[Rezension] Murder Park


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Autor: Jonas Winner

Verlag: Heyne

Genre: Thriller

Preis: 12,99€

Seitenzahl: 414

Inhalt:

Willkommen im Murder Park!
Zodiac Island vor der Ostküste der USA ist ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Dann beginnen die Morde. Ein Killer ist auf der Insel…keiner kann dem anderen trauen…die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen…

Die Ermittlerin zeigte auf das makabre Bild, das von einem Beamer an die Tafel geworfen wurde, und begann ihren Vortrag: „Jeffrey Bohner hat seine Opfer krankgespritzt. Es scheint ihn interessiert zu haben, wie das Gewebe auf Säure reagiert. Wir haben relativ gute Kenntnis davon, wie er die Injektionen durchgeführt hat, all das konnte post mortem rekonstruiert werden. Was genau Bohner jedoch dazu gebracht hat, welches Bedürfnis…er damit befriedigen wollte, ist weniger einfach zu beantworten. Offenbar wollte er seine Opfer so lange wie möglich am Rand des Todes halten. Ja, wir meinen, dass er so etwas wie Erregung aus dieser Nähe zum Tod gewonnen hat…dass er praktisch versuchen wollte, den Tod so nah wie möglich heranzuholen…“

Meine Meinung:

An und für sich ist die Idee nichts, sagen wir mal, neues. Eine Gruppe Menschen befindet sich an einem entlegenen Ort und plötzlich verschwindet einer nach dem anderen und wird ermodet. Allerdings handelt es sich in diesem Fall um einen Thriller mit einigen wirklich schockierenden Plottwists, die (meist) völlig unvorhersehbar sind. Und die Hauptperson, Paul Greenblatt, ist ein ziemlich komplizierter Charakter mit einigen Überraschungen, die im Laufe des Buchs ans Licht kommen. Die Story ist also, wie ich finde, wirklich gelungen und ein spanennder Thriller.
Ich glaube, dass mich einzig und allein der Schreibstil nicht überzeugt hat. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, aber er war mir einfach nicht mitreißend genug.

Fazit:

Ein empfehlenswerter Thriller an einem unheimlichen Schauplatz!

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