Story ohne Namen #38


*Celia*
Leise sammle ich die von mir benötigten Klamotten zusammen und tapse zur Tür. Marcel zuckt, kurz denke ich, er schläge die Augen auf, doch er dreht sich nur und legt besitzergreifend einen Arm um Lenas Taille. Oh verdammt! Lena murmelt etwas unverständliches, und in dem Moment beschließe ich , das Zimmer verlassen zu müssen. Müde schleppe ich mich zurück in Cems Zimmer und streife mir den Pulli über. Oh, man, was hat Marcel nur getan? Ich weiß, dass er schon mit diversen Mädchen geschlafen hat, aber Lena?! Sie ist in meiner Parallelklasse, also eine Stufe unter ihm. Normalerweise meidet er jüngere Mädchen. Scheiße, mein Kopf. Marcel hat mir definitiv keine Cola light gegeben, zumindest nicht nur… Was war das?! Ein gequältes „Celia“ ertönt neben mir. Offensichtlich ist Zacks Kater schlimmer als meiner. Jungs und Drinks! „Hey. Ich hole und Wasser und Aspirin, okay?“ frage ich ihn liebevoll und stehe auf, ohne auf seine Antwort zu warten.
*Marcel*
Langsam öffne ich meine Augen. Lena liegt neben mir, ihre Wimperntusche ist verschmiert und eine Träne rinnt ihre Wange hinunter. Ich wische sie weg und frage ganz leise: „Warum weinst du?“ „Theoretisch war das nur ein One- Night – Stand…“ Sie atmet tief Luft und kneift die Augen zusammen, dann sprundelt alles aus ihr heraus. „Eigentlich wollte ich meinen Ex eifersüchtig machen, weil er mich auf Cems letzter Party mit Anna betrogen hat. Und dann bist du gegen mich gelaufen und du warst so süß und eins hat zum anderen geführt und… Und jetzt will ich gar nicht mehr, dass das nur ein One – Night – Stand war!“ Sie hat was?! Enttäuscht stehe ich auf und ziehe mich an, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Schließlich sehe ich doch hin, Lena liegt weinend und mit geschlossenen Augen unter der Bettdecke. Na ja, sie hat es verdient, immerhin hat sie mich benutzt. Das hat noch keine, wirklich keine jemals gemacht. Nicht mal die Mädchen, mit denen ich im Kindergarten geheiratet habe. Da waren Celia, Anna, Maike, Melissa, Marit, Lea, … Ich verlasse das Zimmer, um mir Aspirin zu holen. Auf der Treppe treffe ich auf Celia. Ihr wissender Blick verrät mir, dass sie uns gesehen hat. Ich werde rot. „Ich bereue es ja. Aber irgendwie nicht…“ murmle ich entschuldigend. Tröstend legt sie mir eine Hand auf die Schulter. Sie holt Luft, aber das knarzende Geräusch einer sich öffnenden Tür erstickt ihre Worte. Cem steht in der Tür des Elternschlafzimmers. „Guten Morgen allerseits“ grüßt er fröhlich, trotz Kater. Celia und ich sehen uns an, während er die Treppe runterläuft. Anna tritt über die Schwelle. Ihr Haar ist zerzaust und sie hat ihr Top falsch herum an. CeeCee und ich sehen uns nochmal an. Und müssen beide gleichzeitig loslachen.

Auch hier hatte ich Hilfe von wundervollen Menschen! Vielen Dank!

Für Rechtschreibfehler und Zeitwechsel haftet der PC meiner Freundin

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Ein Gedanke zu “Story ohne Namen #38

  1. christiane schreibt:

    Hallo, ich möchte mich an dieser Stelle mal ganz recht herzlich für Deine Besuche und Likes bedanken. 💜 ganz liebe Grüße Christiane von Christiane Petras Rezensionen 😊

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