I know you #33


„Wie wäre es damit?“, fragte ich kichernd und setzte mir eine kussmundförmige Sonnenbrille auf. „Damit setzt du einen Trend: Wie ich am Besten blöd aussehe. Trend by Olivia Jones“, erwiderte James sarkastisch, bevor er mir die Brille abnahm. „Zieh du sie mal auf, Kleines“, sagte er, während er sich elegant in die Richtung drehte, in der er Miranda vermutete. Nur, dass sie da nicht war. Verwirrt sahen wir uns um, doch wir konnten sie nicht finden. Und der Laden, in dem wir uns befanden, war nicht gerade groß. „Hast du Miranda gesehen?“, fragte ich Ric, der gerade mit zusammengezogenen Augenbrauen neben mir erschienen war. „Ja, die steht draußen und redet mit Marlene.“ James und ich sahen uns an. Es sah Mira gar nicht ähnlich, mit Leuten zu reden, die sich nicht leiden konnte. Besonders nicht mit Marlene. Tatsächlich fanden wir sie vor dem Laden, wo sie angeregt mit dem Mädchen diskutierte. Beide sahen nicht besonders glücklich aus, und Merlenes Gesichtsausdruck verfinsterte sich von Sekunde zu Sekunde. „Du hast doch keine Ahnung!“, brüllte sie plötzlich, worauf sich ein paar Menschen nach ihr umdrehten. Und dann schlug sie Mira in den Bauch und rannte weg. Wie in Zeitlupe sah ich, dass meine beste Freundin auf dem Boden sank.
POV Miranda
Als ich den kleinen Laden, in dem sich meine Freunde befanden, wieder betreten wollte, spürte ich ein Tippen auf meiner Schulter. Verwundert drehte ich mich um und sah mich Marlene gegenüber. Doch sie sah nicht aus wie sonst: Zu wenig Make-up, man konnte sogar noch ihre eigentliche Hautfarbe ausmachen; fettige Haare und erweiterte Pupillen. „Wo ist Olivia?“, nuschelte sie undeutlich. „Was hast du genommen?“, entgegnete ich misstrauisch. Sie wiederholte nur hartnäckig ihre Frage. „Weiß nicht.“ „Kannst du ihr dann sagen, dass ich ihr etwas von Alex ausrichten soll?“ Ihre Augen öffneten sich zu einem komischen Hundeblick. „Sag’s ihr selber“, antwortete ich angewidert. Marlene sah aus wie ein Junkie, wenn sie ihr Gesicht so verzog. „Aber ich finde sie nicht“, zischte sie, wobei sich ihr Hundeblick zu einer wütenden Fratze verzog. „Dann such sie“, rief ich nicht minder erfreut. Und dann fuhr sie mich an, was mir denn einfalle, ihr so eine schreckliche Aufgabe zu übergeben, schließlich sei Olivia meine Freundin und damit hätte auch ich die Aufgabe, sie zu suchen, damit sie, Marlene, ihr die Nachricht von diesem Kerl überbringen konnte. In jeder Sekunde, in der sie sprach, wurde ihr Gesichtsausdruck bedrohlicher, während sich ihre Pupillen weiter ausdehnten. Es sah verdammt gruselig aus. Hier und da brachte ich auch mal ein Kommentar von mir ein, doch hautsächlich ließ ich sie reden. „Sag Olivia, dass Alex meint, dass die nächsten Monate die schlimmsten ihres Lebens werden“, meinte sie schließlich. „Warum kannst du ihr das nicht selber machen?“, fragte ich schlecht gelaunt. „Du hast ja keine Ahnung!“, brüllte sie laut, bevor sie ausholte und mir mit voller Wucht in den Magen schlug, sodass ich schwarze Punkte von meinen Augen sah und quälend langsam zu Boden sank. Marlenes fettigen Haarschopf hatte ich aus den Augen verloren, als meine Knie auf dem Boden auftrafen.

Jetzt wird es endlich spannend xD

Better have my money
Y’all should know me well enough
Better have my money
Please don’t call me on my bluff
Pay me what you owe me
Rolling big the day they were born
Give me your money
Who you think y’all frontin‘ on?
Like blah, blah, blah

Bitch better have my money, Rihanna

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