The smiling Man – Teil 2


Als ich die andere Straßenseite erreicht hatte, blickte ich zurück… und ich blieb wie angewurzelt stehen. Der schlagsige Mann, mit den verrückten Augen, war nicht mehr 20 Meter von mir entfernt. Er hatte aufgehört zu tanzen und stand mit einem Fuß auf der Straße und mit dem anderen auf dem Bürgersteig, perfelkt parallel zu mir. Er hatte sich mir zugewandt aber guckte immer noch Richtung Himmel. Sein Lächeln, immer noch groß und schmerzvoll auf seinen Lippen.
Ich war beunruhigt davon. Nein, viel mehr. Er hatte mich komplett aus der Fassung gebracht. Meine Gedanken überschlugen sich, etwas in mir schrie :“RENN!“. Es flehte mich an, vor ihm weg zu rennen. Mich selber zu retten. Doch diese Botschaft, dieser Instinkt wurde von der Angst, die in mir aufkam überwältigt. Ich fing nicht an zu rennen. Ich fing wieder an zu gehen aber habe meine Augen nicht von ihm abgewandt. Er bewegte sich nicht. Er stand einfach regungslos da, sein Blick starrte in den Himmel. Seine Beine waren eingeknickt und weit von einander platziert, jeder Zeit bereit los zu sprinten und auf die Jagd zu gehen. Sie wirkten wie Säulen, die ihm die Kraft gaben. Doch es waren bedrohliche Säulen, Säulen die sich in jeder Sekunde zu Raubtieren verwandeln könnten. Seine Arme hingen schlaff herunter. Wie lange Schlangen, die aus seinem Körper kamen und auf der Suche nach Beute waren. Doch auch wenn er den Himmel fixierte, spürte ich seinen wahnsinngen Blick auf mir. Er stach mir wie ein Messer in den Rücken. Ich spürte ihn immer. Als würde er mich jagen und immer näher kommen. Eins war mir klar. Wenn der Blick mich einholen würde, würde es meinen Tod bedeuten.
Als ich gut einen halben Block zwischen uns gebracht hatte, wandte ich mich ihm für einen klitzekleinen Moment ab, um den Straßenweg vor mir anzuschauen und um zu gucken wo ich war und wo ich hin musste, um so schnell wie möglich in Sicherheit zu sein. Die Straße und der Bürgersteig vor mir, waren menschenleer. Wie der Park. Immer noch beunruhigt, schaute ich zurück zu ihm, wo er gestanden hatte um festzustellen, dass er verschwunden war. Für einen kleinen Augenblick, spürte ich so etwas, wie Erleichterung. Bis ich ihn bemerkte. Er hatte wie ich die Straße überquert und war nun leicht in die Hocke gegangen, ein Arm zeigte in meine Richtung. Durch die Schatten und die Entfernung, konnte ich nicht sicher sein aber ich war überzeugt davon, dass er mich anstaarte. Ich hatte mich weniger als 10 Sekunden von ihm abgewandt, also war es klar, dass er schnell war.

Kennt ihr das, wenn ihr super reale Träume habt? Wenn alles genauso abläuft wie im echten Leben? Abgesehen von einer Sache, eine Sache die ihr euch immer gewünscht habt, die wird im Traum erfüllt. Bei mir war es ein Rottweiler, namens Anko. Ich wollte schon immmmeer einen Rottweiler, habe stattdessen aber nur Meerschweinchen bekommen. Danke an dieser Stelle an meine Eltern! Na ja, im Traum auf jeden Fall hatte ich halt Anko und es war alles so verdammt real, es war echt abgefahren. Und dann als ich aufgewacht bin, noch ein wenig im schlummer Modus und noch nicht ganz aus dem Traum heraus, schoss ich direkt in die Höhe und rief nach Anko. Erst nach ein paar Minuten realisierte ich, dass es nie eine Anko gegeben hat. Tja… thats life meine Freunde. Bisschen Depri am Morgen, bereitet Kummer und Sorgen!

dilara ❤

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