I know you #32


„Du, Ric, Wochenende. Ich bezweifle, dass du tatsächlich alleine warst. Also, Olivia Rosemarie Jones, was verbirgst du vor mir?!“, fragte Miranda mit spöttisch hochgezogener Augenbraue. Schweigend sah ich mich in der Toilette um. Mädchentoilette, wahnsinnig toller Ort zum Reden. Aber direkt vor der nächsten Vorlesung kann man nirgendwo hingehen. „Da ist kaum was passiert“, sagte ich letztendlich und hoffte, dass dies als Antwort genügte. Denkste. „Schätzchen, dein kaum ist das viel einer normalen Person. Und jetzt wirst du mir haarklein jedes noch so unwichtige Detail schildern, oder ich rufe deine Mutter an und sage, dass ihr es in ihrer Sockenschublade getrieben habt!“ Seufzend gab ich klein bei. Mira lebte von Drohungen, und das wusste sie genau. Zugegeben, die Sockenschublade meiner Mutter war zu klein für eine ausgewachsene Person, aber in nächster Zeit würde sie eh nichts davon mitbekommen, da sie ja einen supersexy Gibs am Bein hatte. Wegen Alex. Also erzählte ich ihr munter von unseren Wochenende, wobei ich ausversehen das ein oder andere Detail vergaß oder verdrehte. Kann ja mal passieren. Letztendlich schrie sie dann auf, nachdem ich zum interessanten Teil gekommen bin. Ich musste sie dann bedauerlicherweise zum Schweigen bringen, da ich nicht wollte, dass der ganze Flur an geplatzten Trommelfellen litt, weil eine Schülerin in der Mädchentoilette „ OH MEIN GOTT!“ gebrüllt hatte. Allerdings schaffte ich es nur, dass kein Trommelfell platzte. Laut war es trotzdem, und vermutlich drehten sich gerade alle Studenten auf dem Flur zur Tür der Mädchentoilette. Ich nahm mir fest vor, James nachher zu fragen, ob man das gehört hatte. „Sei doch leise!“, zischte ich Miranda wütend zu. „Sei selber leise!“, flüsterte sie zurück, nachdem wir bemerkt hatten, dass auch Marlene im Raum war. Sie hatte natürlich die geflüsterten Schilderungen meines Wochenendes mitbekommen, worüber ich verständlicherweise mehr als glücklich war. War ja nicht so, als wäre sie eine kleine, nun ja, Prostituierte, um es schön zu sagen, die sich schon seit Monaten für meinen… Freund (?) interessierte. Himmel, Ric und ich mussten dringend DBDen. „Und was ist jetzt zwischen euch? Seit ihr wieder zusammen?“, fragte Miss Mar genau in diesem Moment. „Keine Ahnung. Muss mal schauen“, hauchte ich zurück, da ich noch keine sich schließende Tür gehört hatte.

Vllt hat es wer mitbekommen. #fanpagezeit war (oder ist) in den Twitter Trends. Das macht schon traurig.

Es ist ein unglaublich schöner Tag
Draußen ist es warm
Er ist auf dem Weg nach Hause mit der Bahn
Schaut aus dem Fenster, lässt Gedanken freien Lauf
Lehnt sich ganz entspannt zurück
Denn er muss lange noch nicht raus
Bye bye, Cro
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