[Rezension] Alles schläft, einer wacht


Über das Buch:

Autor: Katrin Rodeit

Verlag: Gmeiner

Genre: Krimi

Preis: 12€ (Taschenbuch)

Seiten: 320

Inhalt:

»Sie ist tot. Aber ich habe sie gesehen. Hier auf dem Weihnachtsmarkt.« Tobias Kohler ist auf der Suche nach seiner Frau. Sie ist bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen, aber er schwört Stein und Bein, dass er sie in Ulm auf dem Weihnachtsmarkt gesehen hat. Niemand möchte ihm helfen, denn er meinte schon zu oft, sie irgendwo gesehen zu haben …
Privatdetektivin Jule Flemming will dem verzweifelten Mann helfen, doch die vermeintliche Ehefrau ist wie vom Erdboden verschluckt.

Meine Meinung:

Ich habe alle bis jetzt erschienen Jule Flemming Bücher gelesen und fand alle wirklich gut. Leider muss ich ehrlich sagen, dass ich mir hier von Anfang an denken konnte, was am Ende geschah – zumindest grob. Der Anfang hat sich meiner Meinung nach ein bisschen gezogen und der Handlungsstrang mit Cosima hat mich mehr als nur ein wenig verwirrt. Die ganze Zeit über habe ich versucht, diesen Fall mit dem eigentlichen Fall zu verknüpfen, da ich den Eindruck hatte, dass er nur als Lückenfüller fungiert. Anfangs wurde sehr viel darüber geschrieben, dann kaum noch. Klar, es hat im Prinzip zu der Wandlung gehört, die Jule im Buch macht, und es hat auch die Veränderung anderer Charaktere gezeigt, aber mit ein bisschen mehr Drama hätte man ein ganzes Buch darauf schaffen können und es nicht dazwischen quetschen müssen.
Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat ist die Tatsache, dass sich beinahe alle in den Fall verwickelten Personen gleichzeitig an einem Ort treffen. Kurz ist da die Erklärung mit Cosima recht logisch, zumindest für Jules Anwesenheit, aber dann verschwindet auch hier die Notwendigkeit wieder, und dass die anderen anwesend sind, auch noch alleine, ist etwas störend.

Wie immer fand ich den Schreibstil wirklich gut und auch die Dialoge sehr gelungen, auch wenn ein paar Personen leider zu kurz kamen. Wie schon gesagt fand ich den Wandel der Hauptperson sehr gut (auch wenn ein bisschen weniger Verliebtsein ganz okay gewesen wäre) und auch die Länge vollkommen ausreichend – es muss ja nicht immer ein Krimi sein, den man mit einer Hand kaum umfassen kann.

Fazit:

Ich gebe dem Buch 3,5 on 5 Punkten, da mich doch einige Dinge genervt haben und ich gerade den Nebenfall mehr als überflüssig fand.

 

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