[Rezension] Alles dreht sich


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Über das Buch:

Autor: Rosemarie Eichinger

Verlag: Chicken House

Genre: Jugendliteratur

Preis: 13.99€ (broschiert), 9.99€ (E-Book)

Seiten: 208

Inhalt:

Max will, dass wir die ganze Sache systematisch angehen und er sagt, es gibt Schlimmeres. Und irgendwie hat er Recht. Im Gegensatz zu Max weiß ich nur nicht, wie ich meinen Gehirntumor systematisch angehen soll. Allerdings bin ich auch nicht gestört und psychisch labil. Das ist Max‘ Privileg. Mit einer Liste fängt es an. Was man unbedingt noch tun muss, bevor man abkratzt. Und plötzlich sind wir mittendrin in unserer Aktion. Weil wir etwas Sinnvolles tun wollen, aufrütteln. Sogar Pia macht mit. Weil man nicht wegschauen darf. Das ist das Wichtigste. Mehr oder weniger. Jedenfalls gehört es zu den wichtigen Dingen. So wie Max und Pia

Meine Meinung:

Anfangs war ich dem Buch gegenüer sehr skeptisch, da der Klappentext sehr umgangssprachlich geschrieben war. Und zwar so sehr, dass ich mich manchmal selbst gewundert habe. Aber dennoch ist das Buch komplex geschrieben, nicht zu einfach. Auf den ersten Seiten erfährt man rein garnichts darüber, was passiert ist und wird, daher war ich noch mehr verwirrt. Das hat sich allerdings gelegt, als Max die Liste erwähnt hat. Ich schätze, jeder hat eine Bucket List, das ist nichts außergewöhnliches. Nur war mir anfangs unklar, was damit geschen würde, und auch im weiteren Verlauf kommt sie kaum vor, obwohl die der Grund für so ziemlich alles ist. Die Handlung an sich ist richtig gut, die Ideen sind originell. Oder hat von euch schonmal jemand eine angekleidete Säule gesehen? Die Aktionen und die Welle, die Linda, Pia und Max mit ihrem Gedanken, die Welt verbessern zu wollen, auslösen, regt definitiv zum Nachdenken an, genauso wie Lindas Tumor.
Im Laufe des Buches wechselt ein paar mal der POV, was mich immer sehr verwirrt hat. Die Wechsel sind genauso schlecht zu erkennen wie die zwischen Erinnerung und Geschehen. Es gibt keine Überschrift mit ‚Pia‘ oder ‚Max‘, man wundert sich nur plötzlich, warum Linda von sich selbst in der dritten Person spricht. Bei den Erinnerungen kann man es zwar halbweg auseinanderhalten, aber nur mit Müh und Not. Generell ist das Ganze teilweise sehr verwirrend, man weiß nicht mehr, wer was macht. Und dasBuch ist sehr kurz – die Handlung hätte durchaus auf 300 Seiten gepasst, es ging gegen Ende wirklich schnell.
Alles in Allem bekommt das Buch von mir 2,5 von 5 Punkten.

Zum Cover:

Es sticht auf jeden Fall heraus, so viel ist sicher. Der Schriftzug des Titels passt, wird durch die Schatten noch hervorgehoben. Auch wenn gelb und blau nicht meine Lieblingsfarben sind (besoders nicht in der Kombination) mag ich es eigentlich.

 

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