I know you #27


POV Olivia

„Ist sie weg?“, fragte Ric von der Treppe aus. Augenrollend bejahte ich. Wäre Miranda noch da, wäre sie jetzt ausgetickt. Glücklicherweise war sie verschwunden, bevor dieser Fall eintreten konnte. Das schlechte daran: Ich hatte keine Cola mehr. Und Kopfschmerzen. Das Mädel war verdammt stark. Und leichtgläubig, was mich ehrlich gesagt überraschte. Normalerweise ließ sie nicht so schnell locker, und ich ahnte Böses. Doch solange nichts passierte, konnte ich mein Leben gut finden wie es war. Mein Zukunfts-Ich würde mich dafür zwar hassen, aber wie heißt es so schön: Yolo. Unbeschwert stapfte ich also die Treppe hoch und warf mich auf mein Bett. Ric hatte wieder dieses dämliche Nebenband-Twilight-Ding in der Hand. So langsam machte ich mir Sorgen, dass er doch heimlich Robert Pattinson Fan war. Und deshalb die Bücher las. Denn, seien wir mal ehrlich: Wenn man Taylor Lautner mochte, guckte man Atemlos oder irgendetwas anderes, damit man ihn nicht als Wolf sieht, und da Kristen Steward eh immer den gleichen Gesichtsausdruck draufhat, kann man sich auch einfach Fotos von ihr angucken. Zugegeben, Robert Pattinson war auch nur in Wasser für die Elefanten cool, aber ja. Jedenfalls las er Twilight. Vielleicht war er einfach Ashley Greene Fan, doch da konnte er sich auch einfach die Miley-Cyrus-Version von LoL angucken, auch wenn die Originalversion um Welten besser war. Und die Hauptdarstellerin hübscher. Auch wenn James die (ich zitiere) ‚Smiley-Miley‘ besser fand. Ich möchte hier nur mal sagen, dass mein bester Freund das Jahr davor im Winter dazu verdonnert wurde, mit uns Hannah Montana der Film anzugucken, weil uns nichts Besseres eingefallen ist. Aber ich schweife ab. Wo war ich? Ach ja. Entschlossen nahm ich also das Buch aus Alarics Händen und stellte es wieder ins Regal, was mir einen sehr empörten Blick einbrachte. „Du hast mein Buch zugeklappt.“ „Eigentlich ist es mein Buch, aber ja. Hab ich.“ „Das kriegst du zurück“, rief er mit einem schadenfrohen Grinsen und kam langsam und bedrohlich auf mich zu. Gespielt ängstlich wich ich zurück, bis ich die Tür im Rücken spüre. „Schon blöd, so ganz ohne Ausweg, oder?“, fragte mein Gegenüber leise. Als Antwort kniff ich einfach die Lippen zusammen. Und dann kitzelte er mich. Kichernd versuchte ich, mich aus Rics erbarmungslosen Armen zu lösen, jedoch ohne Erfolg. „Dir ist aber schon bewusst, dass das eine Panikreaktion ist, oder?“, stieß ich lachend hervor, nachdem ich mich befreit hatte. Für zwei Sekunden. „Ja“, sagte er schließlich und hielt inne. Sofort hörte ich auf, wie bekloppt zu lachen, und atmete hektisch. Als ich wieder ruhigatmen konnte, fing Ric erneut an. Und dann warf er mich mit einem Ruck auf des Bett.

Jo. Den Rest dürft ihr euch denken. Das werde ich nicht schreiben.

Übrigens habe ich mir das Ende kackedreist aus Lenas (und meinen) Überlegungen zur FF, die wir schreiben wollten (wann machen wir das eigentlich?), geklaut. Sorry!

Ich bin ein kleiner Spion in geheimer Mission
Tarnjacke, Fernglas, Schatz, ich weiß, wo du wohnst
Dass du gereizt von Verboten t, beweise ich schon
Bist du alleine im Zoo, bin ich verkleidet als Cro

Alligatoah, Fick ihn doch

LG, Lea

I know you #26


POV Miranda

„Entweder ist Olivia bei Alaric oder Alaric bei Liv. Aufgrund der wohnlichen Situation tippe ich eher auf Letzteres“, bemerkte ich, nachdem Olivia einfach eiskalt aufgelegt hatte. Dafür würde sie nun büßen, und James‘ Beschützerinstinkt war genau das Richtige dafür, auch wenn ich mich schlecht dabei fühlte, meinen Freund zu hintergehen. Wie erwartet richtete er sich auf. „Das Arschloch wird sie doch nur erneut verletzen“, knurrte er säuerlich. „Und warum hast du beim ersten Mal nichts gemacht?“ „Hast du den Kerl mal gesehen? Der ist doch viel stärker als ich!“ Kopfschüttelnd band ich meine Haare zu einem unordentlichen Dutt. „Doch. Aber wenn er sie nochmal verletzt, ist er eventuell ein paar Köpfe kleiner.“ Geht doch! Lächelnd setzte ich mich im Schneidersitz auf meine Schreibtisch. „Du sitzt halb auf deinem Notebook“, bemerkte James, und die Rache an Olivia war vergessen. Ich liebte mein MacBook. Erleichtert registrierte ich, dass es noch funktionierte (Diese Dinger gehen ja schon beim kleinsten Windhauch kaputt!). „Es ist doch Wochenende, oder? Und es ist Spätsommer. Warum genießen wir denn nicht die letzten Sonnenstrahlen und gehen ans Meer? Dann können wir es uns in der Nähe von Liv bequem machen“, schlug mein Freund bittend vor. Grinsend willigte ich ein. Olivia Jones, wollen wir doch mal sehen, ob du unterwegs bist oder nicht! Auf dem Weg zu meiner besten Freundin hüpfte ich die ganze Zeit mit einem schadenfrohen Grinsen vor James her. Ich würde sie drankriegen, das wusste ich. „Ey! Du bist zu weit!“, hörte ich hinter mir. Erstaunt bemerkte ich, dass ich an Livs Haus vorbei gehüpft war. „Ups.“
Mach auf! Mach auf!, beschwor ich Mrs. Ich-Lüge-Dich-An-Und-Hoffe-Dass-Du-Nichts-Davon-Bemerkst in Gedanken, nachdem ich nun schon zum fünften Mal geklingelt hatte. Und tatsächlich schwang wenige Sekunden später die Tür auf, wobei meine zum Klopfen erhobene Hand frontal in Livs Gesicht traf. „Au! Tickst du noch richtig?“, fuhr sie mich an, während ich versuchte, meinen Lachanfall unter Kontrolle zu bringen. „Sorry, es ist nur…“, japste ich atemlos. „Darf ich aufs Klo?“, setzte ich noch hinterher. „Nein!“, zischte Olivia zurück. „Och komm schon! Vor allem nachdem ich mir vor Lachen beinahe in die Hose mache“, schleuderte ich ihr entgegen. Schweigend trat sie einen Schritt zur Seite, und ich rannte ins Bad. Erleichtert entleerte ich meine Blase, bevor ich in die Küche schlenderte. „Ich dachte, du wärst weg…?“, fragte ich beiläufig. „Hab Mom und Mike in die Stadt gefahren, die brauchen irgendwas“, kam es zurück. Verdammt. Das klang plausibel. „Okay. Ähm, hast du noch kalte Getränke? Unsere sind leer.“ Ja, ihre Antwort hatte mich aus der Bahn geworfen, daher brachte ich nur so eine Frage zustande. Schweigend reichte sie mir vier Coladosen und sah mich dann abwartend an. Augenverdrehend verabschiedete ich mich von ihr, bevor ich mich auf den Weg zurück zu James machte. Der lag gemütlich auf einer Decke, hatte Kopfhörer auf und machte einen schlafenden Eindruck. Seufzend lief ich zum Meer, um ihm Wasser über den Kopf zu schütten. „Aufwachen!“, sagte ich zuckersüß, als er sich prustend aufsetzte.

Ich rate euch übrigens, Fack ju Göthe nochmal anzugucken. Warum? Elyas M’Barek. Und Max von der Groeben.

Oh, my baby is dancing

But she’s dancing with another man

LG, Lea

Smaragdgrün (Film)


Hey ihr Lieben!

Wie ihr möglicherweise mitgekriegt habt, waren Teil 1 und 2 der Edelstein-Trilogie-Verfilmung alles andere als gut. Schlecht möchte ich jetzt auch nicht sagen, das wäre eine Beleidigung für alle schlechten Filme. Kurz gesagt: Du ganze Handlung der Bücher ist am Arsch. Das lässt sich nicht anders sagen. Umso gespannter bin ich, wie die vorhaben, das Genze irgendwie zu retten. Falls das möglich ist. Denn genau diese Filme haben uns gezeigt, dass die deutsche Filmindustrie lieber bei Komödien wie Fack ju Göhte zu bleiben, als Fantasy Filme zu produzieren. Aus dem Grund werde ich auch nicht in Mara und der Feuerbringer (oder so) gehen, dazu haben mich deutsche Fantasyfilme zu sehr enttäuscht, aber das ist was anderes. Jedenfalls soll Emilia Schüle mitspielen. Bin ja mal gespannt, wie die die Küsse zwischen Jannis Niewöhner und Maria Ehrich verkraftet, acuh wenn sich Maria und Emilia schon kennen. So. Der Film ist schon abgedreht und wird 2016 in die Kinos kommen. Wie das Ganze ausgeht, ist allerdings unklar, denn bekanntlicherweise kann man sich ja nicht auf die Bücher verlassen.

Gegen die Schauspieler habe ich übrigens nichts. Katharina Thalbach zum Beispiel gehört zu meinen Lieblingsschauspielern des deutschen Bereichs.

Was erwartet ihr von dem letzten Teil der Trilogie?

LG, Lea

I know you #25


POV Ric

Als ich blinzelnd die Augen aufschlug, registrierte ich beinahe sofort die Rückenschmerzen, die ich mir beim aufrechten Schlafen eingefangen hatte. Irgendwann, als ich gerade über Robert Pattinsons neue Frisur nachgedacht hatte (Ich wurde Twilight echt nicht mehr los, und jetzt mal ehrlich: Wer hat denn bitte ein Viereck auf dem Hinterkopf?!), war ich weggedöst, schätzungsweise so um 4 Uhr. Die Bettseite neben mir war leer, doch ich hörte das Prasseln von Wasser ganz in der Nähe. Stöhnend stand ich auf und krallte mir meine Hose. Der Wecker verriet, dass es 10 Uhr war. Also hatte ich immer hin sechs Stunden Schlaf abgekriegt. Halbwegs zufrieden zog ich mir also meine Jeans an und inspizierte dabei Livs Bücher. Zu meiner großen Freude fand ich alle Bis(s)-Bücher, inklusive des Nebenteils, den ich noch nicht gelesen hatte. Ich war gerade an der Stelle, in der die Protagonisten in der Unterwasserhöhle waren, als die Tür aufging und eine Olivia mit nassen Haaren hereinspaziert kam. „Auch schon wach?“, begrüßte sie mich fröhlich. Ich gab nur ein leises „Mhm“ von mir, da ich das Buch weiter lesen wollte. Diego hielt gerade seine Hand in das Licht. Sekunden später hörte ich ein „Hey!“ Verwirrt sah ich auf. Liv telefonierte, vermutlich mit Miranda oder James. „Und? Was ist gestern passiert?“ Miranda, ganz klar. Augenverdrehend widmete ich mich wieder den Vampiren. „Nichts Verbotenes? Ist ja langweilig!“ Die Beiden machten sich auf den Weg zu den anderen. „Ganz sicher?“ Pause. „Och komm schon, irgendwas muss doch passiert sein!“ Auftritt von Fred. „Ich weiß nicht, ich… hab heute schon was vor.“ Hatte sie das? „Was? Nein!“ Gut, das klang nicht unbedingt glaubhaft. Lange Pause. Die Protagonisten küssten sich. „Ja, ähm, ich muss los. Bye!“ Schweigend sah ich von dem Buch hoch. Liv betrachtete verzweifelt ihr Handy. „Lass mich raten: Miranda“, sagte ich schließlich, um die Stille zu brechen. Olivia sagte nichts, sondern sah mich lediglich an. Die blauen Haarspitzen kräuselten sich leicht. Lange Zeit musterten wir uns schweigend, dann brach Olivia die Stille: „Was ist nur mit uns passiert?“ „Nun, du hast mit mir Schluss gemacht“, entgegnete ich leise. „Und du hast mir nie was gesagt“, konterte sie blitzschnell. „Aber jetzt weißt du alles.“ „Stimmt.“ Zögernd legte sie sich neben mich und starrte an die Decke, während ich mich mühsam aufsetzte, um sie genauestens zu betrachten. „Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich mich nicht von dir getrennt hätte“, sagte sie nachdenklich. Entschlossen beugte ich mich über sie. „Dann würde ich jetzt das machen“, sagte ich und küsste sie. Augenblicklich erwiderte sie den Kuss und zog mich an sich. Leute, genau so wird aus einem zärtlichen Kuss ein leidenschaftlicher. Liv schaffte es sogar, uns elegant zu drehen, sodass sie auf mir saß, ohne den Kuss zu unterbrechen. „Was tun wir hier?“, fragte sie atemlos, nachdem sie dich ein paar Zentimeter von mir gelöst hatte. „Weiß ich nicht“, entgegnete ich und zog sie wieder zu mir herunter.

Gebrannte Grießsuppe ist toll.
über 90 Follower. Übertreibt, Leute. Wollt ihr bei 100 irgendein Special? xD

Ja, ich weiß, ich war Englischlehrer, Gespensterjäger
Entertainer, Sänftenträger
Ich war Judokämpfer, U-Boot-Lenker
Fluglotsenarzt, Suhlgroßhändler
Empfangsdamencaster, äh, Tankwagenfahrer
Landkartenmaler, Anglerberater, klar
Beim Militär Gerichtsmediziner, Angela Merkels dritter Geliebter
Landesverkehrsminister von China, tanzende-Bären-im-Schritt-Tätowierer
Bitch, alles ist schiefgegangen, doch das war genau so Plan
Also wieder mit dem Fahrrad auf die Autobahn
Als Frauenschwarm brauchst du Erfahrung, los, erfahre
Verletzte Kinder kriegen eher Schokolade

Alligatoah – Narben

LG, Lea

I know you #24


POV Ric

„Olivia?“, fragte ich vorsichtig, um sicherzugehen, dass sie wirklich schlief. Keine Antwort. Leise setzte ich mich auf und beugte mich über sie. Ihre Augen waren geschlossen, die langen Wimpern warfen leichte Schatten auf ihre Wangen. Eine Haarsträhne war ihr ins Gesicht gefallen und bewegte sich nun in ihrem ruhigen, regelmäßigen Atem. Sanft strich ich sie ihr hinters Ohr und betrachtete sie eine Weile schweigend. Olivia sah im Schlaf viel entspannter aus, als wenn sie wach war. Logisch betrachtet war das bei jedem so, da man schlafend keine Fassade wahren musste, doch Liv sah so aus, als würde sie der glücklichste Mensch auf Erden sein, so, als hätte sie gerade ein Einhorn geschenkt bekommen. Sagt jetzt nicht, dass das nicht logisch ist. Jedes Mädchen wünscht sich ein Einhorn. Jedes, ausnahmslos. Und auch ich muss gestehen, dass ein paar schwarze Einhörner verdammt cool aussehen würden, doch ich schweife ab. Jedenfalls hatte ich nun die Chance, sie genauestens zu betrachten, Ja, ich weiß, ich hatte versprochen, sie nicht im Schlaf zu stalken, aber betrachtet kann man doch nicht stalken nennen, oder? Außerdem konnte ich nicht anders, dazu sah sie einfach zu schön aus. Sogar die blauen Haarspitzen passten zu der tiefenentspannten Liv. Alles an ihr schien so perfekt. Ich weiß nicht, wie lange ich einfach nur neben ihr saß und sie betrachtete, es reichte jedenfalls aus, um mich wie Edward zu fühlen, der seine Bella im Schlaf beobachtet. Mit dem Unterschied, dass Olivia wusste, wo ich mich befand. Bella wusste ja nicht einmal, dass sich ihr Vampirfreund, der sich zu der Zeit noch nicht als solcher herausgestellt hatte, in ihrem Zimmer befand. Außer der Tatsache, dass wir unsere… Freundinnen (?) im Schlaf beobachteten, hatten Edward und ich rein gar nichts gemein. Ich würde mich nämlich wehren, wenn einer wie der gute alte Rob Pattinson daherspaziert käme und mich in der Verfilmung meines Lebens verkörpern wollte. Taylor Lautner hatte da schon eher Chancen. Allerdings würde ich Olivia auch nicht mit Kristen Steward besetzen lassen. Da passte Emma Watson viel besser. Für diejenigen, die sich jetzt fragen, woher ich denn Twilight kenne, denen kann ich nur sagen, dass ich zu meiner Zeit in Forks nicht darum herum gekommen bin, weder um die Bücher, noch um die Filme.
So saß ich dort also und verglich mein Leben mit dem von Edward Cullen. In diesem Moment merkte ich, dass ich ganz schön tief gesunken war. Ich hatte mein Studium an einer anderen Universität wieder aufgenommen, schön und gut. Ich hatte eine Freundin, schön und gut. Ich habe Alex wieder getroffen. Ab da war nichts mehr gut: Die Trennung mit Liv; Eric, der ein klitzekleines bisschen Recherchiert hatte; dass Alex sich an Olivia rangemacht hatte; dass ich den Zord der allmächtigen Miranda auf mich gezogen hatte, gepaart mit dem von James. Und dann registrierte ich meine Angst. Die Angst, zu lieben. Der letzte Mensch, den ich aufrichtig geliebt hatte, wurde eiskalt ermordet. Zugegeben, nicht der letzte Mensch. Der Vorletzte. In den letzten Wochen, in denen ich Zeit gehabt hatte, über mich und mein Leben nachzudenken, war mir klargeworden, dass ich mich nicht nur in Olivia verliebt hatte, sondern sie aufrichtig liebte, genau wie meine Mutter. Nur eben nicht familiär, doch das erklärt sich von selbst. Als ich Zehn war, hatte Mom gesagt, dass zwischen lieben und verlieben Welten liegen, genau wie zwischen sehen und versehen. Dieser Spruch geisterte mir seit jeher im Kopf herum, manchmal lag er unbewusst in einer Ecke, manchmal wurde ich ihn tagelang nicht mehr los.

Mein Bruder singt Love me like you do. Ich sags euch, der wird mal ein extremer 50SOG Fanboy

It’s so hard to kill the demons
When they live inside your heart
Don’t give up to find your fortune
When you don’t know where to start
So come here and take me
I’m already gone
In a second life beside you
Is where I want to belong

Beyond the Black, In the shadows

LG, Lea

I know you #23


POV Olivia

Stumm starrte ich auf mein Smartphone. Miranda hatte einfach eiskalt aufgelegt, das passte gar nicht zu ihr. Ein zaghaftes Klopfen an meiner Tür ließ mich aufsehen. Alex lehnte im Türrahmen. Angewidert wandte ich mich ab. „Geh weg.“ „Warum sollte ich?“ Das Bett gab leicht nach, als er sich setzte. Ich rutschte weg von ihm. „Was ist denn jetzt los, Mädchen?“, fragte er genervt. „Hab mit Ric geredet“, nuschle ich leise. „Du warst das, oder? Du hast dafür gesorgt, dass dieser Kerl in Mom reinfährt.“ Wütend kniff er die Lippen aufeinander. „Du hast ja keine Ahnung, was dir dieser Kerl für lügen verzapft“, erwiderte er kopfschüttelnd. Aufgebracht sprang ich auf. „Dann beweis es! Beweis mir, dass du nicht das Arschloch bist, von dem Ric mir erzählt hat!“ Seelenruhig stand Alex auf, während ich ihn hasserfüllt ansah. „Meinetwegen.“ Sein Zeigefinger drückte mein Kinn hoch, dann lagen seine Lippen auf meinen. Angewidert entzog ich mich seinen Armen. „Warum muss mich jeder küssen?!“, brüllte ich durch das Haus, bevor ich meinen ‚Gast‘ einfach in meinem Zimmer stehen ließ und weglief. Mit Höchstgeschwindigkeit rannte ich durch die Terassentür in Richtung Meer. Alex folgte mir, überholte mich jedoch nicht. Endlich zahlte sich das Joggen bei Regen mal aus. „Liv, bitte!“, keuchte Alex hinter mir. „Nenn mich nicht so!“, schrie ich über meine Schulter zurück. Und dann prallte ich frontal gegen jemanden. „Autsch!“ Fluchend sah ich nach oben, direkt in Rics erstauntes Gesicht. „Liv!“ Dann bemerkte er Alex. „Was hast du ihr getan?“ „Nichts! Die Schlampe ist einfach weggelaufen!“ „Vielleicht solltest du einfach freundlicher sein“, bemerkte Ric trocken, bevor er ausholte und seinem Gegenüber heftig ins Gesicht schlug. Erschrocken zuckte ich zusammen.

„Jetzt stell dich nicht so an!“, fuhr ich Ric an, der auf dem Stuhl vor mir saß und sich standhaft weigerte, sich das Blut von mir abwischen zu lassen. Nachdem er sich erfolgreich mit Alex geprügelt hatte, hatte er bemerkt, dass er doch einiges hatte einstecken müssen, und sich unbeholfen das Blut von der Nase gewischt. Nun befanden sich wundervolle rote Schlieren quer über seinem Gesicht.. „Tu as un Moustache“, bemerkte ich auf Französisch, weil ‚Du hast einen Schnurrbart‘ nicht unbedingt gut klang. Und Moustache war ein schönes Wort. „Je sais“, erwiderte er mit einem schiefen Grinsen, das mich vollkommen aus der Bahn warf. „Du bist dumm. Und jetzt komm schon, die Streifen sehen nämlich scheiße aus“, murmelte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, doch überraschenderweise hörte er auf, sich gegen mich zu wehren. Erleichtert tupfte ich ihm das getrocknete Blut aus dem Gesicht. „Fertig.“ Zufrieden betrachtete ich mein Werk. Nur Ric Haare waren wirr, was zugegebenermaßen ziemlich niedlich aussah. „Geht doch. Hat Mike irgendwo Haargel?“ „Es ist zehn Uhr abends. Für die paar Stunden, die du noch wach sein wirst, lohnt es sich nicht mehr, deine Haare zu richten“, entgegnete ich enttäuscht. Ich wollte nicht, dass er sich die Haare hochgelte. „Wer sagt denn, dass ich noch ins Bett gehe? Immerhin ist es Wochenende, da kann ich doch theoretisch gar nicht schlafen.“ Meine Augenbraue wanderte in die Höhe. „Ich werde aber schlafen. Und zwar bald, weil ich einfach nicht noch mehr scheiße erleben will. Und weil ich heute verdammt früh aufstehen musste. Deswegen muss ich dich wohl oder übel rausschmeißen, wenn ich ins Bett gehe.“ Ich veranschaulichte mein Argument mit ausladenden Gesten, von denen sich Ric allerdings nicht beeindrucken ließ: „Wirf mich nicht raus. Bitte.“ Innerlich fluchend betrachtete ich den bittenden Blick meines Gegenübers. „Warum nicht?“ „Weil ich wette, dass Alex kommt.“ Verdammt. Er hatte recht. Nachdem ich die Beiden getrennt hatte, hatte dieses Arschloch geschrien, dass er sich rächen würde. Keine Ahnung, wie er das wieder anstellen wollte, aber gut würde das für niemanden enden. Seufzend gab ich mich klein bei: „Na gut. Aber wage es ja nicht, mich im Schlaf zu stalken.“ „Mach ich nicht“, entgegnete Alaric erleichtert und sprang auf. Keine zwei Sekunden später fiel er auf mein Bett. Seine Beine baumelten an der einen Seite herunter, seine Arme auf der anderen. „Dir ist aber schon bewusst, dass ich auch noch Platz brauche?“, fragte ich schmunzelnd, ehe ich mir meinen Schlafanzug aus dem Schrank holte und mich dort auch umzog. Ich wollte definitiv nicht, dass mein Exfreund mich in Unterwäsche sah. Als ich wieder in mein Zimmer kam, lag eben dieser unter meiner Bettdecke, während seine Hose gemütlich auf meinem Schreibtischstuhl lag. Schweigend legte ich mich neben ihn, ließ zu, dass er mich zudeckte und knipste dann das Licht aus. „Gute Nacht, Livy“, war das letzte, was ich an diesem Tag von Ric hörte.

Und da bin ich wieder. Ich habe für die nächsten Tage vorgeschrieben, aber ich bin ein so zerstreuter Mensch, dass es wahrscheinlich dabei bleiben wird und ich danach wieder neu schreiben muss. Es wäre allerdings praktisch, bei dem Planen zu bleiben, weil ich in nem Monat zwei Wochen lang von morgens bis abends in nem Freizeitdings bin. Ist übrigens besser, als es klingt. Joar. Da wäre es ganz praktisch, etwas in petto zu haben, dennoch dürft ihr euch nicht wundern, wenn in ein paar Tagen nichts mehr kommt. Ich bin einfach ein sonderbarer Mensch.

Meine Mutter kann jetzt Akupunktur und läuft den ganzen Tag mit Nadeln im Gesicht rum. Sehr sehr geil. Sieht auch gar nicht abschreckend aus, wenn da spitze Gegenstände hängen. Ne.

La-lullaby, distract me with your eyes, la-lullaby
La-lullaby, help me sleep tonight
La-lullaby, la-lullaby, la-lullaby

Avril Lavigne, Goodbye

LG, Lea

(P.S Hat wer ein gutes Titelbild für I know you?)

Todsündentag


Hey ihr Lieben!

Ja, ich weiß, es ist ein Wenig spät, aber da ich von der lieben Nana – fkb getaggt wurde, mache ich einfach mal mit 🙂

Habgier
Welches war dein günstigstes Buch?
Definitiv Kühles Grab von Lisa Gardner. Ich habe es für ein paar Euro bei Aldi gekauft, und trotz meines anfänglichen Misstrauens hat es sich doch zu einem meiner Lieblingsbüchern entwickelt ^^

Welches war dein teuerstes Buch?
City of heaventliy fire, das habe ich direkt am Anfang gekauft. Für 25€

Zorn
Für welches Buch empfindest du Liebe und Hass zugleich?

Das Schicksal ist ein mieser Verräter, weil das Ende einfach so mies ist. Ich meine, in Amsterdam waren die noch gut drauf, und dann das. Ich frage mich immer wieder, ob John Green uns so sehr hasst, dass er und in unseren Tränen ertränken will. Und ich habe geweint. Aber die Seiten davor waren einfach voller Liebe. Das Buch habe ich übrigens öfters gelesen und mcih immer wieder dafür gehasst.

Welches Buch war am schwierigsten zu bekommen?
Stimmen von Ursula Poznanski, weil meine Mutter mir das ewig nicht kaufen konnte. Irgendwann um Pstern rum hat sie dann gesagt, dass wir uns den Preis teilen. Meine Hälfte hat sie bis heute nicht xD

Völlerei
Welches Buch macht dich hungrig?
Harry Potter. Die essen immer so viel. In jeder fünften Szene kommt Essen vor.

Trägheit
Welches Buch ignorierst du zu lesen weil du zu faul bist?
Ich habe es aufgegeben, die Jan Weiler Bücher zu lesen. Ein paar Mal wollte ich es, landete dann aber mit einer Tasse heißer Schokolade und Solitär an meinem Laptop.

Welches Buch hat dein Leben beeinflusst?
Das wäre dann wohl Vampire Diaries, also die Buchreihe. Seit ich das erste Buch gelesan habe, will ich unbedingt ein Vampir werden und Damon heiraten. An dem Wunsch halte ich mittlerweile seit einem guten Jahr fest.
Wollust
Welches Buch hat den attraktiven Helden?

Die Chroniken der Unterwelt Bände, in denen kommt Jace Herondale vor. Der Typ ist einfach nur geil.
Und Vampire Diaries, wieder die Reihe. In der wird Damon als zum Sterben schöner junger Mann beschrieben (sorry, Ian, aber da kommst du echt nicht ran), und ehrlich gesagt find ich dieses sarkstische irgendwie anziehend xD

Neid 
Welches Buch würdest du am liebsten geschenkt bekommen?
Das nächste Karen Rose Buch. Nachdem meine Eltern nämlich mal in eins reingelesen haben und es zufällig auf der falschen Seite aufgeschlagen haben, darf ich die Bücher nicht mehr kaufen xD

Allerdings werde ich es mir ausleihen, wenn es sein muss. Hauptsache ich komme an meine Krimis.

Und damit hätten wir es 🙂

Ich nominiere jetzt einfach mal

Laura

Melissa

Lena

Quobes

LG, Lea

(Ich gehe jetzt einen oder zwei YouTuber töten. Wundert euch also nicht, wenn das morgen in der Zeizung steht.)

I know you #22


„Was willst du?“, fauchte ich abwartend. Ich wollte nicht mit diesem… Idioten in einem Raum verbringen! „Du willst nicht mit mir reden, dann zwinge ich dich dazu, zuzuhören!“, entgegnete er nicht minder unfreundlich. „Ich lasse mich zu nichts zwingen!“, schrie ich. Ric schritt auf mich zu, nur um mich mit seinen Händen zu meinem Bett zu schieben. „Ich finde es schöner, wenn du mich nicht anschreist.“ Und dann küsste er mich. Eine Sekunde lang sah ich mich genötigt, den Kuss zu erwidern, doch dann blockte ich ab und schob ihn weg von mir. Hilflos sah mein Exfreund auf mich herunter. Wütend sah ich zurück. „Spiel dich nicht so auf.“ Seine Stimme war emotionslos, ebenso sein Gesichtsausdruck. Das Ganze machte mir Angst. „Ich spiele mich nicht auf“, erwiderte ich ebenso gleichgültig. „Doch tust du. Hörst du mir jetzt zu oder bockst du weiter rum?“ Schweigend setzte ich mich auf mein Bett und machte mich bereit, ihm zuzuhören.

POV James
„Können wir nicht einfach in Miss Bodyguard?“, nörgelte Miranda, die an meinem Arm hing. Entschlossen schüttelte ich den Kopf. „Nein. Das ist blöd. James Bond ist besser.“ Seufzend betrachtete mich meine Freundin, während ich die Karten kaufte. „Aber Daniel Craig ist nicht halb so hübsch wie Taylor Lautner!“ Taylor Lautner?! Ernsthaft? „Wie kommst du jetzt auf den?“ „Der ist heiß!“ Kopfschüttelnd ließ ich mich auf meinen Platz fallen. Was Kerle anging, war Mira unverbesserlich. Und so schlecht sah Daniel Craig gar nicht aus. Laut meiner Schwester zumindest. Und laut Miles, meinem Zimmergenossen. Doch ich schweife ab. Jedenfalls fing in dem Moment die Werbung an.
„Ich bin immer noch dafür, in Miss Bodyguard zu gehen. Gewalt ist blöd“, meinte Miranda, als wir das Kino verließen. Schweigend verdrehte ich die Augen. Sie guckte nur Komödien oder Filme mit irgendwelchen gutaussehenden Typen. Actionfilme wie James Bond Streifen hatten da keine Chance. „Du fehlt die Spannung“, entgegnete ich schlagfertig. „Reese Witherspoon.“ Jap. Ich hatte verloren. Die ganzen Antworten, die ich mir bereitgelegt hatte, wurden durch diese zwei Wörter zerstört. Seufzend gab ich klein bei. „Geht doch!“ Zufrieden hüpfte Mira auf die Straße, wobei ihre blonden Haare nach oben schwangen. Einige Haarsträhnen hielten sich auf ihrem Kopf. Lächelnd strich ich sie herunter und wollte sie gerade küssen, als ‚Lose yourself‘ erklang. Entschuldigend lächelte sie, bevor sie ihr Handy aus der Hosentasche kramte. „Ich geh nur ran, wenn es ein Notfall ist.“ Pause. „Ist nicht wahr! Und was hast du gemacht?“ Pause. Ein Grinsen breitete sich auf dem hübschen Gesicht meiner Freundin ein, und ich ergriff die Initiative und musterte sie. „Warum machst du sowas?!“ Das schwarze Kleid endete knapp über ihrem Knie. Warum fiel mir das erst jetzt auf? „Und was hat er gesagt?“ Ihre Haare bildeten einen angenehmen Kontrast zu der Farbe ihres Kleides. „Das glaube ich nicht.“ Die schwarzen Sneakers stahlen dem Kleid jegliche Eleganz, was das komplette Outfit lässig wirken ließ. „Frag ihn doch!“ Jetzt wurde mir langweilig. Bittend sah sie an. „Jo. Du, ich ruf dich nachher nochmal an, ja?“

I’m back, pitches! Und zwar sexy in Vergangenheit. Einfach, weil ich es kann.

Unnötig. Joar.

Ich werde übrigens ab jetzt unter jede Story ein Zitat aus irgendeinem Lied setzten. Auch, weil ich es kann. das muss allerdings nichts mit der Handlung zu tun haben, sondern steht da einfach, weil ich es da stehen haben will. Und weile es cool ist. Oder so ähnlich. Die Genres können extrem variieren, von Liebesschnulzen über Rock bis zu Rap. Ich weiß übrigens, dass ich teilweise echt schräge Lieder höre, aber da dürft ihr euch bei meinem Vater bedanken, der mich mit Rock und Heavy Metal seit meinem dritten Lebensjahr zudröhnt. (Letzteres höre ich übrigens nicht.)

Are you waiting for the right excuse?
Are you waiting for a sign to choose
While your waiting it’s the time you lose
What are you waiting for?

Nickelback, What are you waiting for

(Wollt ihr eigentlich mal einen ‚… Fakten über mich‘ –  Beitrag?)

Ich hab heute Schulfrei 😛

LG, Lea

Ankündigung


Hey ihr Lieben!

Um nicht lange um den hießen Brei herum zu reden, fange ich gleich mal an:

Ich werde die nächsten paar Tagen eine „Pause“ machen, also gar nichts posten. Mein Imunsystem ist in letzter Zeit nämlich dermaßen am Arsch, dass er mir eine mordsangst einjagt, und ich bezweifle, dass tägliches Schreiben (Ja, das mache ich, auch wenn man es nicht glaubt) und Abtippen sonderlich gut dafür sind. Vermutlich werde ich mich also mit meinen heißgeliebten Hörbüchern (eigentlich hasse ich Hörbücher, aber die von Jan Weiler und Walter Moers (von Dirk Bach gelesen *-*) sind verdammt geil) auf das Bett legen und gar nichts tun. I know you 22 kommt dann wahrscheinlich nächsten Donnerstag, vielleicht aber auch am Wochenende. Ich muss mir erst einmal überlegen, was mit Ric und Liv passiert xD

Übrigens habe ich ein Zitat gefunden, das perfekt zu Alarics Situation passt. Ist aus einem Lied (Barfuß am Meer von AnnenMayKantereit).

Du wolltest alles wissen, und das hat mich vertrieben. Eigentlich dich, du bist nicht länger geblieben bei mir. Und so sitz ich um zu lieben lieber barfuß am Klavier.

(Ja, ich höre auch solche Lieder. Allerdings befindet es sich direkt über Halt dein Maul von Sido und unter 700 Main Street von Dat Adam. Wundert euch einfach nicht über meinen Musikstil xD)

LG, Lea

(Dat Adam musste rein. Ja.)

Wir sind jetzt 80 Menschlein. Läuft bei euch (hier einen Daumen nach oben Smiley einfügen)

Pitch perfect 2 – Besetzung


Von Flula Borg gibt es übrigens kein schönes Bild. Aber ich habe das gefunden:

Flula  Sexy, nicht?

LG, Lea

(Who run the world? Girls!)