[Rezension] Schlaflied


Schlaflied

Autor: Cilla & Rolf Börjlind
Verlag: btb
Genre: (Krimi-) Roman
Preis: 15, 00 €
Seiten: 573

Inhalt:

Am Stockholmer Hauptbahnhof herrscht Chaos. Ein Mädchen im Strom der Asylsuchenden schlägt sich ganz alleine durch. Aus Angst vor den Behörden lebt sie mehr schlecht als recht auf den Straßen Stockholms – bis sie auf die Obdachlose Muriel trifft, die sich ihrer annimmt.
Gemeinsam suchen sie Zuflucht in einer einsamen Hütte auf dem Land. Aber ist es in den Wäldern Smålands wirklich sicherer als auf den Straßen von Stockholm?

Zur selben Zeit versucht der frühere Kriminalkomissar – und frühere Obdachlose – Tom Stilton seinen Polizeikollegen zu beweisen, dass er wieder ganz auf der Höhe ist. Er soll dabei helfen, den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären, der vergraben im Wald gefunden wurde.
Wenig später bittet ihn Muriel um Hilfe, weil sie ihren Schützling in Gefahr glaubt.
Haben die Fälle etwa miteinander zu tun?
Tom Stilton und Olivia Rönning kommen der Wahrheit nur langsam auf die Spur…

Meine Meinung:

Jup, ein sehr gelungener Krimi, wie ich finde. Er beginnt mit einem ziemlich überraschenden Mord, der drei Monate nach der eigentlichen Handlung stattfindet, aber letztendlich doch sehr verständlich ist. Das ist das tolle an dem Buch – es dauert ein Weilchen hinter all die Machenschaften der ‚Bösen‘ zu kommen, aber wenn es dann soweit ist, bleibt keine Frage unbeantwortet.
Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, die aber alle in irgendeiner Hinsicht zusammenhängen und letztendlich ein zufriedenstellendes Ganzes ergeben.
Was mir überaus gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Erzählte so real erscheint. Die Protagonisten sind real, – kämpfen mit ihren Problemen – ebenso die Handlung. Ich kann mir vorstellen, dass die beschriebenen Dinge tatsächlich im wahren Leben so passieren, dass es tatsächlich Menschen gibt, die diese Dinge tun, völlig egal, wie falsch sie sind.
Und über einen Mangel an Spannung kann ich mich auch nicht beklagen.

Fazit:

Für Krimi-Liebhaber, die sich gern mal mit den etwas realeren Problemen unserer Welt beschäftigen, eine sehr gute Wahl.

[Rezension] Weißwurstconnection


Weißwurstconnection

Über das Buch:

Autor: Rita Falk

Verlag: dtv

Genre: Krimi

Preis: 15,90€ (broschiert)

Seiten: 304

Inhalt:

Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt – was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

Meine Meinung:

Das 8. Buch vom Eberhofer…wird es das letzte sein?

Für viele Fans wäre dies ein sehr schmerzlicher Verlust, haben sie sich doch schon so an diesen bayerischen Grantler gewöhnt. Ein Grantler ist er allemal, wann in den 8 Folgen hat er denn mal herzlich gelacht? Unglaublich, dass er trotz seiner rotzigen Art eine liebenswerte Seite hat, die nicht nur die Susi in ihm findet, wenn er diese Seite auch nur allzu gut versteckt. Natürlich spielt auch das Beziehungsgeflecht in Niederkaltenkirchen eine große Rolle. Die Charaktere sind doch recht markant mit großem Wiedererkennungseffekt beschrieben. Dies mag manchen Lesern etwas säuerlich aufstoßen, denn die besonderen Eigenheiten der Protagonisten werden von Rita Falk immer mehr herausgearbeitet- bis hin zur schieren Überzeichnung. So verspricht natürlich auch der Birkenberger Rudi, keinesfalls in die Langeweile abzudriften. Wobei – abtriften tut er schon, halt ins Esoterische. Die bissigen Diskussionen zwischen den beiden sind herrlich und man sieht den Rudi mit dem Eberhofer vor dem inneren Auge zanken (auch dank der hervorragenden schauspielerischen Leistung von Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in der Verfilmung). Der Simmerl und der Flötzinger sind nicht weg zu denken (letzterer diesmal etwas einsam, aber wer könnte es der Mary schon verdenken?). Nur der Papa, der macht sich rar dieses Mal, was sehr schade ist, denn mittlerweile hat man ihn und seine Beatles-Eskapaden ins Herz geschlossen. Aber die Oma, die Oma ist schon da. Und sie kocht auch. Für alle Fans von Omas Rezepten: mittlerweile ist ein Kochbuch erschienen: „Knödel-Blues“. Mangelnden Geschäftssinn kann man Rita Falk nicht unterstellen, aber die Rezepte sind bayerisch lecker und der Eberhofer mag’s auch.

Ach so, fast hätte man es vergessen, bei so viel „Umanant“, also Hin- und Her im kleinen Niederkaltenkirchen. Da gibt es ja noch einen Kriminalfall, den Eberhofer mehr oder weniger mit dem Rudi gemeinsam klärt. Hier liegt leider auch eine Schwäche dieses Buches. Der zunächst verzwickt erscheinende Fall mag sich diesmal so gar nicht richtig entwickeln, auch wenn er durchaus ungewöhnlich ist, zumal was das Ende anbelangt, aber es bleibt irgendwie das Gefühl zurück „Wie, das soll es jetzt gewesen sein?“ Die Sehnsucht nach einem spannenden Kriminalfall mit tosendem Finale bleibt dieses Mal weitestgehend unbefriedigt.

Fazit:
Es gibt Menschen, die Bekanntes und Rituale lieben. Gut, wenn etwas vorhersehbar und vertraut ist.
Auch wenn das Granteln und die Beziehungsangst vom Eberhofer manchmal ein Augenrollen hervorrufen: .
Für alle, die sich auf die Stereotypen der Eberhoferreihe freuen, ist das Buch wie immer eine nette Lektüre, die Spaß macht.
Andere stören sich daran, dass es wenig persönliche Entwicklung der Charaktere und wenig Neues bei den Niederkaltenkirchnern gibt.

Es zeichnet sich ab, dass für manche bisherigen Fans der Reihe hier der Ausstieg ist.
Die treuen Anhänger dürfen gespannt sein ob und wie es nach diesem Ende in Niederkaltenkirchen weiter geht.
Dabei bleibt Rita Falk zu wünschen, dass sie sich Zeit nimmt und nicht wie am Fließband weiter produziert

Ich persönlich freue mich schon sehr auf den nächsten Eberhofer, bin ob dem Cliffhänger auch sehr gespannt, warte aber lieber etwas länger zugunsten einer hoffentlich wirklich guten und spannenden Geschichte.

 

Netflix – 13 Reasons Why


Freunde, haltet euch fest!

Wer von euch hat Tote Mädchen lügen nicht bzw. 13 Reasons Why gelesen? Für euch habe ich eine gute Nachricht!

Die erste Staffel der Netflix Original Serie 13 Reasons Why wird 13 Episoden haben und ist für den 31. März 2017 geplant. Selena Gomez ist dabei Executive producer.

Hier der Plot:

Thirteen Reasons Why, based on the best-selling books by Jay Asher, follows teenager Clay Jensen (Dylan Minnette) as he returns home from school to find a mysterious box with his name on it lying on his porch. Inside he discovers a group of cassette tapes recorded by Hannah Baker (Katherine Langford) -his classmate and crush-who tragically committed suicide two weeks earlier. On tape, Hannah unfolds an emotional audio diary, detailing the thirteen reasons why she decided to end her life. Through Hannah and Clay’s dual narratives, Thirteen Reasons Why weaves an intricate and heartrending story of confusion and desperation that will deeply affect viewers.

(imdb)

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Das da oben ist Dylan Minnette (der, nur mal so am Rande, bei den Top 20 der heißesten männlichen, berühmtesten Schauspieler unter 20 Jahren dabei ist – auf Platz 1. Gibt es wirklich so wenige heiße, bekannte Schauspieler unter 20 oder hab ich nur andere Ansichten?)

Das unten ist Katherine Langford, die Hannah spielt.

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Hier ist der erste offizielle Trailer, der übrigens auch auf Instagram die Runde gemacht hat.

Wie findet ihr den Trailer?

Habt ihr das Buch gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es? Und werdet ihr die Serie gucken?

Wie findet ihr den Cast?

Lea 🙂

[Rezension] Under Ground


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Über das Buch:

Autor: S.L. Grey

Verlag: Heyne

Genre: Thriller

Preis: 13€ (Broschiert)

Seiten: 384

Inhalt:

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Meine Meinung:

Bereits am Anfang findet man eine Zeichnung des Bunkers mit den Wohnungen, deren Bewohnern und allen weiteren Stockwerken, was es leichter gemacht hat, sich das Sanctum vorzustellen und sich daran zu orientieren, wer wo wohnt. Allerdings sind es so viele Personen, dass ich immer wieder die erste Seite aufgeschlagen habe, um zu überprüfen, wo genau wer wohnt und auf welchem Stockwerk was ist. Zwar liest man nur die POVs der wichtigsten Personen – ein Glück, manche Charaktere sind so überzeugend schreckliche Zeitgenossen, deren Ansicht möchte man gar nicht erst lesen -, doch es sind dennoch 6-7 Personen, die alle unterschiedlich denken, handeln und aussehen, sodass ich persönlich manchmal mitten im Kapitel wieder vorblättern musste, um zu gucken, wessen Perspektive ich gerade lese. Gegen Ende wurde das zwar leichter, aber Anfangs war es noch sehr verwirrend.
Direkt im Prolog wird der ’schockierende‘ Todesfall angekündigt, dann findet man sich plötzlich einige Zeit vor dem Unglück wieder und sieht zu, wie die Bewohner einziehen – ein missglückter Versuch, Spannung aufzubauen. So weiß man sofort, wer die Leiche entdeckt und über was sich anschließend alle streiten. Nach dieser kurzen Einleitung liest man erst einmal eine Weile, bis die Person dann tot aufgefunden wird. Und auch die Personen scheinen allesamt einen an der Klatsche zu haben, was echt zuviel ist und manchmal wirkt, als wäre man bei Promi Big Brother gelandet oder was weiß ich.

Zwar gibt es viele Perspektiven, doch der Schreibstil passt sich im Grunde immer dem Weltbild der beschriebenen Person an und wird deutlicher, je mehr man liest. Es wird schon recht schnell klar, wer die psychopathischsten Ansichten hat und wen man am meisten mag. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und gut verstehen, ist gut in der Länge und hat ein halbwegs plausibles Ende. Das ist doch schonmal was!

Fazit:

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen, da die Grundgeschichte viel Potential hat, es aber leider nicht ausgeschöpft wurde und auch das Virus nur kurz angeschnitten wurde.

 

[Rezension] Alles schläft, einer wacht


Über das Buch:

Autor: Katrin Rodeit

Verlag: Gmeiner

Genre: Krimi

Preis: 12€ (Taschenbuch)

Seiten: 320

Inhalt:

»Sie ist tot. Aber ich habe sie gesehen. Hier auf dem Weihnachtsmarkt.« Tobias Kohler ist auf der Suche nach seiner Frau. Sie ist bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen, aber er schwört Stein und Bein, dass er sie in Ulm auf dem Weihnachtsmarkt gesehen hat. Niemand möchte ihm helfen, denn er meinte schon zu oft, sie irgendwo gesehen zu haben …
Privatdetektivin Jule Flemming will dem verzweifelten Mann helfen, doch die vermeintliche Ehefrau ist wie vom Erdboden verschluckt.

Meine Meinung:

Ich habe alle bis jetzt erschienen Jule Flemming Bücher gelesen und fand alle wirklich gut. Leider muss ich ehrlich sagen, dass ich mir hier von Anfang an denken konnte, was am Ende geschah – zumindest grob. Der Anfang hat sich meiner Meinung nach ein bisschen gezogen und der Handlungsstrang mit Cosima hat mich mehr als nur ein wenig verwirrt. Die ganze Zeit über habe ich versucht, diesen Fall mit dem eigentlichen Fall zu verknüpfen, da ich den Eindruck hatte, dass er nur als Lückenfüller fungiert. Anfangs wurde sehr viel darüber geschrieben, dann kaum noch. Klar, es hat im Prinzip zu der Wandlung gehört, die Jule im Buch macht, und es hat auch die Veränderung anderer Charaktere gezeigt, aber mit ein bisschen mehr Drama hätte man ein ganzes Buch darauf schaffen können und es nicht dazwischen quetschen müssen.
Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat ist die Tatsache, dass sich beinahe alle in den Fall verwickelten Personen gleichzeitig an einem Ort treffen. Kurz ist da die Erklärung mit Cosima recht logisch, zumindest für Jules Anwesenheit, aber dann verschwindet auch hier die Notwendigkeit wieder, und dass die anderen anwesend sind, auch noch alleine, ist etwas störend.

Wie immer fand ich den Schreibstil wirklich gut und auch die Dialoge sehr gelungen, auch wenn ein paar Personen leider zu kurz kamen. Wie schon gesagt fand ich den Wandel der Hauptperson sehr gut (auch wenn ein bisschen weniger Verliebtsein ganz okay gewesen wäre) und auch die Länge vollkommen ausreichend – es muss ja nicht immer ein Krimi sein, den man mit einer Hand kaum umfassen kann.

Fazit:

Ich gebe dem Buch 3,5 on 5 Punkten, da mich doch einige Dinge genervt haben und ich gerade den Nebenfall mehr als überflüssig fand.

 

[Rezension] Konklave


Über das Buch:

Autor: Robert Harris
Verlag: Heyne 

Genre: (Krimi-) Roman

Preis: 21, 99 €

Seiten: 351 Seiten

Inhalt

Der Papst ist tot. Die um den Heiligen Stuhl buhlenden Gegner formieren sich: Traditionalisten, Modernisten, Schwarzafrikaner, Südamerikaner … Kardinal Lomeli, den eine Glaubenskrise plagt, leitet das schwierige Konklave. Als sich die Pforten hinter den 117 Kardinälen schließen, trifft ein allen unbekannter Nachzügler ein. Der verstorbene Papst hatte den Bischof von Bagdad im Geheimen zum Kardinal ernannt. Ist der aufrechte Kirchenmann der neue Hoffnungsträger in Zeiten von Krieg und Terror – oder ein unerbittlicher Rivale mit ganz eigenen Plänen? Die Welt wartet, dass weißer Rauch aufsteigt … 

Meine Meinung: 

Meiner Meinung nach ist Konklave weitaus informativer als spannend. Wer sich für die katholische Religion und den damit einhergehenden Ablauf der Papstwahlen interessiert, wird seine helle Freude am Buch haben. Robert Harris erklärt detailgetreu jeden einzelnen Teil des heiligen Prozedere und lässt die Leser daran teilhaben. Zusammengefasst geht es die ganze Zeit darum, einen würdigen Nachfolger für den verstorbenen Pontifex zu finden, wobei einige ungeahnte Wendungen und schockierende Enthüllungen an der Tagesordnung stehen, während die favorisierten Kardinäle sich einen Wettkampf leisten. Der Schreibstil war mir ein bisschen zu trocken, die Fakten zu…informativ. Ich hatte teils den Eindruck ein Sachbuch vor mir liegen zu haben. Interessant war es allemal und die letzte Wendungen kam wirklich völlig überraschend. Ein gutes Buch für Leser, die sich für heilige Bräuche und alte Tradiotionen interessieren. 

Fazit: Interessant und voller Überraschungen – nicht allzu spannend. Trocken. Wahrscheinlich eher für ältere Leser bestimmt.

Happy New Year!


Wir schreiben den 01.01.2017 und es liegt noch immer kein Schnee 😦 Bei uns zumindest nicht, wie sieht es bei euch so aus?

Und hey, frohes Neues! Wir haben es geschafft, ein weiteres Jahr ist vor unseren Augen gestorben, gottseidank. Vielleicht bessert sich das Ganze ja 2017. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt – aber sie stirbt.

Gute Filme kommen immerhin raus. Also, zumindest sehenswerte. Für die Leute, die ungefähr den gleichen Filmgeschmack haben wie ich. Andere Trailer hab ich nicht geguckt. Aber hey, Passengers, Avengers, Thor, Fluch der Karibik, ein Film, den ich nur sehen möchte, weil Tom Hiddlestone mitspielt, und Wonder Woman – glaube ich. Das wird mein Filmjahr!

Und nicht vergessen: Game of Thrones Staffel 7 😍😍

Habt ihr euch Vorsätze gemacht? Ich hab sogar einen, obwohl ich dieses Vorsatzzeug gar nicht mag, weil am Ende des Jahres das Jammern groß ist, sobald ein Vorsatz nicht eingehalten wurde. Allerdings hab ich mir extra etwas leichtes vorgenommen: eindeutig weniger Romantasy zu lesen. Das Genre hat so ein bisschen meine Leselaune gekillt und in den letzten Monaten habe ich mich immer wieder über den Verlauf von jeder Romantasy Reihe geärgert – es ist einfach alles gleich und nimmt mir persönlich einfach die Lust am Lesen und Kreativsein, weswegen in letzter Zeit auch so wenig gekommen ist. Ich hab ungefähr ein Buch pro Monat geschafft, und dazu fehlen mir auch noch die Rezensionen, genauso wie zu den Büchern, die ich in den Sommerferien gelesen habe, ups. Tja, ich hab jetzt beschlossen, dass Romantasy daran schuld ist und lese das nächste Jahr über nur die Bücher dieses Genres, die in meinem Regal stehen. Da das eh überwiegend letzte Teile von irgendwelchen Reihen sind, werde ich sie nichtmal eines Blickes würdigen, die lese ich meistens nämlich sowieso nicht. Wer weiß, vielleicht bessert sich das mit meinem KreaTIEF ja.

Eh ja. Genug davon, ich wollte euch eigentlich nicht volllabern.

Hat jemand bis hier gelesen? Wenn ja, dann Probz! 

Einen schönen Tag noch! Hoffe, ihr seid gut gerutscht!

Lea 🙂

litlounge – LitCrime


 

Hi!

Ich hoffe, das hier klappt. Wenn es klappt, dann findet ihr ein Video unten. Dieses Video gehört zu der LitCrime, ein Online – Event von Randomhouse, bei dem fünf verschiedene Krimi – Autoren interviewt werden – einer pro Tag, jeweils um 19 Uhr. Das Ganze geht vom 28.11. bis zum 02.12. und hat sogar ein Gewinnspiel! Wer aufmerksam aufpasst und sich brav aufschreibt, welches Getränk welcher Autor zu seinem neuesten Buch empfiehlt und am Ende der fünf Tage eine Email mit diesen Infos an litlounge@randomhouse.de schreibt, der kann eventuell einen Tolino und je ein signiertes Exemplar aller fünf Autoren oder eines von vier weiteren, signierten Buchpaketen inklusive Hörbuch gewinnen 🙂

Hier findet ihr die offizielle Seite der LitCrime und unten das Video des heutigen Autors (Marc Elsberg), sollte es klappen. (Ich lade das hier allerdings eine Stunde vorher hoch, nur für den Fall, dass ich euch irgendwie verwirrt habe)

 

 

 

 

[Rezension] The Chemist – Die Spezialistin


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Autorin: Stephenie Meyer

Verlag: Fischer Scherz

Genre: Roman (Thriller)

Preis: 22, 99 € (gebunden)

Seiten: 618

Inhalt:

Dr. Juliana Fortis hat für eine geheime Spezialeinheit der US – Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet.
Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen.
Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht.
Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen.
Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet.
Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln.

Meine Meinung:

Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch mit rasanter Handlung und einigen überraschenden Wendungen.
Juliana Fortis versteckt sich jahrelang vor der US – Regierung, für die sie einst als Verhörspezialistin gearbeitet hatte, weil man sie aufgrund streng geheimer Informationen zu einem Virus, umbringen möchte.
Eines Tages erhält sie ein Angebot von ihrem früheren Chef: Wenn sie ihm in nur einer weiteren Gelegenheit hilft, wird sie ab sofort in Frieden gelassen werden.
Sie geht letztendlich auf ihre eigene Weise auf jenen Vorschlag ein.
Und ab diesem Zeitpunkt beginnt der ganze Spaß!
Es häufen sich Missverständnisse, Fehlentscheidungen und neue Probleme an. Zu alledem kommt auch noch die große Liebe dazu.
Und glaubt mir, wenn ich sage, dass ich so einer knuffigen, lieben Person (ja, ich spreche von der männlichen Hauptperson, muss schließlich nicht jeder Kerl ein bad boy sein) niemals zuvor in einem Buch begegnet bin. Außer vielleicht Jem Carstairs – aber das ist nicht das Thema.
Der Beginn dieser Liebesgeschichte ist ebenfalls alles andere als romantisch, und mit dem Bruder nicht zu spaßen. Aber auch er ist auf seine ganze eigene, verdrehte Weise liebenswert.
Ich hab mich vor allem in die Charaktere verliebt, glaube ich, hah.
Aber der Showdown des Buches ist mitunter super spektakulär, da konnte ich es nicht für eine Sekunde aus den Händen legen.
Ich kann nur betonen: Für Thriller u. Verschwörungs-Fans, möglicherweise auch Biologen und Chemiker, sehr empfehlenswert. Spannend, mitreißend, witzig. Alles drin.
Und dass Stephenie sehr gut schreiben kann, wissen wir spätestens seit Seelen.

Fazit:

Nochmals: Aus meiner Sicht empfehlenswert, allerdings nicht jedermanns Sache. Einige Folterszenen (mag ja nicht jeder) und ein ganz anderes Genre, wenn man es mit Twilight oder Seelen vergleicht, also kein Fantasy. Eher realistisch.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, weil mir Juliana teils ein bisschen zu unmenschlich vorkam, was ihre Gefühlswelt angeht.
#TeamDaniel

[Gastrezension] Isch des Bio?


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Über das Buch:

Autor: Bärbel Stolz

Verlag: Goldmann

Genre: Humor/ Film&Fernsehen

Preis: 12.99€ (broschiert)

Seiten: 272 Seiten

Inhalt:

Willkommen in Schwabylon! Spießig, sparsam, kleinkariert – typisch schwäbisch, typisch deutsch? Egal, wo man hinhört, den Schwaben eilt kein guter Ruf voraus. Bärbel Stolz setzt dem Schwabenhass mit ihrer Kultfigur der „Prenzlschwäbin“ die Krone auf und hält allen den Spiegel vor: den empörten Berlinern, den besserwisserischen Schwaben und allen, die sich frei von spießigen Klischees fühlen. Wer diese Geschichten liest und sich beim Lachen und Nachdenken ertappt, wird Bärbel Stolz lieben.

Meinung:

Bärbel Stolz hat es wohl über YouTube geschafft, als „Prenzlschwäbin“ weit über den Prenzlauer Berg hinaus bekannt zu werden.
Im Buch „Isch des bio“ schreibt sie über ihr Leben als Exilschwäbin in Berlin. Der aufmerksame Leser – meist dürfte es sich um eine LeserIN handeln – schnuppert, trotz tiefem Einblick in die schwäbische ordnungsliebende und aufrichtige Seele, die Berliner Stadtluft und erfährt viel über die Ecken und Kanten, aber auch die liebenswerten Seiten der Hauptstadt-Bewohner mit ihrer ureigenen „Berliner Schnauze“.
Man muss sicher des Schwäbischen nicht mächtig sein…aber des hilft scho a bissle, gell! Denn Glossar is nich, wa! Dit is nich imma so eenfach, dit zu verstehen!
Mit viel Humor und Augenzwinkern beschreibt Bärbel Stolz das Leben in der Großstadt und den Alltag von Hubschraubermüttern in ihrem Kiez, das sich so um Alternativismus bemüht, dass es schon wieder spießig ist.
Die Einteilung ist so gehalten, dass man die einzelnen Kapitel wie Kurzgeschichten lesen kann und sich die Lesenden nicht an die Reihenfolge halten müssen. Somit ist es ein Buch, das man durchaus mal länger weglegen kann – aber nicht will. Zu unterhaltsam ist es, die Prenzlschwäbin in ihrem Leben zu begleiten und mit ihr oder über sie zu schmunzeln. Zur Illustration tragen Schwarz-Weiß-Fotos bei, die sie in ihrem Umfeld zeigen. Ha, des isch doch au was für die Schwaba, die wo no nia in Berlin g’wä sind.
Offen bleibt, ob es das Buch schafft, Leser jenseits vom Schwabenländle – oder gar Berliner mit ihrer bekannten Antipathie für die Schwaben gewinnen zu können.
Da ich aber absolut in ihre Zielgruppe falle, sage ich: Isch des nett!