[Rezension] So lonely


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Über das Buch:

Autor: Per Nilsson

Verlag: Oetinger

Genre: Jugendbuch/Drama

Preis: 5.95€

Seiten: 173

Inhalt:

Als er ihr zum ersten Mal begegnet, ist er sechzehn. Kein Junge mehr, aber auch noch kein Mann. „Sie kam aus dem Nebel. Ihr rotes Haar erhellte meinen Morgen, erhellte mein Leben“, schreibt er später in sein Tagebuch, von einem Verlangen erfüllt, das er vorher nicht gekannt hat. Es dauert Monate, bis sie die ersten Worte wechseln, bis seine Sehnsucht einen Namen bekommt: Ann-Katrin. Sie reden und lachen miteinander, sie treffen sich, sie werden Freunde. Und kurz vor den Sommerferien, einen Tag bevor er als Austauschschüler in die USA fliegt, schlafen sie miteinander. Für ihn ist es das erste Mal. Er schickt ihr sehnsuchtsvolle Liebesbriefe. Als er nach vier endlos scheinenden Wochen wieder zu Hause ist, kann er es kaum erwarten, sie wiederzusehen. Aber die Freude ist kurz: denn sie hat inzwischen mit einem anderen geschlafen. Er ist verzweifelt. Denkt an Selbstmord. Vernichtet alles, was ihn an sie erinnert. Lässt sie nicht mehr an sich heran. Irgendwie gelingt es ihr dann aber doch, ihm klarzumachen, was er ihr bedeutet. Vielleicht hat ihre Beziehung doch noch eine Chance. Wer weiß.

Meine Meinung:

Das Zerstören der Erinnerungsstücke an sie ist eigentlich ziemlich cool. Das beweist erneut, dass es keine typische Liebesgeschichte ist, zumindest nicht im ersten Teil. Allerdings bin ich kein sonderlich großer Fan des Buches. Die Handlung hätte man besser umsetzten können, länger und interessanter. Ich meine, die Kapitel sind teilweise nur zwei bis drei Seiten lang. Klar, es wechselt zwischen Flashback und Gegenwart, aber muss das trotzdem so kurz sein? Ich meine, man kann die Personen kaum kennenlernen. Und muss der werte namenslose Protagonist wirklich in seinem Zimmer sitzen und sich selbst bemitleiden? Zugegeben, er war ziemlich blind. Aber ich an seiner Stelle wäre mal um die Häuser gezogen und es ihr richtig heimgezahlt. Nicht wie er, der letztendlich Suizidgedanken bekommt. Ich kann mich einfach nicht mit ihm identifizieren. Ja, das spricht jetzt wieder für dieses ‚Buchblogger wollen sich mit den Protagonisten identifizieren können‘, aber sind wir mal ehrlich: Wer würde denn ein Buch lesen in dem man sich null mit der Hauptperson identifizieren kann? Man sitzt nur da und regt sich auf, weil die Person etwas macht, was man gar nicht versteht. Auch wenn ich mich die meiste Zeit über wegen dem verdammten Telefon aufgeregt hat. Ich hab es einfach nicht verstanden, warum es so wichtig ist. Kein Wunder, es wird ja erst in den letzten zehn Seiten erklärt.

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2 Gedanken zu “[Rezension] So lonely

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