweilig geschrieben ist. Ich habe vorhin gelesen, dass James Patterson stolz ist, dass er immer an mehreren Büchern gleichzeitig schreibt. Tja, wenn er wirklich gute Bücher schreiben will, dann sollte er einfach mehr Zeit in ein einziges investieren, es sei denn er will seine armen Leser zu Tode verwirren bzw. langweilen.
Zudem hat die Tote Nr.12, also Faye Farmer (Damit spoilere ich nun wirklich niemandem etwas) kaum etwas mit der Handlung zu tun, sie wird nur selten erwähnt, sie wird einfach nur als Titel genutzt, um die Reihe irgendwie durchzunummerieren, wie es bei den anderen auch ist, zumindest habe ich das auf den ersten Blick angenommen. Auf ihren Mörder kann man genauso wenig selbst kommen wie auf jeden anderen Täter des Buches, es gibt aufgrund der vielen Fälle, in die man als Leser gleichzeitig verwickelt ist, keine Fakten, keine Beweise, nicht einmal Theorien der Hauptpersonen selbst, aus denen man seine Schlüsse ziehen kann. Das wurmt mich immer sehr. Wenn ich einen Kriminalroman, einen Thriller lese, dann will ich, verdammt nochmal, auch eine logische Hinführung auf den Täter, oder zumindest eine Theorie haben.
Ich muss wirklich sagen, dass ich das Buch niemandem weiterempfehlen würde. Mich hat es ganz und gar nicht überzeugt, weswegen es auch höchstens einen von fünf Smileys bekommt, der hängende Mundwinkel hat. Ich sollte ihn mal trösten…

Zum Cover:

Ich bin ein kritischer Mensch, was Cover angeht, und dieses gefällt mir kein bisschen. Besonders diese Spinnweben in der 12 stören mich, und ich habe keine Ahnung, warum die da sind. Die anderen Cover der Reihe, zumindest 10 und 11, waren wirklich cool, nur dieses war einfach ein Griff ins Klo. Nein, es gefällt mir ganz und gar nicht. Euch?

Kennt jemand dieses Buch, oder andere Teile der Reihe? Wenn ja, wie fandet ihr es?

Lea 🙂

Ab mit ihrem Kopf!


Wenn der Tag wird dunkle Nacht, und der Himmel wird zur See,
wenn die Stunde schneller schlägt, und keine Zeit mehr bleibt für Tee,
und in unserer dunkelsten Stunde, mein letzter Reim ist nicht mehr weit,
führt ihr Weg sie heim nach Wunderland, und dreht zurück das Rad der Zeit

Hey ihr Lieben!

Ich war letztens in dem neuen Alice im Wunderland, also Hinter den Spiegeln. Um den ersten Teil habe ich mich irgendwie ewig gedrückt, war aber begeistert, als ich ihn endlich mal ganz gesehen habe. Alles ist einfach so cool animiert, um kommt schon, die Grinsekatze ist doch das Highlight des ganzen Films!

Im zweiten Teil geht es mehr um den Hutmacher alleine als um die Rettung des Wunderlandes, da er seine Familie noch am Leben glaubt, was außer ihm aber keiner tut, nicht einmal Alice. Um ihn allerdings zu retten, will Alice in die Vergangenheit reisen und seine Familie vor dem Schicksal am Schreckenstag (oder so) zu bewahren. Dabei begegnet sie der Zeit, der nicht unbedingt begeistert von ihrem Vorhaben ist und ihr folgt, um die Kronosphäre, also das Zeitreisedings, wiederzubekommen. Das wird zu einer Art Katz und Maus Spiel, Zeit jagt Alice, die verzweifelt versucht, die Familie des Hutmacher zu retten.

(Achtung, ab jetzt könnten vereinzelt Spoiler auftreten)

Ich finde den Film auf jeden Fall sehr gelungen, was nicht nur an der Handlung liegt, sondern viel mehr an der Umsetzung der Kulissen und Kostüme, was mich schon beim ersten Teil begeistert hat. Das Wunderland hat so viele magische Elemente, da hat das Bearbeiten auf jeden Fall ewig gebraucht. Und besonders das Kleid der Herzkönigin fand ich toll, es war anders als im ersten Film, was bei der weißen Königin leider nicht der Fall war. (Wo wir gerade bei ihr sind, findet ihr es auch so amüsant, wie sie immer läuft? :D)

alice-im-wunderland-hinter-den-spiegeln-poster-12

Na ja, das Kleid sieht man zwar nicht übermäßig gut, aber man sieht es.

Sagte ich schon, dass ich die Katze liebe? Ja? Egal. Jedenfalls ist er einfach zum knuddeln, oder? Besonders in einer Szene, in denen die ganze Clique um den Hutmacher als Kinder zu sehen ist, ich bin vor Niedlichkeit fast gestorben, hach *-*

alice-through-the-looking-glass-char-cheshire-cat-us

Ist er nicht niedlich?

Auch die Zeit ist meiner Meinung nach getroffen, besonders als einer der wenigen neuen Charaktere. Die Katze, den Hutmacher, Alice, die Twidels, alle kennen wir ja schon. Und auch wenn ich die Zeit nicht übermäßig mag, muss ich sagen, dass er sehr gut umgesetzt wurde.

alice-through-the-looking-glass-char-time-us

Darf ich vorstellen? Die Zeit. Ein bisschen dramatisch dargestellt.

Der Hutmacher war wiedereinmal einfach eine liebreizende Figur, Johnny Depp hat ihn großartig gespielt. Was ich bei dieser Figur beeindruckend fand, war das Stadium seiner ‚Krankheit‘, also eben seines… Hinscheidens? Ach, keine Ahnung, wie das heißt. Jedenfalls fand ich das gut und überzeugend gemacht, auch den kleinen Ausraster des armen Mannes, nachdem Alice ihm nicht geglaubt hatte.

alice-im-wunderland-hinter-den-spiegeln1

Was mich anfangs wirklich genervt hat, war Alice. Sie hat einfach ihr Mehrsein verloren, ihren Glauben an das Unmögliche auch beinahe. Zwar ist sie durchaus in der Lage, ein Schiff durch Felsen zu manövrieren, aber anscheinend kann sie etwas, das doch nicht ganz unmöglich ist, nicht einsehen. Ich rede von der Theorie des Hutmachers, dass seine Familie noch lebt. Es gibt viele Szenarien, die man durchgehen könnte, doch sie bedachte nur das Unmögliche, glaubte selbst nicht daran. Ich muss ehrlich sagen, ich war schwer enttäuscht von ihr. Gerade im ersten Teil stach sie durch ihre Verrücktheit, ihren Glauben in das Unmögliche hervor, und nun hat sie praktisch sich selbst verloren. Zwar bessert sich dies im Laufe des Films, doch anfangs war ihr Mehrsein, ihr Anderssein einfach nur durch das schrille Kleid aus China zu merken, das – wohlbemerkt – wirklich cool ist.

alice-in-wonderland-2-through-the-looking-glass

Voila, ein kleiner Teil des Kleides, der wahrscheinlich nicht viel sagt.

Insgesamt ist der Film definitiv gut, besonders für Kinder, eine würdige Fortsetzung, doch mir hat ein Bisschen das Unerwartete gefehlt. Dass man die Vergangenheit nicht ändern kann ist klar, somit hat mich diesbezogen kaum etwas überrascht. Das Ende ist relativ klar, wenn nicht sogar vorhersehbar, schließlich würde es sonst keinen Teil der Handlung geben. Man könnte gut und gerne noch ein paar Wendungen einbauen. Die buchstäbliche Moral von der Geschicht ist auf jeden Fall klar, ich lasse es einfach Absolem erklären:

Freunde darf man nicht vernachlässigen.

(Ebenso wenig wie Familie, übrigens.)

Wo wir gerade bei dem guten Absolem sind: In der englischen Originalfassung wird er von Alan Rickman gesprochen. Ein letztes #Raiseyourwands, wenn es euch noch nicht zu Tode genervt hat? Nein? Okay, dann lasse ich es.

Was ‚Hinter den Spiegeln‘ auch noch gezeigt hat, und was ich wirklich gut fand, war die kleine Tatsache, dass aus einer winzigen, lächerlichen Sache gut und gerne etwas schreckliches passiert, wie etwa bei dem Streit zwischen Iracebeth und Mirana, bei dem Mirana ein Törtchen gegessen hatte und es anschließend auf ihre Schwester schob, die daraufhin weinen aus dem Schloss rannte und sich prompt den Kopf stieß. Natürlich schwoll er sofort an, wie auf ihrer Krönung, als sie wegen dem Hutmacher einen Wutanfall bekam.

Wenn ihr ihn gesehen habt, wie fandet ihr den Film? War er für euch auch so vorersehbar? Und bitte sagt mir, dass ihr Grinser auch so niedlich findet.

Wenn ihr ihn nicht gesehen habt, wollt ihr das noch?

Lea 🙂

Monatsrückblick: Mai


Hey ihr Lieben!

Es ist jetzt offiziell Juni, und ich bin so ziemlich gar nicht auf den Sommer vorbereitet, na ja 😦 Gewöhnlich verbringe ich den Sommer lesend im Inneren des (nicht immer ganz so schön) kühlen Hauses, aber ich komme einfach nicht zum Lesen. Die Ferien, von denen ich im letzten Rückblick geschwärmt habe, sind vorbei, jetzt muss ich noch an die acht Wochen zur Schule gehen. Wer freut sich da denn nicht auf stickige Klassenzimmer in Gebäuden, die noch nie eine Klimaanlage gesehen haben?

Tja, jedenfalls ist der Monat vorbei, und ich habe ganze drei Bücher gelesen:

  • Weil du lügst, Sophie McKenzie
  • The Choice – Bis zum letzten Tag, Nicholas Sparks (Klares Highlight des Monats)
  • Die Tote Nr. 12, James Patterson (Applaus für den eindeutien Flop des Monats!)

image

Das sind 1.252 Seiten, na ja.

irgendwie sind das alles Reziexemplare, upsi.

Neuzugänge:

  • Die Tote Nr. 12, James Patterson
  • The Choice, Nicholas Sparks
  • Kind 44, Tom Rob Smith

image

SuB – Abbau:

Minus drei, gleichzeitig aber auch plus drei, und ich hänge jetzt bei 40 Büchern fest. Ich komme einfach nicht weiter, aaargh!!!

Wie dem auch sei. Einen schönen (restlichen) ersten Juni wünsche ich euch!

Lea 🙂