Story ohne Namen #11


Danach verlief das Verhör besser. Trittbrettfahrer-Cop (ich nannte ihn in Gedanken so) wurde etwas leidlicher. Ich mochte ihn trotzdem nicht. In den folgenden Monaten war die echte Celia nicht mehr zu sehen. Klon-CeeCee lächelte (wenn auch selten), heimste einige besorgte und schiefe Blicke ein und ließ hier und da mal eine sarkastische Bemerkung fallen. Was die Echte auch getan hätte. Im Dezember veränderte sich alles Schlagartig. Ich hatte gerade die 2. Kerze angezündet, als Papa sagte, ich solle mir doch etwas hübsches anziehen, wir würden Essen gehen. „Wohin gehen wir?“ fragte ich. Just in dem Moment kam Izzy ins Esszimmer gehüpft. Sie trug ein weißes Kleid mit Blumen. „CeeCee, du musst mir eine Frisur flechten!“ Offensichtlich wusste sie Bescheid. Ich sah Papa nur an. „Wir gehen zum Italiener. Bitte zieh dich jetzt an, wir haben in einer Stunde einen Tisch. Ich hab reserviert.“ Klon-CeeCee tat das. Nachdem ich mir also mein blaues Kleid angezogen (das super zu meinen Augen passte) und Isabelle einen französischen Zopf geflochten hatte, gingen wir los. Zum Glück hatte ich genug Zeit, um mich zu schminken. Ich hasste es, ungeschminkt in die Öffentlichkeit zu gehen. „Bella Italia“ war ein piekfeines Restaurant. Hinter dem Tresen war ein Regal voller teurer, italienischen Schnäpse und Weine. Die Tische waren aus schwarzem Ebenholz und darauf lagen weiße Tischdecken. An der Tür stand eine hübsche Italienerin. „Guten Tag. Wir haben einen Tisch für 6 Personen reserviert.“ „Ah, Familie Schmidt. Hier entlang. „ 6 Personen?! Ich verstand die Welt nicht mehr. Kurz darauf hörten wir ein lautes „Robert!“. Es kam von einer kleinen, dünnen, türkisch anmutenden Frau. Hinter ihr liefen zwei Kinder: ein Junge, dunkle Haare, ungefähr in meinem Alter; und ein Mädchen, Kopftuch, aber geschminkt. Sie war ungefähr ein Jahr jünger als ich. Papa stand auf und rief „Sula!“ zurück. Die beiden küssten sich. Mein Klon-Ich verabschiedete sich. Die Mutter, 41, ist tot. Zack hat mich kein weiteres Mal geküsst. Bin ich ihm zu schlecht? Alles kam auf einmal wieder. „Das ist Celia, und das Isabelle.“ Mein Vater riss mich aus meinen Gedanken. Zum Glück. Klon-CeeCee war wieder da. „Das sind Cem“ – sie zeigte auf den Jungen – „und Merich“ Das Mädchen. Ich schüttelte beiden die Hand. Wir setzten uns wieder und bestellten unser Essen. Sula und Papa nahmen sich an die Hand und atmeten tief durch. „Wir… Ähm…“ hilfesuchenden sah Sula meinen Vater an. „Wir wollen zusammen ziehen.“

Tut mir echt leid, das so lange nichts mehr kam, aber ich hab echt immer verschlafen. Ich wurde schon angemotzt (ich hoffe du fühlst dich angesprochen!) und hab mir einen Wecker gestellt.
Für Rechtschreibfehler und Zeitwechsel haftet mein Handy.
LG crazyb00ks

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