Medienpräsenz


Flo thematisiert es in so gut wie jeder LeNews-Folge, beim BuViSoCo wurde das Thema durch Lieder, Worte und Taten angeschnitten, es gibt auf Twitter und Instagram mehrere Beiträge zu #Mundaufmachen und sogar Joko und Klaas haben ein Video dazu gemacht. Und jetzt macht auch Hipster Lea einen Beitrag zum Thema Flüchtlinge.

„Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“

An die Person, die das gesagt hat: Kumpel, wenn dir dein Job von einem völlig verängstigten und vermutlich traumatisierten Menschen weggenommen wird, der nicht einmal Deutsch kann, dann warst oder bist du auch alles andere als gut in diesem Job. Solltest du mal drüber nachdenken.

„Flüchtlinge nehmen uns Lebensmittel weg.“

Ja. Genau. Wir leben im Überfluss, aber egal. Lassen wir doch einfach mal  Kriegsflüchtlinge verhungern, damit wir gemütlich bei McDonalds einen fünzigfachen Cheeseburger essen können. Oder damit wir gemütlich eine XXL-Pizza verdrücken können. Am besten alleine vor dem Bildschirm.

„Flüchtlinge nehmen uns den Wohnraum weg.“

Sagte er und zündete das Asylantenheim an. Seht ihr diese unglaubliche Logik? Ernsthaft, warum zündet man Asylantenheime an? Wenn ihr Asylbewerber sein würdet und verängstigt, ausgehungert und möglicherweise verletzt seit, würdet ihr dann wollen, dass irgendwer eure Unterkunft anzündet? Wenn ihr nicht einmal die Landessprache kennt, würdet ihr dann von irgendwelchen Arschlöchern angebrüllt werden wollen?

Ja. Das waren so die dümmsten Aussagen. Ich meine, wer macht sowas? Wer ist so unmenschlich und rebelliert gegen Flüchtlinge? Asylanten sind auch nur Menschen, genau wie du und ich. Sie bestehen genau wie du, du da hinten und du links in der Ecke aus Knochen, Gewebe, Haut und Wasser. Sie sprechen kein Deutsch, ja und? Wenn man in der heutigen Zeit mal ein paar (deutsche) YouTube-Videos anguckt merkt man, wie wenige Deutsche noch richtig deutsch sprechen. Zu viel Deutsch in einem Satz, ich weiß, aber ich meine es ernst. „Ey, diggah guck mal, da isch ein Stück Kaugummi an dem… wie heißen nochma die grauen Dinger wo Licht rauskommt?“ ist eben so wenig deutsch wie „Qu’est-ce qu’il y a?“. (Das ist jetzt Französisch weil ich mir nichts anderes eingefallen ist.) Ja, vielleicht habe ich übertrieben. Aber egal.

Wisst ihr, was ich mich frage? Wenn die Welt so abartig rassistisch ist, warum haben wir dann Hotels? Warum gehen wir in den Urlaub? Warum besuchen wir andere Länder, wo wir doch eh nur Ausländer sind? Ihr wisst schon, das sind die Menschen, die so gehasst werden. Ausländer. Man ist in mehr Ländern Ausländer als Staatsangehöriger. Oder besitzt einer von euch die Staatsbürgerschaft von Deutschland, Frankreich, Russland, China, Italien, den Usa, Kanada, Mexico, Bosnien, Spanien, Argentinien und Indien gleichzeitig? Nein? Also.

Warum halten wir Deutschen uns eigentlich für so toll, dass wir Flüchtlingswohnungen vernichten? Wir sind die Letzten, die ein Recht haben, sich so unmenschlich gegenüber Ausländern zu verhalten. Alleine was die Soldaten unseres Landes vor und während der Hitlerzeit (Jetzt habt euch nicht so, das Wort ist wie Voldemort. Je öfter man es sagt, desto weniger Angst hat man davor) anderen Menschen angetan hat ist eher zum schämen als zum sich toll fühlen. Unser Volk hat Leute hingerichtet, gefoltert, vertrieben und gejagt. Menschen wurden von unseren Vorfahren wegen ihrer Religion zum Sterben in ein KZ geschickt. Und wir meinen jetzt, dass wir die Nachfahren der von uns, nennen wir es Gepeinigten, einfach so aus unserem Land vertreiben können! Warum?!

Ich höre jetzt auf, sonst sitze ich morgen noch an dem Text. Nur dass der dann wesentlich länger wäre.

Seht ihr das da oben? Das ist mein Glaube an die Menschheit, der gerade davonfliegt. Sieht schön aus, nicht?

LG, Lea.

Und mit diesem Beitrag darf sich die rassistische und absolut intolerante Seite meiner Leserschaft, die hoffentlich nicht existiert, verabschieden. Danke.

Unnütze Fakten über Schattenjäger


  1. Chroniken der Schattenjäger ist die (zeitlich) erste Reihe von Cassandra Clare, sie spielt im viktorianischen Zeitalter.
  2. Danach kommt The last hours, allerdings wird der erste Teil dieser Reihe erst Ende 2016 bzw. Anfang 2017 auf Englisch erscheinen. Sie liegt zwischen Chroniken der Schattenjäger und Chroniken der Unterwelt
  3. Chroniken der Unterwelt ist die zeitlich dritte Reihe.
  4. The Dark Artifices wird voraussichtlich März 2016 (auf Englisch) erscheinen und thematisiert die Zeit nach Chroniken der Unterwelt.
  5. Clary heißt eigentlich Clarissa-Adele.
  6. Von der Reihe wird es (wie schon oft erwähnt) eine Serie geben, auf die ich mich sehr freue.
  7. Die Dreharbeiten zu besagter Serie (Shadowhunters) starteten im Mai dieses Jahres.
  8. Ursprünglich sollte die Reihe als Trilogie verfilmt werden, was jedoch aufgrund enttäuschender Einspielergebnissen auf Eis gelegt wurde.
  9. Die Rolle des Jace Wayland wurde (vor der Produktion des Filmes) Alex Pettyfer angeboten, der sie jedoch ablehnte. Schade eigentlich.
  10. Das Budget des Filmes betrug geschätzt 60 Millionen Dollar.
  11. Eingenommen wurden um die 80 Millionen Dollar.
  12. Die Serie wird in Amerika auf dem Kanal ABC-Family ausgestrahlt, der zu Walt Disney gehört.
  13. In der Serie erfährt Clary an ihrem 18. Geburtstag, dass sie eine Schattenjägerin ist.
  14. In Amerika wird die erste Staffel im Frühjahr 2016 ausgestrahlt, es ist allerdings noch nicht sicher, ob und wann die Serie in Deutschland ausgestrahlt wird.
  15. Die Serie hat einen Twitter-Account
  16. Es gibt einen offiziellen Teaser.
  17. Jace heißt eigentlich Jonathan (You don’t say!)
  18. Das Paar mit den meisten Beziehungsdramen (nach Clace) ist Malec. Wer die Bücher kennt, weiß wovon ich rede. (Malec *-*)
  19. Die Sprechszenen von Elyas M’Barek im Film wurden alle rausgeschnitten.
  20. Deswegen hat er nur einen gefühlt 2 Sekunden Auftritt.

Wo sind meine… Moment, ich muss googlen… Nennen wir es einfach TMI-Anhänger?

Es sind jetzt überwiegend Fakten über die Serie, aber egal.

LG, Lea

(Ich hab nen Ohrwurm und bekomm ihn nicht weg. Und wir singen im Atomschutzbunker: Hurra, diese Welt geht unter!)

Kurzgeschichten Marathon – 3


Ich weiß, ich habe am Wochenende nichts geschrieben ABER es war ja schließlich auch Wochenende! Da mache ich immer meine „Ich“ – Tage, wo ich nur das mache, worauf ich Lust habe – nämlich nichts. Ich liege nur im Bett, grunze ab und zu mal und hoffe, dass mich meine Mutter hört, Mitleid mit mir hat und mir Essen bringt. Und ich liebe diese Tage!
Deswegen, Sorry not sorry. Hier die dritte Kurzgeschichte:

Pseudologie

‚Gleich kommt er, gleich kommt er, gleich kommt er!!!!‘ Mein Gedanken waren so vertreut, wie lange nicht mehr. Ich flippte förmlich aus, kreischte die ganze rum und konnte keinen klaren Gedanken erfassen. Wie eine Katze, huschte ich vom Badezimmer zum Schlafzimmer und vom Schlafzimmer wieder zurück ins Badezimmer. Und das ging schon seit zwei Stunden so. Jedesmal, wenn ich daran dachte, dass er gleich kommen würde, vor meiner Haustür steht, klingelt, reinkommt und wir dann zum ersten mal bei mir einen Film gucken, überschlug sich mein Magen und mir wurd wirklich übel. ‚Waren das Schmetterlinge?‘ Ich dachte immer, Schmetterlinge würden sich anders anfühlen. Sanfter, glücklicher und irgendwie glitzernder. Aber das hier waren wirklich echte Bauchschmerzen. ‚Hab ich wohl was falsches gegessen? Was ist, wenn ich eine Lebensmittelvergiftung habe und ich mich gleich übergeben muss? Sollte ich ihm lieber absagen? Ja, oder? – NEIN! Verdammt noch mal, reiß dich zusammen.‘ Meine aufmuternden und positiven Gedanken wurden zu Kriegern und versuchten die zweifelnden Gedanken endgültig zu besiegen. Jetzt war es ein hin und her und in meinem Kopf war nun ein für alle mal das Chaos ausgebrochen. ‚Doch ich habe nun so verdammt lange auf diesen Tag gewartet. Ein Jahr lang habe ich sein Spiel mitgespielt.‘ Erst kamen wir uns nah, doch dann ließ er mich fallen. Und gerade wo ich anfing, mich los zu reißen, schwups, war er wieder da und so charmant wie nie zu vor. So hatte er es geschafft, mich an ihn zu binden. Ich weiß, ich sollte mich nicht darüber freuen, dass so jemand kommt. Ich hätte ihn abschießen sollen. Doch es ging nicht. ‚War es wohl die große Liebe?‘ Es läuft halt nicht immer so wie geplant. Meine Vorstellung von dem romantischen Prinz, mit dem ich aus Zufall zusammenprallte, er mir in Slow Motion in die Augen guckt, Sonnenstrahlen hinter ihm empor schienen, Musik ertönt und wir bis zum Ende super, duper happy sind, hatte ich schon längst aufgegeben. Spätestens dann, als ich wirklich mit einem attraktiven Mann zusammengeprallt bin, aber anstatt mir mein Herz zu stehlen, stahl er mir mir mein portemonnaie. ‚Doch überstürze ich das nicht vielleicht? Sollte ich nicht doch lieber auf jemanden warten, der mich gut behandelt? Aber ich meine er liebt mich doch. Sonst würde er doch nicht vorbeikommen, oder? Film gucken. Was heißt das überhaupt? Will er wirklich mit mir einen Film angucken und hinterher mit mir über die Handlung diskutieren oder landen wir schon nach einer halben Stunde im Bett und danach höre ich erst wieder was von ihm, wenn zwei Wochen vergangen sind?‘ Doch ich bin nun schon 34. Und single. Meine Katze ist weggelaufen. Und er ist da. Und ich bin so nervös, wie ein 14 jähriges Mädchen, dass albern kichert, wenn er ihr ein schnulziges und definitiv auswendig und vorher geprobtes Kompliment machte. Aber er ist derjenige. Er muss es einfach sein. ‚Soll ich meine Haare glätten oder steht er wohl eher auf eine wilde Löwenmähne? Seine andere Freundin ist blond. Soll ich mir wohl vielleicht meine Haare auch aufhellen lassen? Könnte ich ihn so an mich binden? Ich darf definitiv nicht wie eine Spießerin, die ich eigentlich bin, aussehen. Am besten quetsch ich mich in das Oberteil von meiner Schwester, dass sie hier vergessen hat. Auf meine Schwester würde er definitiv stehen.‘ Schritt für Schritt ging ich im Kopf, den Ablauf des Abends, durch. Er würde mich auf jeden Fall küssen. Das stand außer Frage. Nur wie sollte ich reagieren? Normalerweise halte ich von sowas nichts. Doch wenn ich mich ihm verweigere, schiebt er mich dann wohl ab? ‚Wie soll ich mich verhalten? Leicht zu haben oder schwer zu haben?‘ Dieses Spiel habe ich noch nie verstanden. Und bin zudem auch noch sehr schlecht darin. ‚Vielleicht ein verfühererische Blick über die Schulter? Mh. Ich habe noch 15 Minuten und bin soweit eigentlich fertig. Ein paar sexy Posen könnte ich also noch üben.‘ Mit dem Rücken zum Spiegel versuchte ich diese elegante und anziehende Drehung hinzu bekommen, in der man die Haare schwungvoll nach hinten wirft. Wie in diesen Filmen eben. Doch anscheinend bin ich die unanziehendeste Frau der Welt. Mein Doppelkinn kam zum Vorschein, irgendwie sah mein Auge super merkwürdig und schrumpelig aus und meine Haare verfingen sich entweder in meinem Mund oder in meinem Ohrring. Entmutigt und verzweifelt, überdachte ich nochmal meine Entscheidungen. ‚Ich bin 34 und benehme mich wie ein Kind. Sollte ich mich wirklich so verändern, nur um einem Mann zu gefallen, der nun wirklich kein Interesse, an einer festen Beziehung, mit mir hat? Der mir das Gefühl gibt, nur einigermaßen attraktiv zu sein, wenn ich jemand anderes bin? Würde er auch noch Gefallen an mir finden, wenn ich meine Maske abnehmen würde? Ich habe studiert. Ich bin klug und ich bin stark. Wenn ich aufhöre, hinter Männern her zu rennen, die immer noch in der Pupertär stecken, würde ich mir auch einen gescheiten Mann angeln. Ich brauch keine Beziehung, um glücklich zu sein. Ich kann wandern gehen, Süßes essen und wieder anfangen meine Brille zu tragen, denn Kontaklinsen sind echt anstrengend. Ich bin halt eine moderne Frau und er ist für so eine geballte Powerfrau noch nicht bereit. So. Basta.
Doch auf der anderen Seite bin ich nächste Woche schon wieder auf eine Hochzeit von einer meiner Freundinnen eingeladen und müsste schon wieder alleine dahin gehen…‘
Es klingelte.

dilara ❤

Unnütze Fakten über 5 Seconds of Summer


  1. Die Band wurde 2011 gegründet.
  2. Ursprünglich waren nur Luke Hemmings, Michael Clifford und Calum Hood Mitglieder, im Dezember 2011 kam dann Ashton Irwin dazu.
  3. Sie wurden von One Direction gepusht.
  4. 2014 kam ihr Debütalbum raus, es heißt 5 Seconds of Summer.
  5. Lukes Lieblingstiere sind Pinguine.
  6. Calum ist kein Asiate, sondern halb Kiwi und Schotte.
  7. Michaels Haare sind einfach mega *-*
  8. Luke, Michael und Calum sind gemeinsam auf das Norwest Christian College gegangen.
  9. Ashton hielt 5sos vor seinem Beitritt für albern.
  10. Luke ist das jüngste Bandmitglied, Ashton das älteste.
  11. Michaels Naturhaarfarbe ist blond, allerdings färbt er sich ständig die Haare.
  12. Die Jungs machen häufg Pranks auf ihrem YouTube Kanal, wo sie ihre Alben bzw. EPs kaufen oder verkaufen. (Klick)
  13. Ashton hasst Enten und reagiert allergisch auf Katzen.
  14. Luke überragt alle anderen Bandmitglieder mit 1.95 m Größe um über 10 cm.
  15. Michaels Haare sind Fabulous.
  16. Auf Instagram heißt Luke Luke_is_a_penguin
  17. Calum hat neun Tatoos.
  18. Ash’s Lieblingslied von Justin Bieber ist Right Here.
  19. Alle Juns sind Single. Nur ein bisschen weit weg von mir.
  20. Ihre Heimatstadt ist Sydney

Wo ist meine 5sosFamily?

Ja, ich mag Michaels Haare. Lasst mich.

Und ich mag 5sos. Noch wer?

LG, Lea

Unnütze Fakten über Harry Potter


  1. Das K in J. K. Rowling steht für den Namen ihrer Großmutter Kathleen und wurde von der Autorin selbst zu ihrem Namen hinzugefügt.
  2. Hermine Granger entspricht dem Bild, das Joanne Rowling von sich selbst als Schülerin hatte.
  3. Die Harry-Potter-Reihe kann in verschiedene Genres eingeordnet werden, beispielsweise in Fantasy oder Jugendliteratur und weist auf Eigenschaften eines Krimis hin.
  4. Es gibt sehr viel Merchandise zu diesen Büchern, wie Kleidung, Spiele, Figuren und ein Themenpark.
  5. J. K. Rowling und Harry Potter haben am gleichen Tag Geburtstag (31. 07.).
  6. Richard Harris, der Schauspieler von Albus Dumbledore im ersten und zweiten Film, wurde ab dem dritten Teil durch Michael Gambon ersetzte, da Harris 2002 verstarb.
  7. Jamie Waylett, der Crabbe spielte, wurde aus dem Film gestrichen, da er wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde.
  8. Deswegen entfacht auch Goyle das Feuer im Raum der Wünsche.
  9. Lego hat fast alle Handlungsplätze der Bücher nachgestellt. Seit 2001 kamen immer neue Orte und Personen dazu.
  10. Im Themenpark sind die Orte Hogwarts, Hogsmeade und der Verbotene Wald dargestellt.
  11. Coldmirrors Harry-Potter-Parodien stehen auf Wikipedia.
  12. Weltweit wurden mehr als 450 Millionen Exemplare der Bücher verkauft.
  13. Joanne Rowling lernte Emma Watson über das Telefon kennen.
  14. Die Harry-Potter-Reihe ist in 70 Sprachen übersetzt worden, inklusive Lateinisch und Altgriechisch.
  15. A Year in Life of J. K. Rowling ist eine Dokumentation über J. K. Rowling.
  16. Mit Magic Beyond Words – Die zauberhafte Geschichte der J.K. Rowling wurde die Lebensgeschichte der Autorin verfilmt.
  17. Quidditch im Wandel der Zeiten und und Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind sind nicht-fiktionelle Bücher, die auch in der Bibliothek von Hogwarts vorkommen. Sie wurden von J. K. Rowling unter Pseudonymen veröffentlicht.
  18. Der Erlös dieser Bücher geht an die Hilfsorganisation Comic Relief.
  19. Am Bahnhof King’s Cross wurde eine Tafel, auf der Gleis 9 3/4 zu lesen ist angebracht, dabei gibt es zwischen Gleis neun und zehn gar keine Wand.
  20. J. K. Rowling war Produzentin der letzten beiden Filme.

Wo sind meine Potterheads?

Die Fakten sind nicht unbedingt unnötig, daher hab ich das ganze kurzerhand in Unnütze Fakten umbenannt. Like Taddl.

Kann jemand Latein oder Altgriechisch?

LG, Lea

Kurzgeschichten Marathon – 2


Amelie’s toter Geist

Erschöpft und unausgeschlafen hob ich meinen Kopf. Mein Nacken hatte sich verspannt. Was kein Wunder war, ich habe seit 3 Monaten nur in einem Sessel geschlafen. „Amelie, bist du wach?“ hoffnungsvoll wartete ich auf eine Antwort. Doch obwohl ich inständig auf ein positives, auf ein lebendes Zeichen von ihr glauben wollte, wusste ich, dass dies nicht der Fall sein wird. Sie lag dort immer noch so wie gestern. Immer noch so wie vor 3 Monaten. Es hatte sich nichts geändert. Sie ist lediglich ein bisschen blasser geworden. ‚Das ist kein gutes Zeichen‘ murmelte ich besorgt vor mich her. Langsam stand ich auf und berührte mit meinen nackten Fußsohlen den kalten Boden. Es waren nur zwei Meter zwischen dem Sessel und ihrem Bett und dennoch kam es mir vor als würde der Weg zu ihr Jahre dauern. Als wäre die Zeit angehalten worden und das einzige was sich langsam bewegt, wäre ich. Noch immer unschlüssig, ob ich überhaupt zu ihr gehen sollte, wagt sich meine Stimme hervor. „Amelie…“ Sie sah so schwach aus. So unglaublich schwach. Von der Lebensfreude, die sie eins mal erfüllt hat, war nichts mehr zu sehen. Das Lächeln, dass sie immer hatte, wenn sie mir etwas aufregendes erzählen wollte. Es ist als wäre dieses Lächeln, voller Energie und Mut und Liebe, niemals da gewesen. Sie sah gar nicht gut aus. Selbst ihre wunderschönen, blonden Haare waren glanzlos geworden. Langsam, wie von einer anderen Person gesteuert, hob ich meinen Arm. Ich wollte Amelie berühren. Ich wollte mir beweisen, dass Amelie noch da ist. ‚Sie ist da. Wenn sie mich spürt, wird sie aufwachen und wieder gesund werden. Ich muss irgendwie zu ihr durch dringen.‘ Doch kurz bevor ich ihre Stirn berühren konnte, stoppte ich. Ich war so nah an ihrem Gesicht dran, dass ich sogar einzelne Härchen spüren konnte, die meine Handinnenfläche berührten. Sie wirkte so zerbrechlich, ich hatte Angst, dass sie durch meine Berührung in tausend kleine Teile auseinander bricht. Langsam und behutsam legte ich meine Handfläche auf ihre Stirn, erst meine Fingerspitzen und dann meine ganze Hand. Ich legte ihr sie so auf die Stirn, wie es meine Mutter immer gemacht hat, um zu gucken, ob ich Fieber hatte. Amelie hatte kein Fieber. Es fühlte sich rau an und irgendwie kalt. Meine Hand glitt an ihrem Gesicht herunter, über ihr viereckiges Muttermal am Kinn, Richtung Hals. Ich konnte ihren Herzschlag spüren. Er war ganz schwach und langsam. Aber er war da. Ich spürte wie er durch ihren Körper pulsierte, er drang durch ihre Haut zu meiner Hand und gab mir die Stärke, wieder an ihre Genesung zu glauben. ‚Ich wusste du bist da. Du lässt mich nicht alleine oder?“ Ein Grinsen huschte mir über die Lippen. Für einen Moment war es wieder so wie damals, wie damals als Amelie noch da war und wir geredet haben. Solche Momente hatte ich öfters. Momente, in denen ich vergas, was passiert war. Den schrecklichen Unfall. Momente, in denen Amelie noch Amelie war und ich noch ich. Es waren lebhafte Momente, voller Liebe. Doch jedesmal drangen sich sofort wieder diese Bilder in meinen Kopf. Sie kamen direkt hervor geschossen, damit ich ja nie vergas, welches Leid ich ihr angetan hatte. Sie ließen mich nicht vor der Realität flüchten, denn die Realität holte einen immer ein.
‚Amelie…‘ Mein ganzer Körper begann zu zittern, meine Knie fühlten sich taub an. Ich spürte auf einmal nichts mehr. Nur dieses laute Dröhnen in meinem Kopf. Es waren Schreie, verzweifelte Schreie, die niemand hören konnte. Alles tat weh. Ich beugte mich vor zu ihrem Gesicht und stütze mich mit meinen Händen an der Bettkante ab. Mein Gesicht war nun so nah, dass meine Wange, ihre berührte. „Amelie“ flüsterte ich leise in ihr Ohr. Die Stelle, wo ich Amelie berührte, wurde kälter. Die Kälte drang in mir ein und erfasste mich. Ich spürte, dass ich es nicht länger aushalten konnte. „Es tut mir so unendlich leid.“ Meine Stimme brach zusammen und salzige Tränen flossen an meinen Gesicht herunter und prallten auf ihrem Kissen auf. „Es tut mir so leid.“ Meine Worte klangen nicht mehr ausdrucksvoll. Es war nichts weiter als ein Wimmern. Ein Wimmern, in dem sich der Schmerz wiederspiegelte, den wir durchgemacht hatten. Meine Knie gaben nach und mein Körper sackte nach unten. Ein Klumpen war in meinem Hals, der mir das Atmen erschwerte. Gar unmöglich machte. Ich schloss meine Augen und lehnte mein Kopf auf ihre Bettkante. Wir standen plötzlich wieder an der Straße, an der gleichen Straße wo wir vor drei Monaten standen. Ich stupste sie mit meinen Ellenbogen in ihre Hüften und wir prusteten beide los vor lachen. Wir mussten so sehr lachen, das Amelie ihr Gleichgewicht verlor und durch den vereisten Weg ausrutschte. Ein Geräusch dröhnte schon wieder in meinem Kopf. Was war das? Ein LKW raste viel zu schnell in unsere Richtung. Das Geräusch, es war ein Hupen. Er hupte weil Amelie bewusstlos auf der Straße lag. Sie hatte sich den Kopf angeschlagen. ‚Amelie!‘ Ich schrie sie an. ‚Amelie!!!‘ Ich zerrte an ihr, doch ihr Arm entwich mir immer. Ich konnte sie einfach nicht fassen. Der LKW war vor uns. Das laute Dröhnen in meinem Kopf, es hörte seit diesem Tag nie wieder auf. Egal wie sehr ich mir die Ohren zu hielt und los schrie. Egal wie sehr ich mich wie ein Fötus zusammen kroch und auf dem Boden wälzte. Die roten Lichter, des LKWs waren das einzige was ich seit dem sehen konnte. Und das ganze Blut, dass auf der schneebedeckten Straße lag. Es war so viel Blut. Ich schloss meine Augen wieder auf. Das Wimmern war weg, einzig und alleine die Tränen flossen noch weiter mein Gesicht runter und prallten auf dem Boden auf und zersplitterten. Ich hob meinen Kopf und schaute Amelie an. Seit 3 Monaten lag sie schon im Krankenhaus. Mein Blick war verschwommen und meine Augen angequollen. Doch es war ruhig. Alles war ruhig. Meine Beine richteten sich von alleine wieder auf. Mein Blick war starr auf Amelies Gesicht gerichtet. Ihr Gesicht, ihr wunderschönes Gesicht, würde ich niemals vergessen. Meine letzte Träne lief an meinem Gesicht hinunter. Ich hob zum letzten mal in diesem Leben meinen Arm und griff nach Amelie. Schon wieder konnte ich sie nicht fassen, ich war durchsichtig. Ich griff durch sie hindurch. Ich setzte mich neben ihr aufs Bett und hob meine Beine hoch und legte sie neben ihre. Ich lag wie ihr Spiegelbild neben ihr, bis ich anfing in ihr zu gehen. Zuerst verschwand mein arm, dann mein Oberkörper und zuletzt mein Gesicht.’Amelie…‘ Ich konnte nicht viel tun aber ich konnte ihr mein Leben geben. Nur noch mein Pullover Zipfel ragte aus. Doch nach zwei Minuten war ich komplett in ihr. Ich war verschwunden. Verschwunden von dieser Erde. Ich gehörte hier schon lange nicht mehr hin. Die Erde war ein Platz für lebende Wesen. Und ich gehörte schon seit 3 Monaten nicht mehr zu ihnen.
Beep. Beeep. Beeep. Amelies Herzschlag fing wieder an schneller zu schlagen. Ihre Haut bekam wieder die natürliche rosa Farbe. Schlagartig öffnete sie ihre Augen und blinzelte. Ihr Oberkörper hob sich auf und ab und immer schneller. Sie konnte wieder von alleine atmen. Amelie war endlich aufgewacht. Amelie war wieder am Leben.
Nur ihre Freundin, die sie vor 3 Monaten von der vereisten Straße gezogen hat, die vor 3 Monaten selbst von dem LKW erfasst wurde, um sie zu retten. Die war nicht mehr am Leben.
‚Amelie… vergiss mich nicht‘

Dilara ❤

Glücksgefühle – Kapitel Zwei


„La Liberté éclairant le monde“, bemerkte Max, während ich nur mit offenem Mund die Größe der Freiheitsstatue einzuschätzen versuchte. War ziemlich schwer, 93 Meter gleichzeitig im Blick zu behalten. Als wir uns im Battery Park die Eintrittskarten geholt hatten und auf die Fähre gestiegen waren, sah die Statue doch noch kleiner aus als nun, wo wir praktisch direkt davor standen. „Lass uns los“, sagte ich zu Max, da ich die Aussicht von dort oben genießen wollte. Nur die Treppen, die wir dafür hoch mussten, waren gemein. Doch als ich leicht außer Atem oben angekommen war, wurde mir bewusst, wie sehr sich der Aufstieg gelohnt hatte. Wir befanden uns direkt in der Krone der Lady Liberty, ein paar der Fenster dort waren geöffnet, sodass wir perfekt über die Metropole New York sehen konnten. Es war wunderschön. Während ich den Ausblick genoss, holte Max seine Kamera hervor und schoss Bilder. Er wollte am Ende des Tages alle guten Bilder auf seinen Laptop laden und sie seiner Schwester schicken. Jeanne liebte New York, ihr größter Traum war eine Wohnung dort. Doch dank ihrer Minderjährigkeit saß sie noch immer bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater fest.
350 Fifth Avenue, New York, NY 10118. Das zweithöchste Gebäude New Yorks sah von unten noch größer aus als die Freiheitsstatue. „Bitte lass es einen Aufzug geben“, flehte ich, als ich Max in das Innere des Bauwerkes folgte. Er schleppte mich durch das zweite Stockwerk, das mich gelinde gesagt nicht sonderlich interessierte. Ich wollte einfach nur die Aussicht genießen, den Rest konnte ich an anderen Tagen auch noch besichtigen. Schließlich wohnte ich nun hier, da konnte ich das. Schlussendlich landeten wir mit einer italienischen Familie in einem der Hochgeschwindigkeitsaufzügen, die uns in das 86. Stockwerk bringen sollte. Mir graute es vor diesen Aufzügen, doch Treppen fand ich dann doch schlimmer, insbesondere, wenn ich 84. Stockwerke hochlaufen musste. Dennoch, die Aufzüge waren schlimm. Umso erleichterter war ich, als wir oben ankamen. Die Aussicht war so fantastisch, dass ich gar nicht mehr in das 102. Stockwerk wollte. Wozu auch, wenn ich geschätzt 60 Kilometer weit sehen konnte? Entzückt nahm Max seine Kamera raus, während ich in meiner Hosentasche nach meinem Handy kramte. Ein Selfie in dieser Höhe musste einfach sein. „Max. Selfie. Jetzt.“ Mein bester Freund drehte sich u, zeigte sein schönstes Zahnpastalächeln. Klick. Anschließend verzog er sein Gesicht zu einer Grimasse, und ich tat es ihm gleich. Klick. Zufrieden drehte ich mich wieder um, schoss noch ein paar Fotos. Ich wollte meine Familie eifersüchtig machen, indem ich ihnen Bilder dieser Aussicht schickte. Ein wenig Schadenfreude musste auch mal sein. Fröhlich setzte ich zu einem Rundlauf auf der Plattform an, schickte derweil ein paar der Bilder in die Whatsapp-Familiengruppe. Gespannt auf die Antworten meiner Familienmitglieder starrte ich auf mein Handy. So vertieft in die ausbrechende Diskussion zwischen meinen Geschwistern bemerkte ich nicht, wohin ich lief. Und so kam es, dass ich in eine Person reinrannte, die ebenso gebannt auf ihr Handy geschaut hatte wie ich. Mein heißgeliebtes Handy schlitterte über den Boden, als ich beinahe umfiel.

Eigentlich wollte ich das Kapitel schon heute früh posten, so gegen Zwei hab ichs mir überlegt, bin dann aber eingeschlafen. Dann bin ich erst spät aufgestanden und hab gelesen, dann gab es Mittagessen und jetzt muss ich hetzen, weil ich noch zu Laura gehe. Hätte vielleicht keine drei Teller essen sollen, aber hallo, Linsen mit Spätzle!

Okay, das interessiert euch nicht. Egal.

LG, Lea

weird facts


Ich greife hier einfach mal den Post von Lea auf und schreibe ein paar Fakten über mich. Ich weiß auch nicht wieso.

  1. Ich liebe Türkei und meine Familie, jedoch bin ich enttäuscht darüber, dass sich dort keine Gleichberechtigung druchsetzt und ein wirklicher Fan von Erdogan bin ich auch nicht.
  2. Ich trage jeden Tag Schmuck. Total viel Schmuck. Alles was klimpert, ist bei mir richtig. Mein Vorbild hierbei ist der Bohemian Style.
  3. Ich wünschte, Leggings würden Jeans sein. Leggings sind einfach gott verdammt bequem. Im ernst, ganz egal welche Pose, alles macht sie mit. Doch Jeans sehen einfach so hammer aus. Ach… es ist verzwickt.
  4. Ich wünschte, ich hätte eine coolere Augenfarbe. So ein Misch Masch eben.
  5. Ich fühle mich unter Druck gesetzt, von Frauen, die gut riechen. Dann muss ich mir nämlich auch Parfüm kaufen und sein wir ehrlich, die 30euro würde jeder lieber für Essen ausgeben.
  6. Als meine Englisch Lehrerin fragte, ob jemand Tagebuch schreibt, habe ich mich nicht getraut aufzuzeigen, aus Angst ausgelacht zu werden.
  7. Ich bin voll die Heulsuse. Ich weine wenn ich wütend werde, ich weine wenn man mich warten lässt (weil ich dann wütend werde), ich weine wenn ich mir Military Surpises angucke, Ich weine bei jedem verdammten scheiß.
  8. Ich würde eher ein Menschen anfahren, als ein Tier
  9. Ich wünschte, wir hätten die Indianer damals nicht massakriert und wir würden jetzt alle so leben, wie sie damals.
  10. Ich bestelle immer, in einem Restaurant, Nudeln.
  11. Ich trinke nur stilles Wasser, da ich mich größtenteils nur ungesund ernähre, denke ich mir ‚wenistens beim trinken kannst du dich ja mal zusammenreißen‘
  12. Ich steh total auf Nüsse.
  13. Ich liebe Geheimnisse, bin gleichzeitig aber auch die neugierigste Person der Welt.
  14. Ich habe eine panische Angst vor Spinnen. Schweißausbruch und Heulkrämpfe mit einbegriffen.
  15. Manchmal rege ich mich über Leute auf aber bin in Wirklichkeit nur neidisch.
  16. Am liebsten esse ich Multi Kulti
  17. Ich bin seit 3 Jahren Vegetarierin , da diese Massenproduktion einfach nur abartig ist und wir kein Recht haben, Tiere wie am Fließband zu produzieren, nur damit wir sie essen können. Deswegen regt es micht verdammt auf, wenn jemand sagt, es ist ihm egal was er isst. Im ernst, man kann ja wenigstens Bio Fleisch kaufen.
  18. Ich liebe Sprachen und möchte am liebsten Griechisch, Latein, Arabisch, Keltisch, Gebärdensprache, Japanisch und und und können.
  19. Keilabsätze regen mich irgendwie auf
  20. Ich liebe es zu tanzen und mitzusingen, auch wenn es in den Ohren weh tut

Kurzgeschichten Marathon – 1


Da ich, um weiter an der Story „das hellblaue Schaf“ zu schreiben, erst einmal eine Ordnung in dieses ganze Chaos reinbringen muss, habe ich mir gedacht, ich mache erstmal einen Kurzgeschichten Marathon. Ich versuche die nächsten 5 Tagen fünf verschiedene Kurzgeschichten zu schreiben, um somit mein Kopf ein bisschen frei zu kriegen und fange dann endlich mal wieder an, an meiner Hauptstory zu schreiben.
Hier mein first try:

Riversea

Eine Schweißperle kullerte mir an der Schläfe hinunter. ‚Verdammt, war das heiß.‘ Ich sog meinen letzten Schluck aus meiner Capri Sonne, bis sogar keine Luft mehr drinne war und sie sich zusammen zog. Genervt über den Verlust meines kalten Getränkes, schmiss ich die leere Packung in den Mülleimer. Ich hob meinen Kopf und blinzelte in die pralle Sonne, die seit 3 Wochen einfach nicht verschwinden wollte. Ohne Sonnenbrille hielt ich es keine 4 Sekunden aus. „Karla! Komm schnell, das wirst du nicht glauben!“ Marco winkte hektisch vom Flussufer zu mir. Irgendetwas hatte er entdeckt, was anscheinend so aufregend war, dass er mich rief. Normalerweise rief er mich nie, wenn er etwas entdeckte. Noch nicht mal, als er die tote Nachbarskatze im Gebüsch fand. Ich war gespannt aber zögerte noch ein wenig. ‚Marco kann sich für alles begeistern. Es könnte einfach nur ein komisch geformter Stein sein, der seine Aufmerksamkeit geweckt hatte. Lohnt es sich dafür aufzustehen?‘ Bis zum Flussufer waren es locker 20m und weit und breit kein Schatten. Ich müsste also mein kühles Plätzchen verlassen, mich dazu überwinden mich aufzuraffen und aufzustehen und meine letzten Energiereserven aufbrauchen, um zu Marcos neuem Fund zu maschieren. ‚Mhh…‘ Ich wiegte meine Vor- und Nachteile vorsichtig im Kopf ab. Doch Marco riss mich aus meinem Gedanken. „Klara, jetzt komm endlich! Reg mich nicht auf! Du wirst sehen, es ist echt ultra abgefahren.“ – „Meine Fresse Marco, nerv mich nicht. Ich komme schon.“ Genervt und seufzend, den leise gebe ich nie nach, gab ich mich geschlagen. „Was willst du mir den so großartiges zeigen, mh?“ Die Provokation in meiner Frage überhörte Marco einfach. Ich trottete weiter, bis ich am Flussufer bei Marco stand und schaute ihm neugierig über die Schulter. „Alsoooooo…?“ Er hatte meine Neugier ein bisschen geweckt, doch ich konnte beim besten Willen wirklich absoult nichts großartiges erkennen. Ich folgte Marcos Blick, um mir meine Frage selber zu beantworten. Doch da war nichts. Sein Blick war auf das Wasser gerichtet. Ein paar Blätter, eine Kaulquappe und ganz viele kleine Steinchen lagen im Wasser. Aber weit und breit nichts besonderes. Die Sonne spiegelte sich an der Wasseroberfläche und es machte den Anschein, als ob es glitzern und funkeln würde. „Marco, willst du mich verarschen? Hast du mich gerufen, damit ich mir das Wasser angucke?“ Meine Augenbrauen zogen sich verägert zusammen und ich packte Marco an der Schulter um ihn zu rütteln, da er immernoch wie gebannt auf das Wasser starte. „Marco!“ ‚Mein Gott, was ist denn los mit ihm? Den Mist hätte ich mir auch sparen können. Warum bin ich auch so blöd gewesen und habe auf ihn gehört?‘ Das letzte mal wo ich auf ihn gehört habe, bin ich von unserer Hausmauer gesprungen und bin beim Aufkommen so fies umgeknickt, dass sich mein Sprunggelenk überdehnt hat und ich mir den Fußknöchel verstaucht habe. 2 Wochen musste ich dank ihm eine Schiene tragen und konnte nicht am Jersey Marathon teilnehmen.
„Marco, mir reicht’s. Ich gehe wieder zurück. Das kotzt mich gerade echt an.“ Frustriert lasse ich meine Schultern sacken und wende mich Marco und dem Flussufer ab. Als ich gerade wieder Richtung kühles Plätzchen gehen wollte, packt mich Marco am Handgelenk. „Was zum… Lass mich los.“ Ich versuchte mich von seinem Griff zu lösen, doch er hält mein Handgelenk robust fest. Beeindurckt und erstaunt über seine Stärke, muss ich den Wiederstand aufgeben. Marco ist immer noch dem Flussufer zugewandt. Das einzige, was sich zu mir gerichtet hat, ist sein Arm, der mich wieder Richtung Ufer ziehen will. Mit einem eigenaritgen und mulmigen Gefühl im Bauch, hocke ich mich neben Marco, meine Hände lege ich auf meine Knie. So ernst und ruhig war er bisher noch nie. Normalerweise kann er nie still sitzen und interessiert sich alle 2 Miunten für etwas neues. Und jetzt start er nun seit 10 Minuten den Fluss an. Ich wende mich nach Marco um ihn zu fragen, was das alles soll.
Mein Mund klappte auf, als ich Marcos Gesicht sah. Seine Augen hatten sich verändert, sie waren nicht mehr dunkel braun. Sie hatten eine ganz andere Farbe bekommen. Viel mehr, hatten sie überhaupt noch eine Farbe? Seine Augeln funkelten, wie als wären eine Millionen Sterne in ihnen. Sie reflektierten nicht das Licht der Sonne, sondern nahmen es auf. Sie waren das Licht. Er sah aus, wie ein anderer Mann. Die Stärke und dieses Magische in seinen Augen. Wo kam das her? „Marco was is…“ – „Sht.“ Marco legte seinen Zeigefinger auf seinen Mund und deutete danach in das Wasser hinein. Spannung lag in der Luft. Was war es, was Marco mir unbedingt zeigen wollte? Was ihn so verzaubert hat? Ich folgte langsam seinen Arm und der Richtung in der er zeigte.

„Oh… mein…Gott…“


Dilara ❤